Städtisches Gymnasium für Jungen und Mädchen mit altsprachlichem Zweig | seit 1531

Schülerbücherei erstrahlt in neuem Glanz!

Einst Schüler:innenbücherei – jetzt Lektorium: Der Raum am Ende des Ganges, der vom Sextanerhof abgeht, hat ein völlig neues Aussehen und Ordnungssystem bekommen. Die Repräsentation der Alten Sprachen beginnt nicht erst mit dem Eintritt in die Bücherei. Man läuft schon vorher auf ein großes Plakat zu, auf dem Laokoon, eine Figur der antiken Mythologie, in seiner berühmten Darstellung in der “Laokoon-Gruppe” aus den Vatikanischen Museen zu sehen ist. Unterhalb des Posters auf Fahnenstoff befinden sich Reliefs zum Thema Unterricht und Schule, unter anderem das berühmte Schulrelief von Remagen.

Tritt man dann in das Lektorium ein, blickt man in einen offenen Raum, an dessen Ende ein großer Gruppentisch mit zahlreichen Sitzplätzen zu sehen ist. Der Blick fällt dann, das altsprachliche Motiv wieder aufgreifend, auf eine Akustikplatte, auf der das Laokoon-Motiv aktualisiert aufgegriffen wurde. Dieser wird nun nicht mehr von Seeschlangen bedrängt und festgehalten, sondern von Kabeln. So wird, passend zu einer Bücherei, das Analoge gepriesen. Praktisch dient die Akustikplatte besseren Schallbedingungen. Neben den 18 Sitzplätzen gibt es eine Leseecke mit Sofa. Das Lektorium ist in einen Teil für Jugendbücher und einen Teil für Erwachsenen-Literatur aufgeteilt. Viele Bücher auf der linken Seite des Raums beschäftigen sich mit antiken Themen, Mythen, Gebäuden und Techniken.

Das Lektorium hat fünf verschiedene Funktionen: Zum einen als Pausenraum mit Comics in Drehregalen, Kinderzeitschriften und vielem mehr, zum anderen als Aufenthaltsraum für Unterstufenschüler:innen, die dort morgens bei Unterrichtsausfall betreut werden können. Außerdem kann der Raum als Unterrichtsraum für kleine Lerngruppen der Fächer Latein und Alt-Griechisch dienen, denn es gibt ein Whiteboard sowie einen Monitor. Und die beiden schon erwähnten Teile der Bibliothek, Jugendromane und belletristische Werke laden zum Lesen in den großen Pausen ein oder können ausgeliehen werden. Der altsprachliche Bestand bildet die fünfte Funktion und kann auch im Lektorium gelesen werden.

Eine der vielen Besonderheiten ist auch eine nicht-literarische, denn als einziger Ort der Schule gibt es hier eine Luftreinigungsmaschine, die von einem ehemaligen Schüler gestiftet wurde.

Ein großer Dank im Namen der ganzen Schulgemeinschaft und vor allem der Schüler:innen, die nun die Möglichkeit haben, diese umfangreiche und schöngestaltete Bibliothek zu nutzen, gilt dem Fundraising-Verein unter dem Vorsitz Herrn Haukohls, der die Finanzierung des Projekts möglich gemacht hat! Ein weiterer großer Dank gilt Frau Kreienberg-Brandt, die die Umgestaltung mit viel Einsatz in die Hand genommen und durchgeführt hat!

 

 

 

Redaktion der Website-AG