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  • Heinrich und Thomas Mann besuchen beide das Katharineum und verarbeiten diese Erfahrung später literarisch. Timelines: Schulgeschichte

    Heinrich und Thomas Mann stammen aus einer der angesehensten Familien Lübecks. Der Vater führt in der 3. Generation einen Getreidegroßhandel und ist als Senator für die Finanzen der Stadt zuständig. Beide Söhne erhalten ihren ersten Unterricht auf dem privaten Progymnasium des Dr. Bussenius. Heinrich durchläuft diese Ausbildung problemlos und wird 1884 im 7. Schuljahr des altsprachlichen Zweiges des Katharineums eingeschult. Er ist ein recht guter Schüler, verlässt das Gymnasium aber nach der 12. Klasse, um eine Buchhändlerlehre zu beginnen, ein Kompromiss zwischen seinen literarischen Neigungen und dem Wunsch der Familie, dass er als Kaufmann die Nachfolge des Vaters antreten möge. Thomas, der vier Jahre Jüngere, muss bereits auf dem Progymnasium eine Klasse wiederholen. Er wird 1889 im Katharineum in die 8. Klasse des Realgymnasiums eingeschult. Er benötigt für die 3 Klassen der Mittelstufe 5 Jahre und geht 1894 – als 19jähriger – mit der Mittleren Reife ab. Die vielen Streichungen und Korrekturen im Abgangszeugnis zeigen, dass seine Lehrer auch darum noch heftig mit sich ringen mussten.

    Immerhin gründet Thomas Mann in dieser Zeit die erste Schülerzeitung Deutschlands, den Frühlingssturm, die allerdings über 3 Nummern nicht hinauskommt.

    Beide Manns verarbeiten ihre Schulerlebnisse später literarisch: Heinrich im Roman Professor Unrat, der Karikatur eines Schultyrannen mit anarchischen Zügen (verfilmt als „Der Blaue Engel“ 1930) und Thomas im Schlussteil der „Buddenbrooks“, der eindringlich die Leiden des jungen Hanno in und an seiner Schule schildert.