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Dream a little Dream of … neue Räume im Modulbau

Dream a little Dream of … neue Räume im Modulbau

“Dream a little Dream of me” – mit diesen musikalischen Einstieg eröffneten Helene, Jutta und Johannes (Q1) die feierliche Einweihung der Interimsschule Kanalstraße, die in unserem Stundenplan auch als “Modulschule” bezeichnet wird (z.B. “M02”). Um den Neubau würdig zu eröffnen, waren Politiker:innen, die Schulleiterin Frau Sabelus und Herr Philippi, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler und weitere Gäste erschienen.

Frau Sabelus führte als Schulleiterin der Ernestinenschule, die ebenso wie das Förderzentrum (Schwerpunkt) Geistige Entwicklung und unser Katharineum Räume im Modulbau bezogen haben, durch die Veranstaltung. In ihrer Einleitung betonte sie die Bedeutung, die der Modulbau für die genannten Schulen in Zeiten knappen Platzes habe.

Im Anschluss schilderte Frau Frank, seit 2021 Lübecks Senatorin für Kultur und Bildung, mit knappen Worten die bauliche Entstehung unserer neuen “Außenstelle”: Die insgesamt doch kurze Bauzeit von knapp sechs Monaten sei beachtlich – erst Ende März waren die Module angeliefert worden –, sei die Gründung am Standort doch nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen; nun sei aber alles rechtzeitig fertig geworden. Frau Frank erläuterte, inwiefern der nun hochgewachsene G9-Jahrgang eine solche Übergangslösung notwendig machte, da die Fertigstellung des Bildungshauses noch weitere Zeit benötige. Mit dem Modulbau werde nun aber der Bedarf bis ca. 2028 gedeckt sein. Wir dürften nun einen “funktionalen”, aber auch ansprechenden Bau in Besitz nehmen, mit einem tollem Ausblick – zumindest wenn man “auf der richtigen Seite” des Gebäudes Unterrichtet hat und den einen oder anderen Blick einmal auf den Kanal abschweifen lassen darf.

Für die ganz Wissbegierigen hier noch ein paar Fakten: Das neue Gebäude besteht aus 36 Modulen, beinhaltet insgesamt 14 Klassenräume, vier Differenzierungsräume, einen 1.-Hilfe-Raum, ein Lehrer:innenzimmer, alle notwendigen Sanitäranlagen und etliches mehr. 264 Fahrradstellplätze stehen auf dem Hof ebenso zur Verfügung wie demnächst auch manche Sitzpodeste und beschattete Sitzlandschaften. Mitte September soll alles fertig sein. Investiert wurden ca. 5,4Mio. € als Investition in die Bildung in unserer Stadt, sodass 420 Mittel- u. Oberstufenschüler:innen hier regelmäßig unterrichtet werden können. (alle Angaben ohne Gewähr …; d. Red. 😉 )

Nach einem Dank an alle an der Planung und Fertigstellung Beteiligten wünschte Frau Frank den Schulen, die das Gebäude nun nutzen werden, gutes Gelingen in diesen Räumlichkeiten.

“‘Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.’ – Schön, dass wir gegangen sind, und schön, dass wir hier angekommen sind!” Mit diesen Worten – zum Teil entliehen von Kurt Marti – begann unser Schulleiter Herr Philippi, um in der Folge in drei Aspekten zu schildern, inwiefern unser neues Gebäude als Meilenstein für die drei nutzenden Einrichtungen anzusehen sei. Erstens habe das Katharineum nun über 1000 Schülerinnen und Schüler; dergleichen habe es zwar früher bereits gegeben, aber auch da musste eben zum Teil ausgewichen werden, z.B. ins Willy Brand-Haus oder in andere Außenstellen. Die Vorfreude auf das Bildungshaus in der Königsstraße liegt also auch in den aktuellen Schülerzahlen begründet.

Zweitens sei die Freude über den Modulbau auch darin begründet, dass unsere eigenen Räumen aufgrund ihres Alters den pädagogischen Anforderungen bisweilen kaum gerecht werden könnten, müssten doch immer wieder bis zu 30 Schülerinnen und Schüler auf 45qm zusammenkommen. Im neuen Modulgebäude gebe es aber genau solche Räume, sodass die dort vorhandenen Lernlandschaften viel leichter andere Unterrichtsformen ermöglichten. Drittens benötigten sowohl die Ernestinenschule wie auch das Katharineum vielfältige bauliche Unterstützung – wie z.B. aktuell an den Bauarbeiten am Dach bei uns gut zu sehen ist. Insofern seien Ausweichmöglichkeiten herzlich willkommen.

Auch wenn es also drei wichtige Gründe gebe, den Modulbau voll freudiger Erwartung mit Leben zu füllen, sei es eben trotzdem keine Selbstverständlichkeit, dass Politik und Verwaltung so schnell reagiert und den Bedarf gesehen haben. Auch Herr Philippi sprach also allen Beteiligten seinen ganz besonderen Dank aus und drückte seine Freude über die Fertigstellung dieser derzeitigen Lösung sowie die Vorfreude auf das kommende Bildungshaus aus, “das die Hauptstandorte entlasten wird”.

Und als schließlich unser musikalisches Trio aus dem Q1-Jahrgang mit Brahms’ “Dein Herzlein mild” das Ende der feierlichen Einweihung einläutete, stellte Frau Frank noch erfreut fest, wie großartige auch die Akustik in den neuen Klassenräumen ist – na dann kann nichts mehr schief gehen. Wir wünschen allen Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern viele spannende Stunden im neuen Modulbau.

Redaktion des Website-Teams

 


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