Im Seminarfach Kunst im Kunstprofil Q1.1 haben wir zum Anlass der 800-Jahr-Feier Klangobjekte gestaltet. Diese Arbeiten waren eine Vorübung für das Kooperationsprojekt URBAN SOUNDSCAPE zwischen dem Zentrum für Medien, Muthesius Kunsthochschule, DLC Art Lab, Technische Hochschule Lübeck, Freiraumplanung im städtebaulichen Kontext, unserer Schule und der Overbeck-Gesellschaft unter der Projektleitung von Benjamin F. Stumpf.
Zur Ideenfindung sind wir im Unterricht mit Frau Asmussen zunächst in unkonventionelle künstlerische Gestaltungsmedien wie dem Klang eingetaucht. Dazu haben wir uns nach einem Besuch der Neuen Nationalgalerie in Berlin mit performativen Verfahren wie Performance, Action Art, veränderbaren Skulpturen und dem künstlerischen Gestalten von Räumen auseinandergesetzt.
Mit der konkreten Erarbeitung von Konzepten für Klangobjekte haben wir in größeren Gruppen begonnen und uns von dort Schritt für Schritt zur Einzelarbeit entwickelt.
Die Klangobjekte sollten am Ende einen klaren Bezug zur Geschichte des Katharinenklosters aufweisen. Das dazu notwendige Hintergrundwissen hatten wir uns bereits im E-Jahrgang gemeinsam erarbeitet.
Den Künstler Benjamin Stumpf haben wir dann während unserer ersten Auswertung der Klangobjekte in Einzelarbeit kennengelernt. Wir hatten zu dem Zeitpunkt schon alle eine eigene Herangehensweise: Einige arbeiteten nur mit Klang, andere hatten interaktive Modelle oder Objekte zu ihrem Klang entworfen.
Nach der gemeinsamen Reflexion konnten wir auch schon im Werkraum unserer Schule anfangen, unsere Objekte zu realisieren. Die Atmosphäre beim gemeinsamen Arbeiten war stets erwartungsvoll, bis hin zum Tag der Ausstellung.
Einige Stunden vor der Ausstellung führten wir Benjamin Stumpf unsere finalen Objekte vor, wobei wir teilweise auf kleinere Probleme stießen, die aber mit Teamwork noch gelöst werden konnten. Das gemeinsame Aufbauen der Ausstellung an verschiedenen Orten im Erdgeschoss des Hauptgebäudes hat große Freude gemacht.
Die Feier selbst war getragen von einer positiven Atmosphäre. Die Gäste ließen sich auf offene Experimente ein und waren sehr interessiert an unseren Objekten. Wir bekamen stets positive Rückmeldungen und Danksagungen für unseren Beitrag zu diesem großartigen Abend.
Das Arbeiten an unseren Objekten hat uns mit Verfahren der aktuellen Kunst vertraut gemacht und wir als Kunstprofil sind dankbar dafür, die Erfahrung eines in sich geschlossenen künstlerischen Prozesses mit kleiner Abschlussausstellung gemacht zu haben.
Marieke Salomon & Julian Byl für das Kunstprofil der Q1



























