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4500 Kilometer für die Ukraine!!!

4500 Kilometer für die Ukraine!!!

Bei sommerlichen Temperaturen und klarem Himmel wirbelten die Schüler:innen und Lehrer.innen beim Spendenlauf ordentlich den Staub auf dem Gelände des Sportzentrums Falkenwiese auf. Das Ziel: die maximale Rundenanzahl und damit der maximale Spendenbetrag.

Am Freitag Vormittag (3. Juni 2022) fand unter dem Motto „das Katharineum läuft“ der Spendenlauf für die Ukraine statt, am 100. Tag des Ukrainekrieges. In zwei Startergruppen traten die verschiedenen Klassenstufen an, um die 600m lange „Boschrunde“ in den 90 Minuten Laufzeit möglichst häufig zu laufen. An Wegpunkten erhielten die Schüler:innen pro Runde einen Stempel, um die Rundenzahl zu dokumentieren, und natürlich Verpflegung für den anstrengenden Lauf.

Vom Streckenrand wurden die Laufenden mit Motivation, Highfives und Musik versorgt. Viele Lehrer:innen, Eltern, Außenstehende und Schüler:innen verfolgten die beiden Läufe mit großer Freude und guter Laune. Sogar der Bürgermeister Jan Lindenau war unter den begeisterten Zuschauern.

Insgesamt kam das Katharineum auf eine Rundenanzahl von unglaublichen 7388 Runden! Das entspricht einer Strecke von Lübeck nach Sizilien und zurück.

Die 6b stellte den Rundenrekord von 439 Runden in einer Klasse auf. Henrik Lohmann aus der 8a lief mit 30 Runden die meisten Runden aller Schüler:innen. Der Rekord der durchschnittlich von einer Klasse gelaufenen Runden kam aus der 5b mit durchschnittlich fast 16 Runden pro Person (das sind 9,6 Kilometer). Aber auch alle anderen Klassen haben ihr bestes gegeben, um gemeinsam ein tolles Spendenergebnis zu erlaufen.

Der erlaufene Spendenbetrag geht an an die Organisation „Schüler helfen Leben“.

Nicht unerwähnt sollte der Kontext bleiben. Am 24. Februar begann der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und dauert bis heute fort. Jeden Tag fliehen dort Mütter und Kinder aufgrund der verheerenden Umstände. Die Organisation „Schüler helfen Leben“ hilft vor allem mit verschiedenen, vielfältigen Hilfsangeboten den Geflüchteten in den Grenzregionen.

Wir danken allen Läufer:innen, allen Helfer:innen und allen Zuschauer:innen – und ganz besonders Frau Bünger und Herrn Schrader für die großartige Organisation, ohne die dieser Tag nicht so reibungslos geklappt hätte. Vielen, vielen Dank! Es hat richtig Spaß gemacht!

Redaktion des Website-Teams