Städtisches Gymnasium für Jungen und Mädchen mit altsprachlichem Zweig | seit 1531

Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt Latein/Kunst – Die Darstellung der römischen Sage der Gründung Roms anhand von Tonreliefs

Wie lassen sich die beiden Fächer Latein und Kunst im Rahmen von Unterricht miteinander verbinden? Beispielsweise durch die Darstellung einer römischen Sage durch das Material Ton.

Ausgehend von der Sage über die Gründung Roms, die von Frau Behrend im Lateinunterricht behandelt wurde, hat die 6a diese in Form von Tonreliefs gestalterisch umgesetzt. Zunächst wurde die Sage im Fach Latein übersetzt und interpretiert. Ausgehend von der Sage wurde in beiden Fächern erörtert, welche Szenen bildlich dargestellt werden können. Damit die Klasse einen geeigneten Einstieg in das Material Ton erhält, wurden zunächst Grundtechniken im Umgang mit Ton erarbeitet. Anschließend setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in Form von Skizzen in ihren Skizzenbüchern um.

Danach begann die Klasse mit der Modellierung der Tonreliefs. Die Aufgabenstellung stellte für eine 6. Klasse eine Herausforderung dar, da die Schwierigkeit darin lag, eine zweidimensionale Skizze in eine dreidimensionale plastische Arbeit zu übertragen. Trotz der geringen Erfahrung im Umgang mit dem Material Ton gelang der Klasse ein erstaunlich gute Umsetzung.

Im Rahmen einer abschließenden Präsentation sollte die Klasse kritisch zu ihren praktischen Tonarbeiten Stellung beziehen. Die Ergebnisse waren sehr vielseitig hinsichtlich der umgesetzten Szenen. Diese reichten von der Darstellung der kapitolinischen Wölfin bis zu dem Motiv der Mordszene zwischen Romulus und Remus. Insgesamt war das fächerübergreifende Projekt ein voller Erfolg und die Resultate können sich wirklich sehen lassen (siehe unten).

Herr Wien