Zum zweiten Mal wurde das Katharineum am 15.06 zum Ort spannender Forschungsprojekte und lebendigen Austauschs. Beim Forschertag präsentierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6, 8 und 10 die Ergebnisse ihrer Arbeit im Fach „Forschen und Lernen“ und zeigten, wie aus eigenen Interessen fundierte Forschungsprojekte entstehen können. Zahlreiche Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Arbeiten zu entdecken, Fragen zu stellen und mit den jungen Forschenden ins Gespräch zu kommen.
FL ist inzwischen fester Bestandteil des Unterrichts am Katharineum. Über ein halbes Schuljahr hinweg arbeiten die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich an einer selbst entwickelten Forschungsfrage. Dabei lernen sie, Themen einzugrenzen, Informationen kritisch zu recherchieren, ihren Arbeitsprozess zu dokumentieren und ihre Ergebnisse adressatengerecht aufzubereiten. Die Lehrkräfte begleiten diesen Prozess, ohne ihn vorzugeben, im Mittelpunkt stehen Eigeninitiative, Kreativität und wissenschaftliches Arbeiten.
Wie vielfältig die Interessen der Schülerinnen und Schüler sind, zeigte sich auch beim diesjährigen Forschertag. Besucherinnen und Besucher konnten unter anderem erfahren, wie Gold entsteht, welchen Einfluss der menschengemachte Klimawandel auf die Population von Pinguinen hat, wie Mediensucht entsteht, oder wie sich regelmäßiges Reaktionstraining auf die Reaktionszeit auswirkt. Darüber hinaus beschäftigten sich weitere Projekte mit historischen und gesellschaftlichen Fragestellungen, während andere große und kleine Forscher:innen über mehrere Wochen hinweg Selbstexperimente durchführten.
Und ebenso abwechslungsreich wie die Themen waren die Präsentationsformen. Je nach Jahrgang unterschieden sich die Schwerpunkte und Endprodukte: Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen präsentierten ihre Forschungsergebnisse in einem mediengestützten Vortrag, die 8. Klassen dokumentierten ihre Erkenntnisse in einem Forscherbuch, während sich die 10. Klassen in Form eines Podcasts mit ihrer Fragestellung auseinandersetzten.
Zwischen den Präsentationen bot sich den Schüler:innen und Besucher:innen die Gelegenheit, bei Kuchen und Getränken eine kleine Pause einzulegen. Besonders gefragt war erneut der inzwischen fast schon traditionelle Schokobrunnen der Q1b.
Der Forschertag stieß erneut auf großes Interesse. Viele Präsentationsräume waren bis auf den letzten Platz gefüllt, teilweise kamen auch zahlreiche Eltern, sodass einige Personen sogar auf dem Boden Platz nehmen mussten. Gleichzeitig nutzten viele Schülerinnen und Schüler der jeweils unteren Jahrgänge (i.e. Klasse 5, 7 und 9) die Gelegenheit, die Präsentationen zu besuchen und Fragen zu stellen, um sich ein Bild davon zu machen, was im kommenden Jahr auf sie zukommen wird.
Gerade diese Gespräche machten deutlich, dass es im Fach „Forschend und Lernen“ um weit mehr geht als um einen gelungenen Vortrag: Die Schülerinnen und Schüler lernen, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, Informationen kritisch zu bewerten, Ergebnisse sinnvoll zu strukturieren und ihre Erkenntnisse überzeugend zu präsentieren. So werden sie Schritt für Schritt an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt und können gleichzeitig ihren persönlichen Interessen nachgehen.
Der zweite Forschertag hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kreativität, Engagement und Neugier in den Projekten steckt. Die große thematische Vielfalt, die hohe Qualität der Präsentationen und das spürbare Interesse der Besucherinnen und Besucher machten den Forschertag erneut zu einem besonderen Höhepunkt des Schuljahres. Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die mit großem Einsatz an ihren Projekten gearbeitet haben. Ebenso danken wir Frau Müschen und Frau Gerresheim, die diesen Tag, wie im vergangen Jahr organisiert und möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere spannende Forschungsfragen und kreative Projekte im kommenden Schuljahr!
Redaktion des Website-Teams















































