Städtisches Gymnasium für Jungen und Mädchen mit altsprachlichem Zweig | seit 1531

Odysseus hatte eine…?

„Idee“ – rufen alle im Chor! Denn gemeinsam durften die 5a, 6a und 6b am 1. September Jacob Steinberg und Matthias Strauch bei einer Aufführung der Odyssee zuhören. Nur zu zweit haben die beiden Künstler der „Musenkinder“ aus Dresden eine wunderbare Darstellung mit Musik und Erzählung geschaffen.

Als Matthias Strauch mit seinem Tenorsaxofon auf die Bühne kam und anfing zu spielen, hatte er sofort die Aufmerksamkeit aller Schüler. Zusätzlich hatte er noch eine Klarinette und eine Loop-Station dabei. Damit konnte er live aufnehmen und abspielen, was er gerade vorgespielt hatte und dann durch einen Lautsprecher eine zweite Stimme dazu spielen. Ein beeindruckender Effekt: Um die Sirenen darzustellen, spielte er sogar einmal fünfstimmig.

Jacob Steinberg hingegen erntete von Anfang an durch seinen humorvollen Erzählstil viele Lacher aus dem Publikum. Mit vielen Gesten, verstellter Stimme, Witzen und Publikumsfragen ließ er die Schüler in die Geschichte um Odysseus eintauchen. Besonders lustig war seine zusammenfassende Darstellung des trojanischen Kriegs, bei der er abwechselnd Griechen und Trojaner nachmachte.

Meistens wechselten sich in der Aufführung Musik und Text ab, aber manchmal, an den besonders spannenden Stellen, wie dem Zusammentreffen mit dem Zyklopen Polyphem, gab es auch Musik als Begleitung zu der Geschichte.

Insgesamt war die ganze Aufführung viel bunter, als man es von nur zwei Darstellern erwartet hätte. Dementsprechend begeistert war das Publikum und forderte sogar am Ende eine Zugabe, die ihm in Form des Mythos um Athenes Geburt gerne gewährt wurde.

Vielen Dank an die beiden Künstler, an Frau Stern, die das organisiert hat, und an den Bund der Freunde des Katharineums für die Finanzierung der Aufführung an unserer Schule.

Diese Aufführung hat mal wieder gezeigt, dass auch mehr als 2000 Jahre alte Geschichten packend und mitreißend sein können.

Redaktion des Website-Teams