„Macht die Wege bereit“ – mit diesem Lied begann in der Aula des Katharineums nicht nur das Musical Godspell, sondern auch ein Abend voller Musik, Energie und besonderer Atmosphäre. Bereits vor Beginn der Aufführung wurde deutlich, wie viel Arbeit und Liebe zum Detail in der Produktion steckten: Bemalte Banner mit Schriftzügen schmückten die Aula, während Bühne und Lichtstimmung das Publikum schon vor dem ersten Ton in die Welt des Musicals hineinzogen.
Zwischen dem 28. April und dem 2. Mai brachte die Musical-AG das ursprünglich 1971 uraufgeführte Stück von Stephen Schwartz in insgesamt vier Aufführungen auf die Bühne.
Mit lauter Musik, Trompeten und viel Bewegung begann schließlich die Vorstellung: Das gesamte Ensemble strömte gleichzeitig auf die Bühne, Kleidung flog durch die Luft und sofort entstand die lebendige und teilweise fast chaotische Stimmung, die das Publikum den ganzen Abend begleitete. Das Musical verbindet Geschichten aus dem Matthäusevangelium mit moderner Musik, humorvollen Szenen und nachdenklichen Momenten. Jesus erschien dabei übrigens nicht nur als biblische Figur, sondern unter anderem auch mit Superman-Shirt.
Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel des großen Ensembles. Solistinnen und Solisten wurden von Tänzerinnen und Tänzern begleitet, während Chor, Schauspiel und Musik immer wieder miteinander verschmolzen. Die Band sorgte dabei live für die musikalische Begleitung der Aufführung und verlieh vielen Szenen zusätzliche Dynamik.
Unterstützt wurde das Musical außerdem von eindrucksvollen Licht-, und Raucheffekten, die besonders in den emotionalen und dramatischen Momenten für eine intensive Atmosphäre sorgten. Gerade gegen Ende wurde die Stimmung deutlich ernster: Begleitet von dramatischer Musik gipfelte das Stück in der Kreuzigung Jesu am Bauzaun, bevor die Auferstehung und die „wunderschöne Stadt“ einen hoffnungsvollen Abschluss bildeten.
Hinter den Aufführungen standen jedoch nicht nur die Abende selbst, sondern viele Monate Vorbereitung und zahlreiche Proben, auch während der Osterferien. Umso größer war der Applaus am Ende jeder Vorstellung.
Ein besonderer Dank gilt deshalb allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, der Band, der Technik-AG, dem Regieteam sowie allen weiteren Beteiligten, die mit viel Zeit, Engagement und Kreativität dazu beigetragen haben, diese Aufführungen möglich zu machen.
Redaktion des Website-Teams














































