Unsere Klassenfahrt nach Prag startete mit der Deutschen Bahn, die mal wieder ihr Bestes gegeben hat, sich unbeliebt zu machen: Ein Zugbegleiter erklärte uns, unsere Zugtickets wie in Deutschland als Schienenersatzverkehrtickets in der Prager S-Bahn zu nutzen, doch die tschechischen Kontrolleure vor Ort waren nicht sonderlich begeistert davon – und so hatten wir nach 5 Minuten in Prag schon (unwissentlich!) eine Straftat begangen. Dabei wurden direkt die Englischkenntnisse von Herrn Sievers sowie die Schauspielkünste von Frau Bünger aufs Härteste auf die Probe gestellt.
Doch das konnte uns nicht den Wind aus den Segeln nehmen, denn am nächsten Tag starteten wir direkt mit unseren Vorträgen über die Sehenswürdigkeiten Prags. Im Anschluss besuchten wir das Nationalmuseum, wo wir viel über die Evolution, Gesteine und die Geschichte Tschechiens lernten. Somit war der Bildungsauftrag für diesen Tag abgehakt.
Im weiteren Verlauf der Fahrt besuchten wir ein Geschichtsmuseum, bei welchem der Audioguide seinen Job als Geist etwas zu ernst nahm, unternahmen eine Stadtrallye (Frau Bünger hatte Angst, dass diese zu langweilig wird, doch letztendlich wurde sie von unseren atemberaubenden Endergebnissen überzeugt), fuhren Tretboot, hatten sehr viel Spaß im Kletterpark mit einer gigantischen Schaukel und besuchten David Černys Kunstwerke (Franz Kafkas Kopf, Miminka & der heilige Wenzel auf einem toten Pferd). Herr Sievers konnte dabei seiner Passion für Geschichte freien Lauf lassen. Abends picknickten wir mit den Lehrern auf einem Berg mit grandioser Aussicht und spielten Karten.
Am letzten Abend konnten wir Herrn Sievers‘ Karaoke-Künste und Frau Büngers Tanzskills bewundern und andersrum sie unsere. Alles in allem wurde unsere Klassengemeinschaft sehr gestärkt. Wie schade, dass es unsere letzte Klassenfahrt war, aber das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss.
Hannah Kitzrow & Jonna Wienke Q2a
























































