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	<title>Katharineum Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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	<title>Katharineum Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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		<title>Berühmte Katharineer – Teil 3</title>
		<link>https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
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		<category><![CDATA[Georg Heinrich Behn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele von euch waren sicher schon einmal im Museum Behnhaus in der Königsstraße, nur wenige Häuser vom Katharineum entfernt. Wir erzählen euch heute wer Georg Heinrich Behn eigentlich war. Georg Heinrich Behn wurde am 29. August 1773 in Lübeck als dritter Sohn des damaligen Direktors vom Katharineum zu Lübeck, Friedrich Daniel Behn, geboren. Seine Schulzeit verbrachte er auf dem Katharineum,&#160;<a href="https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-3/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von euch waren sicher schon einmal im Museum Behnhaus in der Königsstraße, nur wenige Häuser vom Katharineum entfernt. Wir erzählen euch heute wer Georg Heinrich Behn eigentlich war.</p>
<p>Georg Heinrich Behn wurde am 29. August 1773 in Lübeck als dritter Sohn des damaligen Direktors vom Katharineum zu Lübeck, Friedrich Daniel Behn, geboren. Seine Schulzeit verbrachte er auf dem Katharineum, also der Schule seines Vaters. Anschließend folgte sein Medizinstudium 1792 in Jena, das er 1795 mit der Promotion zum Dr. med. (Doktor der Medizin ist ein akademischer Grad) abschloss. Bildungsreisen durch Europa in die Länder Deutschland, Österreich, Tschechien, Dänemark, Frankreich und in die Schweiz wurden ihm von seiner Mutter Catharina Margarethe nach dem Studium ermöglicht. Besonders bildete er sich in der Frauenheilkunde fort. Zwei Monate verbrachte er in Kopenhagen bei einem international angesehenen Professor für Geburtshilfe namens Mathias Saxtorph. 1799 beendete er seine Bildungsreisen, die ihn in seiner beruflichen Laufbahn prägten und zog endgültig in seine Heimatstadt Lübeck zurück. Dort heiratete er 1805 Johanna Elisabeth Stintzing, die Tochter eines Weinhändlers und bekam mit ihr drei Kinder: Fanny Behn (1813), Emma Behn (1815) und Theodor Behn (1819).</p>
<p>Ein besonderes Ereignis fand 1799 statt, als er zusammen mit dem Lübecker Arzt Theodor Friedrich Trendelenburg die erste Impfung durchführte. Zusätzlich engagierte er sich in der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, die er mit zahlreichen Fachvorträgen für das breite Publikum unterstützte. Nach 1804 wurde er zum Arzt des Lübecker Waisenhauses bestellt. Zum Beginn der Lübecker Franzosenzeit 1806 gab es viele kaum lösbare Probleme in Hinsicht auf Hygiene und Versorgung der Verwundeten. Dadurch arbeiteten die Ärzte Lübecks immer enger zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. 1809 wurde der Ärztliche Verein Lübecks gegründet, bei dessen Gründung Behn die treibende Kraft war. Dieser Verein ist bis heute die älteste berufsrechtliche Vereinigung von Medizinern in ganz Deutschland! Georg Heinrich Behn war 24 Jahre Sekretär des Vorstands des Vereines. 1823 erwarb er das am Anfang erwähnte Behnhaus, das heute als Museum für Kunst des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne dient.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wissenswertes: Die Chemieräume als Lehrerwohnungen?</title>
		<link>https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerwohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Schule hat eine so lange und interessante Geschichte und die meisten wissen wahrscheinlich, dass unsere Schule auch mal ein Kloster war. Doch dahinter steckt noch so viel mehr. Wer hätte geahnt, was alles über die vielen Jahre in den heutigen Chemieräumen passierte, und dass diese sogar mal als Lehrerwohnungen dienten? Ein Bericht von 1837 erzählt von Unruhen und Aufständen&#160;<a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Schule hat eine so lange und interessante Geschichte und die meisten wissen wahrscheinlich, dass unsere Schule auch mal ein Kloster war. Doch dahinter steckt noch so viel mehr. Wer hätte geahnt, was alles über die vielen Jahre in den heutigen Chemieräumen passierte, und dass diese sogar mal als Lehrerwohnungen dienten?</p>
<p>Ein Bericht von 1837 erzählt von Unruhen und Aufständen nach der Reformation von 1517, weshalb es zu dieser Zeit weniger Schüler als zuvor gab.<i> </i>Nach 30 Jahren, in denen das Gebäude in vielen Teilen leer gestanden hatte, beruhigte sich auch die politische Lage wieder und es gab zwei neue Klassen, die einen neuen Lehrer und somit auch eine neue Lehrerwohnung erforderten. Nicht nur durch die Lehrerwohnung wurde mehr Platz genutzt, auch die Bibliothek weitete sich aus.</p>
<p>In einem früheren Bericht aus dem Jahre 1764 erfahren wir, dass die Rektorenfamilie im Ostflügel lebte. Es war die Familie des Rektors Overbed, der seit 1763 Rektor war. Dort lebte der Rektor mit Frau und Kind. Die Wohnräume belegten die heutigen Chemieräume: Küche, Diele, Speisekammer und eine kleine Kammer, die wegen der Größe unbewohnbar war, lagen unten, wobei ein Zimmer zum Präsentieren<em> </em>blieb. Dieser Raum war schön eingerichtet und diente als Beispiel, wie es den Lehrern ergehen würde, wenn sie dort wohnen würden. Die Familie lebte aber auch teilweise im oberen Geschoss. Dort fand man eine Bücherkammer und vier weitere kleine Zimmer, die alle nur schwer beheizbar waren. Die Kamine wurden schon Jahre vorher zugemauert. In den vier Zimmern lag das Studierstübchen über der Küche am Kamin mit einem undichtem Fenster, daneben das Rektorenschlafzimmer, die Privatstube und eine Art Kajüte mit schräger Wand; dort schliefen früher Schüler. Man kam über eine „Windeltreppe“ nach oben. Sie befand sich in einem „turmartigem Bretterverschlag“ auf der Hofseite.</p>
<p>Die Räume des Ostflügels wurden alle um 1320 erbaut. Der Kreuzgang allerdings wurde erst nachträglich errichtet und gehörte früher zum Klosterhof. Der Raum 019, also der Raum links neben unserem Chemiehörsaal, ist eine ehemalige Sakristei. Man hat also früher die Gottesdienste dort vorbereitet, weswegen dieser Raum auch bis 1515 einen Durchgang zur Kirche bot.</p>
<p>Unser heutiger Chemiehörsaal diente im Kloster als Auditorium: Die Mönche machten Hand- und Schreibarbeiten, und so war dies war ein Raum, in dem man sprechen durfte. Im Boden dieses Raumes findet man sogar eine eingelassene Grabplatte eines Mönches. 1794 ist der Raum eingestürzt, weil die damalige Mittelstütze das Gewölbe nicht aushielt.</p>
<p>Wann die Trennwand zu 017 gebaut wurde, ist unbekannt; die erste Aufzeichnung der Wand datiert vom Jahr 1832. Wie alle anderen Räume, um die es in diesem Artikel geht, wurde auch dieser Raum in den Jahren 1892-1925 der Stadtbibliothek überlassen, gehörte dann wieder der Schule und wurde noch in jenem Jahr als Chemieraum eingerichtet.</p>
<p>Der Chemievorbereitungsraum wurde kurzzeitig einem Verein für Kleidung bedürftiger Kinder überlassen. In der Zeit, in der die Stadtbibliothek diesen Raum benutzte, wurde eine Treppe gebaut, die danach als überflüssig erschien und abgerissen wurde. Bis 1850 war auch dieser Raum eine Lehrerwohnung. In alten Dokumenten wurde beispielsweise aufgezeichnet, dass diese Wohnung vom Lehrer Herr Wehrmann und seiner Frau bewohnt wurde.</p>
<p>Der Chemieübungssaal war ein Lektorium, der Raum, der für Versammlungen genutzt wurde. Schließlich wurde dies die Wohnung des Lehrers Bandelin und stand nach seinem Ausscheiden aus dem Schuldienst Jahre lang leer. Weitere Wohnungen waren die des Herrn Goldenbaum in einem kleinem Haus direkt an der Kirche, das jedoch 1873 abgerissen wurde, und die des Herrn Poser, der im Hospitalbau lebte. Der Hospitalbau ist allerdings 1875 abgebrochen worden und kann daher in unserem Gebäude heute nicht mehr wiedergefunden werden.</p>
<p>Die Lehrerwohnungen wurden aber nicht wahllos vergeben. Am 10. September 1837 schrieb der damalige Direktor an den Syndikus des Herrn Dr. Curtius, also den Mann, der den Doktoren pflegte. Dieser hatte nämlich eine Augenkrankheit und drohte zu erblinden. Er hatte 12 Kinder, von denen 6 noch zu Hause wohnten. Curtius war hoch angesehen in der Schule und hatte viel für diese getan. Der Mann wohnte also mit sieben weiteren Personen in einer kleinen Wohnung und der Direktor wollte ihm etwas Gutes tun. Angst vor Missachtung spielte dabei aber auch eine Rolle, es gab nämlich schon früher Probleme wegen der „gehässigen Opposition“, weil das Gebäude dem Senat angehörte. Wenn dem Senat nicht gefiel, wie dieses Gebäude genutzt wurde, hätte es Auseinandersetzungen gegeben oder vielleicht das Verbot, das Gebäude zu nutzen, was die Schule offensichtlich vermeiden wollte. In diesem Brief schlug der Direktor dem Syndikus also vor, sich eine Wohnung in der Schule zu nehmen.</p>
<p>Es ist immer wieder interessant, herauszufinden, wie und wo die Menschen damals lebten. Aber dass auch Lehrer unserer Schule einmal im Katharineum zuhause waren, hätten wohl die Wenigsten gedacht. Falls ihr noch mehr über unsere Schulgeschichte erfahren wollt, schaut doch mal bei unseren anderen Wissenswertes-Artikeln oder auf unserer Homepage unter <a href="https://katharineum.de/unsere-schule/aus-der-geschichte-der-schule/">Schulgeschichte</a> vorbei.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Perspektive für das Katharineum &#8211; neue Klassenräume im Karstadt-Gebäude?</title>
		<link>https://katharineum.de/neue-klassenraeume-im-karstadt-gebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 06:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Ernestin]]></category>
		<category><![CDATA[Johanneum]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Lindenau]]></category>
		<category><![CDATA[Lübecker Hochschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Oberschule zum Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Philippi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Raummangel gilt als akute Schwierigkeit an unserer Schule, das zeigen die Wanderklassen wie auch fehlende große Räume. Doch genau dieses Problem soll nun angegangen werden. Wir haben unseren Bürgermeister Herrn Lindenau um eine Stellungnahme gebeten: &#8220;(…) Ich halte es für wichtig, ergebnisoffen die Innenstadtentwicklung anhand von konkreten Vorhaben gemeinsam voranzutreiben. Wir brauchen positive Signale für die Lübecker Innenstadt und&#160;<a href="https://katharineum.de/neue-klassenraeume-im-karstadt-gebaeude/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/neue-klassenraeume-im-karstadt-gebaeude/">Perspektive für das Katharineum &#8211; neue Klassenräume im Karstadt-Gebäude?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Raummangel gilt als akute Schwierigkeit an unserer Schule, das zeigen die Wanderklassen wie auch fehlende große Räume. Doch genau dieses Problem soll nun angegangen werden. Wir haben unseren Bürgermeister Herrn Lindenau um eine Stellungnahme gebeten:</p>
<p><em>&#8220;(…) Ich halte es für wichtig, ergebnisoffen die Innenstadtentwicklung anhand von konkreten Vorhaben gemeinsam voranzutreiben. Wir brauchen positive Signale für die Lübecker Innenstadt und hier haben wir die einmalige Chance, Stadtentwicklung aktiv zu gestalten.&#8221;</em></p>
<p class="p3">Die Pandemie macht dem kleinen wie dem großen Gewerbe schwer zu schaffen. Das zeigt sich auch in der Lübecker Innenstadt. Noch vor einem Jahr war das südliche Karstadt-Gebäude umgebaut worden, um in Zukunft die Sport-Sparte der Kette zu beherbergen. Doch dann beschloss Karstadt-Galeria-Kaufhof deutschlandweit Filialen zu schließen; davon betroffen war auch Lübeck. Das nördliche Gebäude und seine Mitarbeiter:innen konnten gerettet und die Schließung verhindert werden, das südliche Gebäude steht nun aber leer.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p3">Das bedeutet, im Herzen der Innenstadt steht ein Haus mit rund 8000m<span class="s2"><sup>2</sup></span> ungenutzter Fläche. Ziel der Hansestadt ist es, diesen Raum möglichst sinnvoll zu nutzen. Lübeck plant, das Gebäude zu kaufen und durch geeignete Umbaumaßnahmen zu einem »öffentlichen Zentrum für Bildung, Kultur und Dienstleistungen« zu machen. Hier kommt das Katharineum auf den Plan, denn es soll eine Kooperation der Innenstadtgymnasien (Ernestinen-Schule, OzD, Johanneum, Katharineum) und der Lübecker Hochschulen geben. Auf der einen Seite sollen Klassenräume geschaffen werden, aber auch eine Fläche für Veranstaltungen, Diskurse und Ausstellungen.</p>
<p class="p3">Eine große potenzielle Gruppe an Nutzer:innen wird angesprochen und könnte so die Besuchsfrequenz der Lübecker Innenstadt erhöhen. Vor- und Nachmittags könnten die Schulen die Räumlichkeit nutzen und gegen Abend andere Veranstaltungen stattfinden. Diese Idee harmoniert mit dem »Rahmenplan Innenstadt mit Mobilitätskonzept« und der Schulentwicklungsplanung der Hansestadt Lübeck. Ersterer besagt, die Innenstadt als Wohn-, Kultur- und Wirtschaftsstandort zu stärken. Zweitere stellt die fehlenden Raumkapazitäten der vier Innenstadt-Gymnasien heraus und gibt dem Schulträger die Aufgabe, die räumlichen Herausforderungen wegen steigenden »Anmeldungsdrucks« zu lösen. Wenn so ein großes Gebäude wie das des ehemaligen Karstadt-Sports leer steht, ruft das wie erwähnt das Interesse des Schulträgers, der Stadt, auf den Plan.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p3">Wie genau der Bau nach der Umgestaltung aussähe, steht noch nicht fest, aber festzustellen ist: Das Gebäude hat fünf Stockwerke und kann wegen seiner offenen Gestaltung gut umgebaut werden und somit eine flexible Raumaufteilung gewährleisten. Die Stockwerke 1-3 bieten gut 3050m<span class="s2"><sup>2</sup></span> und könnten 25-30 Klassen- (je 60-90m<span class="s2"><sup>2) </sup></span>und 15 Seminarräume beinhalten. Eine Idee für die großen Pausen wäre, das Dach als Außenfläche für Schüler:innen zu nutzen. Es gilt zu prüfen, ob diese ausreichend abgesichert werden könnte. Außerdem wäre es möglich, dass sogenannte »Kommunikationszonen« entstehen, in denen ein überschulischer Austausch stattfinden könnte. Zusätzlich wären auch barrierefreie Räume geschaffen, die es so am Katharineum nur vereinzelt gibt. Fahrradabstellmöglichkeiten und Ähnliches würden außen am Gebäude geschaffen werden.</p>
<p class="p3">Die Schule würde bei dem Projekt keine Kosten tragen. Bund und Land planen Förderprogramme, um den Strukturwandel in Stadtzentren zu bewältigen. Die Stadt geht davon aus, dass erste Fördermittel noch in den ersten beiden Quartalen 2021 zur Verfügung stehen werden. Ob noch andere Finanzmittel benötigt werden, wird sich erst zeigen. Es kann aber von einem zweistelligen Millionenbetrag ausgegangen werden, unter anderem für den Erwerb des Gebäudes.<span class="Apple-converted-space">  </span>Andere Lösungen, wie zum Beispiel der Ausbau des Dachgeschosses der OzD oder die Anwerbung einer anderen Räumlichkeit wurden geprüft und würden nicht den Raumbedarf decken, somit wäre die Nutzung des südlichen Karstadt-Gebäudes effizienter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p3">Positives Beispiele, bei denen solch ein Umbau erfolgreich war, sind die ehemaligen Hertie-Kaufhäuser in Lünen und Herne. Der Schwerpunkt Bildung und Wissenschaft wäre neu in der Thematik der Nachnutzung, Lübeck würde eine Art Vorreiterrolle einnehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p3">Die Idee und die konkrete Planung können aber erst realisiert beziehungsweise begonnen werden, wenn die Bürgerschaft zugestimmt hat. Im Bauausschuss, im Schul- und Sportausschuss sowie im Hauptausschuss wurde und wird in der nächsten Woche vorberaten, bevor das Konzept am 25.03. in der Bürgerschaft zur Abstimmung steht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p3">Falls der Antrag angenommen würde, begänne noch dieses Jahr die Planungsphase, die dann Ende 2021 abgeschlossen sein sollte. Geplant wäre die Fertigstellung für das Jahr 2024.</p>
<p>–––</p>
<p class="p3">Wir haben unseren Schulleiter, <a href="https://katharineum.de/teachers/herr-philippi/">Herrn Philippi</a>, in einem kurzen Interview dazu befragt.</p>
<p><strong>Herr Philippi, kann das Katharineum zukünftig in große Platzschwierigkeiten kommen </strong><strong>und wenn ja, warum wird es jetzt gravierender, als es vor 5 Jahren war; </strong><strong>die Jahrgänge bleiben ja gleich?</strong></p>
<p>Auch in den letzten Jahrzehnten gab es am Katharineum schon sogenannte Wanderklassen, also Klassen ohne eigenen Klassenraum. Aktuell wächst der erste G9 Jahrgang heran – dies wird weitere 4 Räume erfordern. Erschwerend kommt hinzu, dass einige unsrer &#8220;Klassenräume&#8221; nicht zu der Schülerzahl passen, kurz gesagt: Sie sind deutlich zu klein und sind nur als sogenannter Kursraum sinnvoll nutzbar.</p>
<p>Schule verändert sich – während es vor Jahren noch ok war, dass Schüler:innen eng in Tischreihen still und konzentriert dem Lehrer lauschten, gehen wir inzwischen davon aus, dass guter Unterricht auch Gruppenarbeit, Stationenlernen, Rollenspiel etc. benötigt. Dazu ist aber Platz erforderlich.</p>
<p><strong>Haben Sie sich vor der Projektidee schon anderswo nach Räumlichkeiten umgesehen?</strong></p>
<p>Ja, wir haben auch andere Räumlichkeiten in der Königstraße mit dem Schulträger geprüft und diskutiert. Wir haben darüber hinaus Möglichkeiten des Ausbaus weiterer Räume im Dachbereich der Schule geprüft. Verglichen mit diesen Möglichkeiten ist die Karstadt-Variante aber größer, schneller umzusetzen und laut Aussage der Stadt deutlich preiswerter.</p>
<p><strong>Was halten Sie von der Karstadtidee?</strong></p>
<p>Eine tolle Idee, die große Chancen bietet – aber noch viel Planungs- und Abstimmungsbedarf erfordert.</p>
<p><strong>Haben Sie besondere Wünsche und Ideen, wie das Karstadtgebäude </strong><strong>schultechnisch </strong><strong>umgebaut werden sollte (Mensa, Oberstufe, Wechsel </strong><strong>zwischen Katharineum und den Räumen)?</strong></p>
<p>Mir ist ein wichtiges Anliegen, dass die Identität der  vier Innenstadtschulen, auch bei der gemeinsamen Zusammenarbeit eines Gebäudes klar sichtbar und erhalten bleibt. Eine gemeinsame Verantwortung entsteht nach meiner Überzeugung aus der Identität der Schulgemeinschaft. Ich sehe als eine zentrale Aufgabe des gemeinsamen Planungsprozesses, dieses Spannungsfeld von schulübergreifender Gemeinschaft und Identität der einzelnen Schulgemeinschaften positiv zu gestalten.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass das Augenmerk dieses Projektes auf der Oberstufe liegt. Aber natürlich ist das auch abhängig von den Wünschen der anderen Gymnasien. Diese Zusammenarbeit und dann zukünftig enge Kooperation mit den Nachbarschulen empfinde ich als Herausforderung aber auch als sehr reizvoll – mit großen Chancen für die Schulentwicklung in der Lübecker Innenstadt.</p>
<p>Die Mensen bleiben in den Schulen – aber im Zusammenhang mit dem benachbarten Karstadtgebäude wird auch dort vor Ort sicherlich ein Angebot entstehen. Der Weg zwischen Katharineum und Schule ist ja sehr kurz und ist in wenigen Minuten zu bewältigen, sodass ich keine Probleme beim Wechsel nach einer Doppelstunde (Pause) sehe.</p>
<p><strong>Wird die Schulgemeinschaft in die Planung und Entscheidung mit </strong><strong>einbezogen und könnte theoretisch abstimmen?</strong></p>
<p>Ja, die Repräsentanten der Schulgemeinschaft werden an diesem Planungsprozess mitarbeiten (SV, SEB, Personalrat, Schulleitung).</p>
<p><strong>Wie haben Sie die Meinung von den anderen Schulleitern wahrgenommen?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ich erlebe Zustimmung bei den Kolleg:innen. Natürlich mit unterschiedlichen Wünschen und Akzenten … aber dafür dient ja dann eine gemeinsame Planungsphase.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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    // the width and height of the current div
	var w = $(obj).width(),
		h = $(obj).height(),
		// calculate the x and y to get an angle to the center of the div from that x and y.
		// gets the x value relative to the center of the DIV and "normalize" it
		x = ( ev.pageX - $(obj).offset().left - ( w/2 )) * ( w > h ? ( h/w ) : 1 ),
		y = ( ev.pageY - $(obj).offset().top  - ( h/2 )) * ( h > w ? ( w/h ) : 1 ),
		// the angle and the direction from where the mouse came in/went out clockwise (TRBL=0123);
		// first calculate the angle of the point,
		// add 180 deg to get rid of the negative values
		// divide by 90 to get the quadrant
		// add 3 and do a modulo by 4  to shift the quadrants to a proper clockwise TRBL (top/right/bottom/left) **/
		direction = Math.round( ( ( ( Math.atan2(y, x) * (180 / Math.PI) ) + 180 ) / 90 ) + 3 ) % 4;
	return direction;
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    var direction = getDirection( ev, obj ),
        class_suffix = "",
        iframe = obj.classList.contains("mfp-iframe");
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		<title>Berühmte Katharineer – Teil 2</title>
		<link>https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 09:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[bekannt]]></category>
		<category><![CDATA[berühmt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor Storm]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute werden wir uns etwas näher mit einem ehemaligen Schüler aus dem ersten Teil der Artikelreihe „Berühmte Katharineer“ beschäftigen. Der norddeutsche Schriftsteller Theodor Storm wurde am 14.09.1817 in Husum als Hans Theodor Woldsen Storm geboren. Seine Mutter Lucie Storm kam aus einer der reichsten Husumer Familien. Als Theodor vier Jahre alt wurde, kam er in die Schule. Mit neun Jahren&#160;<a href="https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-2/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute werden wir uns etwas näher mit einem ehemaligen Schüler aus dem ersten Teil der Artikelreihe „Berühmte Katharineer“ beschäftigen. Der norddeutsche Schriftsteller Theodor Storm wurde am 14.09.1817 in Husum als Hans Theodor Woldsen Storm geboren. Seine Mutter Lucie Storm kam aus einer der reichsten Husumer Familien.</p>
<p>Als Theodor vier Jahre alt wurde, kam er in die Schule. Mit neun Jahren wechselte er auf die Husumer Gelehrtenschule. Mit 15 Jahren fing er erstmals an, Gedichte zu verfassen. Außerdem wurde er durch die Schule dazu angeregt, Prosa Texte zu schreiben. Seine ersten Werke wurden im Husumer Wochenblatt abgedruckt. Sein erstes Gedicht „An Emma“ war an seine Jugendfreundin Emma Kühl gewidmet und entstand 1833. In seinen letzten Schuljahren besuchte er das Katharineum und ging hier drei Semester zur Schule.</p>
<p>Überdies wurde er in die Lübecker Gesellschaft eingeführt und lernte unter anderem Emmanuel Geibel kennen. 1837 studierte er nach seinem Abschluss Jura in Kiel, da sein Vater Jurist war. Dafür war er unter anderem in Dresden, sowie in Berlin, jedoch kehrte er 1839 nach Kiel zurück, wo er mit Theodor Mommsen (einem berühmten Historiker) Sagen, Märchen und Lieder aus Schleswig-Holstein sammelte. 1843 gaben sie ein Liederbuch heraus, das 120 Gedichte beinhaltete. Storm kehrte daraufhin nach Husum zurück und arbeitete bei seinem Vater Johann Casimir Storm in der Kanzlei.</p>
<p>Das Gedicht „Glück wem in erster Liebe“ schrieb er 1845 für seine Cousine und zukünftige Frau Constanze Esmarch. 1846 heiratete er diese und bekam mit ihr sieben Kinder. Im Jahr 1847 schrieb er das Gedicht „Einer Toten“ nach dem Tod seiner Schwester Helene. 1850 erschien seine erste Novelle „Immensee“ in einem Volksbuch. Nachdem 1851 sein zweiter Sohn Ernst geboren wurde, veröffentlichte er das Gedicht „Die Stadt“. 1852 verfasste er das Gedicht „Lucie“, in dem er den Tod seiner Schwester verarbeitete.</p>
<p>In demselben Jahr wurde Storm seiner Zulassung als Anwalt entzogen, da er eine Protestnote gegen den dänischen Landeskommissar geschrieben hatte. Darüber hinaus bewarb sich Theodor ohne Erfolg für die Stelle des Bürgermeisters in Buxtehude. 1853 begann sein Briefwechsel mit Theodor Fontane, dem er ein Jahr zuvor zum ersten Mal begegnete. 1856 wurde Storm zum Kreisrichter in Heiligenstadt ernannt. Seine Frau verstarb 1865 bei der Geburt ihres siebten Kindes. Ein Jahr später heiratete Storm seine frühere Geliebte Dorothea Jensen, mit der er eine gemeinsame Tochter bekam.</p>
<p>Im Folgejahr wurde Theodor Storm zum Amtsrichter ernannt und hatte seinen Dienstsitz im Husumer Schloss. 1874 beschrieb Storm in der Novelle „Viola tricolor“ das Problem zwischen seiner zweiten Frau und seinen Kindern. Im Jahr 1877 veröffentlichte er die Novelle „Aquis submersus“. Die Novellen „Eekenhof“ und „Die Söhne des Senators“ sowie das Gedicht „Geh nicht hinein“ entstanden 1879.</p>
<p>Ein Jahr später wurde Storm vom Amt als Oberrichter pensioniert und zog nach Handemarschen. 1886 begann Theodor Storm den „Schimmelreiter“, nachdem sein ältester Sohn an den Folgen von Alkohol verstarb. Nach einer Reise nach Weimar 1886, erkrankte Theodor an Magenkrebs und vollendete kurz vor seinem Tod am 04.07.1888 sein wohl berühmtestes Werk: den „Schimmelreiter“. Auf dem Friedhof Sankt Jürgen in Husum fand er am 07.07.1888 seine letzte Ruhe.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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		<title>Zeugnisausgabe mal ganz anders</title>
		<link>https://katharineum.de/zeugnisausgabe-mal-ganz-anders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 16:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Halbjahreszeugnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wir alle wissen, musste die Halbjahreszeugnisausgabe dieses Jahr ganz anders ablaufen. Es war schade, dass wir die Zeugnisse nicht wie sonst von unseren Klassenlehrern, mit dem Applaus unserer Mitschüler in den Ohren, überreicht bekamen, doch wir wollten und wollen alle unseren Beitrag dazu leisten, die Inzidenzzahlen in Lübeck sinken zu lassen. Dafür war unser Konzept dieses Jahr ein völlig&#160;<a href="https://katharineum.de/zeugnisausgabe-mal-ganz-anders/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir alle wissen, musste die Halbjahreszeugnisausgabe dieses Jahr ganz anders ablaufen. Es war schade, dass wir die Zeugnisse nicht wie sonst von unseren Klassenlehrern, mit dem Applaus unserer Mitschüler in den Ohren, überreicht bekamen, doch wir wollten und wollen alle unseren Beitrag dazu leisten, die Inzidenzzahlen in Lübeck sinken zu lassen. Dafür war unser Konzept dieses Jahr ein völlig neues und aufregendes. Am 29. Januar 2021, dem Tag unserer Zeugnisvergabe, fand kein Distanzunterricht statt. Stattdessen riefen uns unsere Klassenlehrer an und teilten uns die Noten per Telefon mit. Bei dringendem Bedarf konnte auch ein Termin zur Abholung vereinbart werden. Die Zeugnisse werden dann, wenn wieder Präsenzunterricht stattfinden kann, nachgereicht.</p>
<p>Der Q2-Jahrgang hatte das Glück, durch den Blockunterricht, die Zeugnisse wie gewohnt persönlich überreicht zu bekommen. In den drei Gruppen pro Klasse oder in der Aula fand die Zeugnisübergabe statt und konnte so sogar von dem gewohnten Applaus begleitet werden.  Aber auch hier war es komisch, nach Schulschluss nicht viele Schüler*innengrüppchen vor der Schule zu sehen, die sich aufgeregt ihre Zeugnisse zeigen und sich austauschen.</p>
<p>Nach den beweglichen Ferientagen vom 01.-03.02 starten wir dann hochmotiviert ins zweite Halbjahr.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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		<title>Online-Schulvorstellung des Katharineums 2021</title>
		<link>https://katharineum.de/online-schulvorstellung-des-katharineums-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 16:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Schulvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gruppenführungen durchs Katharineum, Spiele und Herausforderungen für unsere potentiellen Sextaner und deren Eltern, ein Kennenlernen unserer Schule &#8211; all das wird in Zeiten von Corona leider so nicht stattfinden können. ABER zusammen mit der Schulleitung, den Schüler:innen und Lehrer:innen werden wir Ihnen, liebe Eltern, und Euch, liebe Viertklässler, die Schule online vorstellen. Alle Informationen zur Schulvorstellung finden Sie bzw. findet&#160;<a href="https://katharineum.de/online-schulvorstellung-des-katharineums-2021/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/online-schulvorstellung-des-katharineums-2021/">Online-Schulvorstellung des Katharineums 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gruppenführungen durchs Katharineum, Spiele und Herausforderungen für unsere potentiellen Sextaner und deren Eltern, ein Kennenlernen unserer Schule &#8211; all das wird in Zeiten von Corona leider so nicht stattfinden können.</p>
<p>ABER zusammen mit der Schulleitung, den Schüler:innen und Lehrer:innen werden wir Ihnen, liebe Eltern, und Euch, liebe Viertklässler, die Schule online vorstellen.</p>
<p>Alle Informationen zur Schulvorstellung finden Sie bzw. findet Ihr dann ab Januar 2021 hier auf unserer Homepage. Wir freuen uns über Ihren bzw. Euren Besuch!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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		<title>Was macht eigentlich&#8230; Herr Hoffmann? &#8211; Für immer Katharineer?</title>
		<link>https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-hoffmann-fuer-immer-katharineer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 10:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Eutin]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Heinrich-Voß-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Was macht eigentlich..?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle die Sie nicht mehr kennen, warum sind Sie vom Katharineum gegangen? Ah, das ist eine gute Frage. Unterrichten in der Oberstrufe bereitet mir den größten Spaß, daher hatte ich mir schon immer vorstellen können, hier auch mehr Verantwortung zu übernehmen. Dann hat sich in meiner Heimatstadt (und in meinem Wohnort) Eutin die Chance ergeben, sich auf die dort&#160;<a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-hoffmann-fuer-immer-katharineer/">&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;"><strong>Für alle die Sie nicht mehr kennen, warum sind Sie vom Katharineum gegangen?</strong></span></p>
<p>Ah, das ist eine gute Frage. Unterrichten in der Oberstrufe bereitet mir den größten Spaß, daher hatte ich mir schon immer vorstellen können, hier auch mehr Verantwortung zu übernehmen. Dann hat sich in meiner Heimatstadt (und in meinem Wohnort) Eutin die Chance ergeben, sich auf die dort neu zu besetzende Stelle zu bewerben. Ich habe mich beworben und Glück gehabt. Ich habe demnach das Katharineum nicht verlassen, weil ich es nicht mehr mochte, sondern weil das Schicksal es so wollte, dass ich mich in Eutin bewerbe.</p>
<p>Also ich bin nicht vom Katharineum weg- , sondern zur <em>(Johann-Heinrich-)</em>Voß-Schule hingegangen. 🙂</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Haben Sie lange mit der Entscheidung gerungen?</strong></span></p>
<p>Ja, sehr lange, weil ich das mit meiner Familie besprochen habe und weil meine beiden Kinder auch auf die Schule gehen. Ich hatte mir eigentlich immer vorgenommen nie an der Schule meiner Kinder zu unterrichten, aber die fanden die Idee toll.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie alt waren die da, wenn ich fragen darf?</strong></span></p>
<p>Jaha <em>(lacht), </em>die waren da fünfte und siebte Klasse. Die fanden das toll und meine Frau fand das auch sinnvoll, weil sie dachte, dass ich dann mehr zu Hause machen könnte, ohne die zeitintensive Fahrerrei. Also, dachte sie&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Das hat sich nicht bewahrheitet?</strong></span></p>
<p>Nee, ich hatte unterschätzt, was es heißt, neu anzufangen. Die ersten Monate waren sehr anstrengend. Es gibt da so einen Spruch: Drei Jahre macht das Amt mit dir, was es will, und die nächsten drei Jahre kannst du dich dann so ein bisschen freischwimmen und die Jahre sechs bis neun sind dann die Jahre, da kannst du dann gestalten. Ich befinde mich noch im zweiten Jahr, also das Amt macht zur Zeit mit mir, was es will&#8230;</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Sieht Ihr Alltag denn nun sehr anders aus?</strong></span></p>
<p>Ich verbringe sehr viel Zeit in der Schule, aber diese Aufgaben erfüllen mich dann auch, weil sie sehr sinnvoll sind, weil ich den Schülern zum Abitur verhelfe. Das macht mir Spaß!</p>
<p>Morgens fahre ich sieben Minuten mit dem Auto hin oder fünfzehn mit dem Rad. Vorher waren das achtundzwanzig bei optimierter Fahrt mit dem Auto. Logistisch betrachtete ist das ein großer Vorteil, auch weil ich meine Kinder noch mitnehmen kann. Das wissen nämlich wenige, ich bin auch noch Taxifahrer, Taxifahrer mit Kindern auf&#8217;m Land&#8230; <em>(grinst)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Fahren Sie oft mit dem Fahrrad?</strong></span></p>
<p>Zu meiner Schande muss ich gestehen: Nein. Weil ich sofort anfange zu schwitzen auf&#8217;m Rad, ich muss auch häufig viel Zeugs mitnehmen, und dann muss ich mich in der Schule duschen und dann ist das gleich mit großem Aufwand verbunden und Stress. Ich bin da sehr bequem geworden und fahre mit dem Auto zur Schule. Es ist bitter, aber wahr.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie geht es Ihnen an der neuen Schule in Eutin? Sind Sie zufrieden, diesen Schritt gegangen zu sein?</strong></span></p>
<p>Ja, auf jeden Fall, vollkommen richtig! Die neue Schule ist toll, tolle Schulleitung, tolle Kollegen und Kolleginnen. Alles ein bisschen kleiner, die Schule ist halb so groß, überschaubarer. Das ist auf meine alten Tage angenehm, dass alles ein bisschen familiärer ist. Ganz entspannt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Was sind darüber hinaus Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten?</strong></span></p>
<p>Also ich finde, da gibt es gar nicht so große Unterschiede, überall laufen Menschen herum, Schüler, Lehrer. Halt Menschen, ich habe da so meine Ein-Drittel-Theorie: Mit dem einen Drittel kommt man sehr gut aus (beruflich und privat), mit dem anderen Drittel beschränkt man sich eher auf die Zusammenarbeit auf der beruflichen Ebene, und dem letzten Drittel ist alles egal. Überall ist das so&#8230;</p>
<p>Es ist auch ein altsprachliches Gymnasium, ich würde mal sagen, die beste Schule in Ostholstein. <em>(lacht) </em>Von daher gibt es da schon Parallelen. Auch das Niveau, was damit einher geht. Es ist auch ein G8- Gymnasium und da schicken die Eltern ihr Kind nur hin, wenn sie glauben, dass es das auch schafft, und weil G8 dann doch, aus Sicht der Eltern, komprimierter und anstrengender ist.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Also sehen Sie einen großen Unterschied zwischen G8 und G9-Schüler:innen?</strong></span></p>
<p>Ja. Eltern trauen ihrem Kind ohne Gymnasialempfehlung ein G8-Gymnasium nicht zu. Da das Kind aber Abitur machen soll, bevorzugt man ein G9-Gymnasium. So lass ich das jetzt mal im Raum stehen. <em>(lächelt)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie denn schon einen witzigen Schülerstreich erzählen von der Voß-Schule?</strong></span></p>
<p>Witzig ist, da gibt&#8217;s immer wieder Gelächter, aber ich weiß nicht, ob das zu privat ist&#8230; Also Eutin ist ja ein Dorf und meine Frau Kinderärztin und viele meiner Schüler Patienten bei ihr. Dass sie meine Frau ist, haben sie aber nicht gewusst. Die haben ihr dann von der Schule erzählt, auch von ihrem Geschichtslehrer…</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Vermissen Sie das Katharineum aber noch manchmal?</strong></span></p>
<p>Ja klar! <em>(lacht) </em>Ich habe das jetzt wieder gemerkt, als ich hierher gegangen bin. Also das ist schon eine tolle Schule, also alleine das Gebäude, wenn man es betritt.</p>
<p>Lustig fand ich auch, dass ich auf dem Weg hierher (<em>zum Interview ans Katharineum; Anm. d. Red.</em>) Herrn Schmittinger getroffen habe, also Schicksal, oder? Meinen alten Schulleiter, gerade den treffe ich, als ich mal wieder hier bin. Ja und dann denkt man an die schönen Zeiten zurück. Auch als ich im Flur stand und bekannte Gesichter von Schülern gesehen habe, da kamen mir schon die Tränen.</p>
<p>Vermissen, ja also was heißt vermissen? Natürlich vermisst man das so ein bisschen, aber andererseits ist es auch ganz schön, ein Kapitel abgeschlossen zu haben und etwas neues zu machen. Die Veränderung hat mich jetzt auch nochmal motiviert.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie von einem prägenden Erlebnis am Katharineum berichten?</strong></span></p>
<p>Mein erster Tag, glaube ich, daran erinnere ich mich ganz positiv. Das war auf dem Turnhof, da standen aber noch mehr Bäume, ein warmer Sommertag, und ich hatte beim damaligen Schulleiter Herrn Januschke mein Vorstellungsgespräch. Er hatte aber noch keine Zeit und dann habe ich mich mit Herrn Hoffmann, dem damaligen Oberstufenleiter unterhalten, das war direkt eine offene Atmosphäre, wir haben uns geduzt und damals durfte man auch noch ein Bier trinken auf dem Sommerfest der Schule und ich war geflasht vom Gebäude, von den Kolleginnen und Kollegen und wie offen alle waren. Das ist mir so im Kopf geblieben. Und dann hat mich Herr Januschke gefragt, ob ich hier anfangen wollte und ich habe ja gesagt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie sich vorstellen, wieder hierher zurückzukommen?</strong></span></p>
<p>Nee, also was heißt vorstellen? Wenn eine Bombe auf Eutin fällt und es die Schule nicht mehr gibt, dann würde ich sofort wieder hierher kommen, so, Punkt. <em>(lacht) </em>Aber ich fühle mich da wirklich wohl und da gibt es gar keine Gedanken zurückzukommen, gar nicht.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Unterrichten Sie ungefähr den gleichen Stoff mit den gleichen Methoden oder haben Sie sich da verändert?</strong></span></p>
<p>Ich unterrichte immer noch meine Fächer: Geschichte, WiPo (Wirtschaft-Politik) und Sport. Sport ein bisschen weniger als auf dem Katharineum, nur zwei Stunden die Woche. Am liebsten natürlich aber WiPo und da bleibt man natürlich immer aktuell, da mache ich nicht das gleiche, was ich hier gemacht habe. Das ist ja auch gerade das interessante! Es gibt ja jetzt auch ein neues Fach für die gymnasiale E-Stufe, BO heißt das, also Berufsorientierung, und da habe ich Fortbildungen besucht und das unterrichte ich jetzt auch.</p>
<p>Und bei den Fünften an der Voß-Schule gibt es noch das Fach Soziales Lernen und das unterrichte ich zusätzlich. Da bringt man den Schüler:innen bei, sich sozial zu verhalten. Das gibt es hier ja auch so ähnlich, so wie eine Klassenlehrerstunde…</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Also immer noch Ihre berühmt-berüchtigten Tafelbilder?</strong></span></p>
<p><em>(lacht)</em> Ja, ich glaube die Tafelbilder sind da so hingeklatscht. Jeder, der reinkommen würde, würde denken: &#8220;Was ist das denn für ein Schwachsinn&#8230;&#8221; Die Schülerinnen und Schüler, die bei der Entstehung dabei waren, könnten aber sofort einen Vortrag darüber halten. Das ist mein Anliegen. Ich bin auch so ein kinetischer Typ, der immer rumzappeln und was ergänzen muss und dann klatsch ich da noch was hin und so. Hauptsache ist, die Schüler können damit was anfangen, finden es witzig und können damit was anfangen, ja.</p>
<p>Mittlerweile wird mir das da auch schon vorgeworfen&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Kritisieren sie etwas an den Fachanforderungen (den Lehrplänen) des Ministeriums?</strong></span></p>
<p>Also ich kann nur für Geschichte und WiPo sprechen und da werden einem enorme Freiräume gelassen, und da kann der Lehrer, wenn er sich denn engagiert, eine Menge draus machen.</p>
<p>Obwohl es vor drei/vier Jahren große Kritik an dem Geschichtslehrplan (sag ich jetzt auch mal) gegeben hat, da diese Längsschnitte bei den Kollegen und Kolleginnen nicht angesagt waren, weil die Sachkenntnisse zu den Epochen fehlen. Ich finde das aber gar nicht schlimm, weil man das dann kombinieren kann. Ich neige dazu, das &#8220;Schwarzbrot&#8221; zu nennen, also Sachkenntnisse zu vermitteln, dann kann ich Kindheit als Längsschnitt unterrichten. Das ist auch ein Grund, warum ich Lehrer geworden bin, ich bin zu 90% mein eigener Herr und das finde ich toll! Ich kann machen, was ich will, ich kann die Fachanforderungen so auslegen, wie ich will, außer es überschreitet den gesetzlichen Rahmen, was dann das Abitur angeht.</p>
<p><em>Unterbrechung durch begeisterte Zurufe Frau Markmanns aus dem Lehrerzimmer. Leider sind kaum noch Kolleg:innen, für eine kleine after-work-party da, stellt man enttäuscht fest…</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie sind ihre neuen Kolleg:innen und die neue Schulleitung?</strong></span></p>
<p>Die Schulleitung ist wirklich super! Die sind alle jünger als ich. <em>(lacht) </em>Jung, dynamisch, total kooperativ und kommunikativ, also ein echt tolles Team! Das ist mir ja auch das wichtigste, das Team, das brauch ich auch. Außerdem haben die mir alle so gut geholfen in den ersten anderthalb Jahren und das hat mir die Sache natürlich erleichtert. Auch wenn ich immer noch im Reinschnuppern bin und, wie gesagt, in zwei, drei Jahren, bin ich dann voll da drin.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Hatten Sie manchmal das Gefühl, das diese Zusammenarbeit hier haderte, weil Sie das so ausdrücklich betonen?</strong></span></p>
<p>Ich hatte ja keinen Einblick in die Schulleitung, die Schulleitung hier finde ich ja auch super. Ich war hier nur Lehrer, der seine Aufgaben gemacht hat, und da fand ich die Schulleitung toll.</p>
<p>Besonders gut hat mir hier gefallen (ich habe ja auch gerade Schmitti getroffen), dass er mir die Freiräume gegeben hat, die ich durchaus brauchte. Ich durfte machen, was ich wollte und er hat das abgesegnet. Das finde ich das Wichtigste, Vertrauen und nicht ständig dieses hinterher Kontrollieren.</p>
<p><strong><span style="color: #808080;">Haben Sie Beispiele, was Sie machen durften?<br />
</span></strong></p>
<p>Zum Beispiel diese AG: &#8220;Schüler-Unternehmer&#8221; mit Herrn Haukohl, die gibt&#8217;s jetzt leider nicht mehr, glaube ich. Die haben wir 10 Jahre gestaltet. Eine sehr interessante Zeit, viele Leute getroffen, anstrengend, aber auch spannend! Da hatten 12 Schüler und Schülerinnen einen Unternehmer zur Seite gestellt bekommen und haben dann ein Jahr mit denen gearbeitet. Nach dem Unterricht, in den Ferien, am Wochenende, so in ihrer Freizeit&#8230; Die haben auch teilweise regelrechte Diplomarbeiten geschrieben und auch Aufgaben im Unternehmen übernommen. Darauf bin ich stolz und das finde ich auch wichtig und toll. Da erkennt man, dass es auch neben der Schule sinnhafte Dinge gibt, bei denen Schüler mitwirken und sich kreativ ausleben können.</p>
<p>Viel Kreativität und Selbstständigkeit wird den Schülern und Schülerinnen auch genommen, denke ich, indem der Lehrer klare Formen vorgibt und dann gute Noten gibt, das finde ich schlimm. Ich glaube wir Lehrer machen da auch Fehler und nehmen vielen Individuen Kreativität und Selbstständigkeit und in dieser AG konnten sich das die Schüler zurückholen und das fand ich so toll!</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Haben Sie noch Kontakt zu Kolleg:innen hier (Kollegentreff im Bierstübchen)?</strong></span></p>
<p>Ja, ab und zu ein paar Kolleginnen! <em>(lacht) </em></p>
<p>Auch ein paar Kollegen&#8230; <em>(grinst) </em></p>
<p>Ich bin ja immer noch Mitglied – und da bin ich auch sehr glücklich, dass ich da noch dabei sein darf – in der Tippgemeinschaft (Katharineum, Bundesliga, Tippspiel). Das habe ich letztes Jahr gewonnen und der Gewinner darf dann immer eine Grillparty organisieren und bezahlen <em>(grinst) </em>und da waren vor drei Wochen die Kollegen bei mir zum Meisterschaftsfeiern des FC Bayern und des Hoffis.<em> (lacht) </em>Mit manchen treffe ich mich auch noch so privat und das ist mir auch sehr wichtig.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lesen Sie noch unsere Homepage, wenn ja wie oft, wenn nein, wann zuletzt und warum nicht?</strong></span></p>
<p>Also die Homepage, die finde ich wirklich super, super toll und ich guck da ab und zu mal rein, aber nicht so häufig ehrlich gesagt. Die Zeit habe ich in den letzten Monaten auch einfach nicht gehabt, ich bin schon froh, wenn ich auf die Homepage meiner eigenen Schule schaue. Also so einmal in drei Monaten&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="color: #808080;">Corona: Wie stehen Sie zu den Maßnahme, wie schätzen Sie die Folgen ein?</span><br />
</strong></span></p>
<p>Die Maßnahmen fand ich alle sinnvoll und wir hier in Deutschland haben sie rechtzeitig durchgesetzt. Wenn man sich umschaut in anderen europäischen Ländern, waren die schon notwendig.</p>
<p>Ein bisschen genervt hat mich, dass man nicht planen konnte und jeden zweiten Tag ein neuer Erlass kam, sodass man ausgearbeitete Planungen in die Tonne hauen und wieder neu anfangen musste. Gerade hinsichtlich des Abiturs vor den Sommerferien, das war sehr anstrengend. Aber da hat sich auch herausgestellt, dass wir als Schulleitungsteam da gut funktioniert haben als Organisatoren.</p>
<p>Ich fand das aber sehr schade für die Schülerinnen und Schüler: Die vom letzten Abitur waren vielleicht weniger belastet als die Jetzigen, aber es hat die Verabschiedung und den Ball so nicht gegeben, das war schon sehr schade!</p>
<p>Im Rahmen von Corona pflege ich immer zu sagen: Miteinander kommunizieren, kooperieren und einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie lange denken Sie wird es die Schüler benachteiligen und bis wann und bis zu welchem Jahrgang spürbar sein?</strong></span></p>
<p>Ich glaube die jetzigen Abiturienten habe darunter viel mehr zu leiden, weil ihnen diese drei, vier Monate Präsenzunterricht fehlen und mit dem Abitur steht ja auch noch nicht alles fest.</p>
<p>Ich habe Angst vor dem November mit den Grippewellen. Da muss man wieder neu definieren, was ist das jetzt, bei welchen Symptomen muss man zu Hause bleiben und, dass nicht, wie am Anfang fünf bis sieben Schüler fehlen, deshalb. Man merkte das schon gravierend, vor allem in den Klausuren, dass die wenigsten vollbesetzt waren.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Ist der Beruf so, wie Sie ihn sich vorgestellt haben, als Sie anfingen zu studieren?</strong></span></p>
<p>Als ich anfing zu studieren, wusste ich überhaupt nicht, was der Lehrerberuf ist, ob das etwas für mich ist. Ich hatte das nur gemacht, weil die Fächer mich interessierten und weil Freunde schon das gleiche im dritten oder vierten Semester studiert haben und mich mitgeschleppt haben&#8230; Ich bin nicht der klassische Lehrertypus, ich sehe mich eher als Mitteiler, ich will mitteilen, authentisch Spaß ausstrahlen, ich wollte nie als Lehrer so: &#8220;so sollst du das machen&#8221;, auftreten, so als Lehrmeister.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie sich vorstellen noch einmal etwas anderes beruflich zu machen außer das Lehrersein?</strong></span></p>
<p>Puh, Schafhirte. <em>(lacht) </em>Darüber denke ich häufiger nach, aber ich glaube, Lehrer ist schon ein Traumberuf. Man macht etwas sinnvolles, junge Menschen in die hoffentlich richtige Richtung begleiten und als Wertevermittler tätig sein, das finde ich toll.</p>
<p>Ich hätte mir vielleicht noch etwas in Richtung Tier- oder Kindermedizin vorstellen können, aber dazu war damals mein Abitur nicht gut genug. Ich erinnere mich, dass ich als Abiturient bei diesem Studienwahlbuch von der Bundesagentur für Arbeit, das gab es damals schon, Architektur, Forstwirtschaft und Psychologie angekreuzt habe. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich das alles nicht gemacht habe, sondern Lehrer geworden bin.</p>
<p>Ich bin da ein klassischer Typ, also ich finde Arzt, so Kranke heilen, Lehrer, so Bildung vermitteln, oder auch Jurist, so Recht sprechen, sind sehr sinnvolle Berufe.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wo sehen Sie sich in fünf Jahren, auf dem Kreuzer nach Argentinien oder wieder Single?</strong></span></p>
<p><em>(lacht)</em> Da sehe ich mich. Muss ich mich da zwischen dem Entweder und Oder entscheiden?</p>
<p>Nein, in fünf Jahren sehe ich mich fünf Jahre älter und auf der Voß-Schule, fünf Jahre weiter sehe ich mich mit mehr Zeit vielleicht, weil dann meine Kinder auch ausgezogen sind.</p>
<p>Also fünf Jahre sind für dich vielleicht viel, aber für mich ist das ein kurzer Abschnitt. In fünf Jahren habe ich mich in meinem Beruf auf eine gewisse Routine festgelegt, da sehe ich mich.</p>
<p>Aber so Lebensziele in zehn, fünfzehn Jahren habe ich gar nicht mehr so. Ich sehe mich da, wo ich jetzt auch bin. Eine Sache habe ich, da will ich meine Kinder aber nicht so unter Druck setzen, aber ein Ziel wäre es, irgendwie Opa zu werden.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Zu guter Letzt ein kleiner Fragenhagel:</strong></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Bier oder Wein?</strong></span></p>
<p>Früher Bier, jetzt eher Wein.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Brexitgegner oder -befürworter?</strong></span></p>
<p>Gegner.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieber Arm ab oder A-/arm dran?</strong></span></p>
<p>A-/arm dran.<em> (lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieblingsbuch?</strong></span></p>
<p>Erich Fromm, &#8220;Die Kunst des Liebens&#8221;. <em>(grinst)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Sie haben immer behauptet, Sie wären Realist: Was bringt uns die Zukunft – Weltuntergang oder Weltrettung?</strong></span></p>
<p>Weltrettung.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Was würden Sie Schüler:innen raten bezüglich der Berufswahl?</strong></span></p>
<p>Sich darüber klar zu werden, wer man ist, dann, was man will, und danach zu schauen, was gibt es für Angebote. Wichtig, würde ich sagen, ist dabei, nicht allzu viel auf die Familie und vor allem die Eltern zu hören, weil deren Ausbildungserfahrungen wahrscheinlich schon 30 Jahre zurückliegen und die von der aktuellen Arbeitssituation wenig Ahnung haben. Wie immer hilft dabei viel reden, Kommunikation! Sich mit Experten, Studenten oder professioneller Beratung zu unterhalten, Leute, die da schon drei, vier Jahre älter sind.</p>
<p>Also selbst erst einmal herausfinden, was man kann, wer man ist. Ich habe das Gefühl, dass die Schülerinnen und Schüler heutzutage nicht mehr so eigenständig sind, wie man es früher eher war. Ich spreche da immer von Curling-Eltern. Curling ist dieser Eissport, viele sagen ja auch Helikoptereltern, aber ich finde, das passt nicht so. Es ist vielmehr dieses alles vor dem Kind wegwischen, über das es stolpern könnte, alle Hürden aus dem Weg räumen, damit es möglichst einfach durchrutscht. Das liegt natürlich auch daran, dass die meisten nur noch ein, zwei Kinder bekommen, früher musste man sich mit vielen Geschwistern selbst um einen kümmern, das merkt man der jungen Generation an und das finde ich nicht gut. Mal auf die Schnauze zu fallen, ist sehr wichtig, sich wieder aufzurappeln und Durchhaltevermögen zu zeigen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="color: #808080;">Tipps bezüglich des Wohnortes?</span> </strong></span></p>
<p>Also ich bevorzuge das Land, ich bin ein absoluter Landbewohner. Allein schon jetzt als ich ankam, Parkplatzsuche, alles so wuselig&#8230; Ich finde auf dem Land hat man Zeit, Luft, viel mehr Raum und es ist einfach schön!</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="color: #808080;">Ein paar Worte zu Wincent Weiss?</span><br />
</strong></span></p>
<p>Der kommt aus Eutin. Der war auch mal an der Voß-Schule&#8230; Ich muss sagen, der ist nicht so mein Fall, aber deutsche Musik im Generellen nicht so.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie stehen Sie zu RTL 2 ?</strong></span></p>
<p>Gar nicht. <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Hysteriker oder Hippie?</strong></span></p>
<p>Hysteriker.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Musik oder Hörbuch?</strong></span></p>
<p>Hörbuch, ich bin gar nicht so der Musiktyp. Mein letztes Hörbuch ist allerdings auch schon ein paar Jahre her, aber ich fahre ja auch kaum noch lange Strecken Auto&#8230; <em>(schmunzelt)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Song, bei dem Sie dennoch anfangen würden zu tanzen?</strong></span></p>
<p>&#8220;Summer of &#8217;69&#8221;, aber auch erst ab 2,0 Promille. Ich bin sonst nicht so der Tänzer&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie viel Zeit nach dem Abi würden Sie ihren Kindern einräumen, bevor sie eine Berufsrichtung gewählt haben?</strong></span></p>
<p>Null, gar keine, minus drei Monate. <em>(lacht) </em>Ich will eigentlich, dass sie, wenn sie ihr Abi machen, schon einen festen Plan im Kopf haben.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?</strong></span></p>
<p>Puhhh ja, wenn man Liebe dann richtig definiert. Für mich ist Liebe etwas, was erst in einem längeren Zeitraum entstehen kann, man muss sich Liebe verdienen, erarbeiten. Dieses, dass man sich angezogen fühlt, ist ja etwas anderes als Liebe. Z.B. eine frühere Freundin meinte manchmal &#8220;ich liebe dich&#8221; und so und da meinte ich, was sie da reden würde, sie könne doch überhaupt nicht wissen, was Liebe ist. <em>(lacht)<br />
</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Was wäre Ihnen lieber, wenn ihr Kind mit einer links- oder einer rechtsextremistisch angehauchten Person zusammen wäre?</strong></span></p>
<p>Beides Extremisten, beides gleich schlimm.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Ab wann würden Sie das Wahlrecht einführen?</strong></span></p>
<p>Im Moment wird das ja diskutiert&#8230;</p>
<p>Also ich glaube, wenn man sich jetzt so die FridaysForFuture-Demos anschaut, dann würde ich das ab 16 schon gut finden, aber auf der anderen Seite fehlt so jungen Menschen auch die Erfahrung und der Weitblick irgendwo, vielleicht kann man mit sechzehn noch nicht reflektiert genug wählen. Ist aber auch egal, denn die meisten Erwachsenen haben den Weitblick auch nicht&#8230; <em>(schmunzelt) </em>Ich bin schon für ein Wahlalter ab 16, vorausgesetzt, man erfährt die politische Bildung schon in der achten Klasse.<em><br />
</em></p>
<p>Deshalb ist politische Bildung an Schulen ja auch so wichtig. Der WiPo- Unterricht (Wirtschaft-Politik) findet meiner Meinung nach zu spät an den meisten Schulen, vor allem den Gymnasien, statt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie fanden Sie hier das Mensaessen?</strong></span></p>
<p>Das habe ich selten wahrgenommen, auch schon an der Uni. Ich bin da sehr verwöhnt vom Lande und auch geprägt von meiner Mutter damals, so mit gutem Fleisch und so&#8230; Also kann ich Mensaessen schlecht beurteilen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Apropos Fleisch, wie stehen sie zu veganer Ernährung?</strong></span></p>
<p>Soll jeder machen, wie er will. Jeder sollte sich selbst drüber informieren, wie man sich ernähren will. Ich finde immer, alles in Maßen, und ich habe mich da auch schon mit Ernährungswissenschaftlern unterhalten, Fleisch in Maßen ist auf keinen Fall schädlich.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieber FC Bayern verlieren oder Dortmund haushoch gewinnen sehen?</strong></span></p>
<p>Lieber Dortmund haushoch gewinnen sehen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieblingsfußballspieler:in?</strong></span></p>
<p>Thomas Müller.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wort zum Sonntag:?</strong></span></p>
<p>Bleibt gesund 🙂</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Vielen Dank für dieses ausführliche, interessante Interview!</strong></span></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-hoffmann-fuer-immer-katharineer/">Was macht eigentlich&#8230; Herr Hoffmann? &#8211; Für immer Katharineer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Leere Laufbahnen auf dem Buni &#8211; &#8220;Staffeltag&#8221; 2020</title>
		<link>https://katharineum.de/leere-laufbahnen-auf-dem-buni-staffeltag-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 16:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Bund der Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Scheel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alljährlich, meist am dritten Freitag im September, pilgern hunderte Grüppchen von Schüler*innen gen Buniamshof. Alljährlich tragen sie ihre Schulpullis und haben die Schullogos auf ihre Gesichter geschminkt. Alljährlich hört man schon aus weiter Entfernung die Fangesänge der Schulen. Nur halt dieses Jahr nicht. Die Pandemie schaffte es, auch diesem Großereignis an den Lübecker Schulen, dem Staffeltag, Einhalt zu gebieten. Vor&#160;<a href="https://katharineum.de/leere-laufbahnen-auf-dem-buni-staffeltag-2020/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/leere-laufbahnen-auf-dem-buni-staffeltag-2020/">Leere Laufbahnen auf dem Buni &#8211; &#8220;Staffeltag&#8221; 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alljährlich, meist am dritten Freitag im September, pilgern hunderte Grüppchen von Schüler*innen gen Buniamshof. Alljährlich tragen sie ihre Schulpullis und haben die Schullogos auf ihre Gesichter geschminkt. Alljährlich hört man schon aus weiter Entfernung die Fangesänge der Schulen. Nur halt dieses Jahr nicht. Die Pandemie schaffte es, auch diesem Großereignis an den Lübecker Schulen, dem <a href="https://katharineum.de/spannende-laeufe-und-fast-ein-historischer-sieg-staffeltag-2019/">Staffeltag</a>, Einhalt zu gebieten.</p>
<p>Vor Ort hätte man sich dann einen Zuschauerplatz gesucht und die verschiedenen Stufenstaffeln angefeuert. Spätestens bei den Finalläufen hätten dann die KATHAAA-RI-NEEEUM-Gesänge ihren akustischen Höhepunkt erreicht. Die <a href="https://katharineum.de/stec_event/senatsstaffel-3/">Senatsstaffeln</a> wären ihre Ehrenrunde vor dem Rennen gelaufen und an dieser Stelle (wieder) durch sympathische Zurückhaltung und weniger mit einer großen Inszenierung aufgefallen. Ob die Läufer*innen vielleicht dieses Jahr triumphiert hätten, bleibt leider offen. Die tatkräftige Vorbereitung, die lautstarke Unterstützung und das Coaching vor Ort durch <a href="https://katharineum.de/teachers/scheel/">Herrn</a> <a href="https://katharineum.de/teachers/scheel/">Scheel</a>, <a href="https://katharineum.de/teachers/schrader/">Herrn Schrader,</a> <a href="https://katharineum.de/teachers/dreiling/">Frau Dreiling</a>, <a href="https://katharineum.de/teachers/franke/">Herrn Franke</a> und <a href="https://katharineum.de/teachers/herr-bendixen/">Herrn Bendixen</a> wäre gewiss gewesen.</p>
<p>Aber so ganz ohne Staffel geht es dann doch nicht und auch dieses Jahr konnten wir die Läufer*innen auf eine etwas speziellere Art zelebrieren. Denn extra für unsere verschiedenen Staffeln wurden neue Trikots designed und bestellt. In Zukunft werden unsere Läufer*innen also in einheitlichen weiß-schwarzen Trikots laufen. Um das neue Design schon einmal zu zeigen und um ein kleines Trostpflaster für den ausgefallenen <a href="https://katharineum.de/spannende-laeufe-und-fast-ein-historischer-sieg-staffeltag-2019/">Staffeltag</a> zu bieten, gingen heute unsere Staffelläufer*innen den ganzen Tag im neuen Dress durch die Schule. Auf dem Beitragsbild könnt Ihr/ können Sie die neuen Trikots und die Staffeln des letzten Jahres sehen!</p>
<p>Ohne Unterstützung vom <a href="https://katharineum.de/unsere-foerderer/bund-der-freunde/">Bund der Freunde</a>, der Schule und Geld von der <a href="https://katharineum.de/ueber-uns/schuelervertretung/">SV</a> durch den Pulliverkauf wären die Trikots nicht finanzierbar gewesen und deshalb geht ein ganz großes Dankeschön an die Förderer!</p>
<p>Die Schulgemeinschaft freut sich schon, nächstes Jahr dann wieder die Staffelläufer*innen anzufeuern und den Pott hoffentlich (wieder) nach Hause zu holen!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/leere-laufbahnen-auf-dem-buni-staffeltag-2020/">Leere Laufbahnen auf dem Buni &#8211; &#8220;Staffeltag&#8221; 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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		<title>F*** Corona! (K)ein Musical.</title>
		<link>https://katharineum.de/f-corona-kein-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel 2020]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich kann es leider nicht anders ausdrücken, in der Hoffnung, man sieht es mir nach. Doch die Lage lässt sich aus meiner Sicht als Musik- und Theaterschaffendem am Katharineum nicht treffender beschreiben. Alles andere wäre unehrlich. Sicher sind die Enttäuschung und die Fassungslosigkeit groß gewesen, als die Nachricht über den Mailverteiler ging: Es werde im nächsten Schuljahr keine Musicals geben.&#160;<a href="https://katharineum.de/f-corona-kein-musical/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/f-corona-kein-musical/">F*** Corona! (K)ein Musical.</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es leider nicht anders ausdrücken, in der Hoffnung, man sieht es mir nach. Doch die Lage lässt sich aus meiner Sicht als Musik- und Theaterschaffendem am Katharineum nicht treffender beschreiben. Alles andere wäre unehrlich.</p>
<p>Sicher sind die Enttäuschung und die Fassungslosigkeit groß gewesen, als die Nachricht über den Mailverteiler ging: Es werde im nächsten Schuljahr keine Musicals geben. Äußerst schwer fiel mir das Formulieren der Nachricht, äußerst schwer fiel es mir, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen darüber zu sprechen, und noch viel schwerer war dann das Versenden der Mail an die Eltern und an die Schülerschaft. Doch der Realist in mir sagte immer wieder: Ändert sich an der Abstandsregelung nichts, können wir nicht arbeiten. Und das wird auch in Zukunft ein unbedingt einzuhaltender Aspekt zur Vermeidung einer Übertragung des Coronavirus sein. 1,5 bis 2 Meter. Für manche Musikerinnen und Musiker, z. B. Bläser oder Sänger, ist das noch zu wenig. Schon gar nicht lässt sich das in irgendeiner Form beim Theaterspielen einhalten.</p>
<p>Solange diese Regelung gilt, ist ein gemeinsames Arbeiten in einer Arbeitsgemeinschaft, wie z. B. der <a href="https://katharineum.de/aktivitaeten/arbeitsgemeinschaften/musik-theater/">Musiktheater AG</a>, in der Arbeitsgemeinschaft <a href="https://katharineum.de/aktivitaeten/arbeitsgemeinschaften/junges-musical/">Junges Musical</a>, im <a href="https://katharineum.de/aktivitaeten/arbeitsgemeinschaften/schulorchester/">Orchester</a>, im <a href="https://katharineum.de/aktivitaeten/arbeitsgemeinschaften/stufenchor-der-klassen-5-6-7/">Chor</a>, undenkbar. Folglich sind davon auch Aufführungs- und Konzertsituationen betroffen.</p>
<p>Die <a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/musik/">Fachschaft Musik</a> hat gemeinsam mit der Schulleitung den schmerzhaften Entschluss gefasst, bis auf weiteres alle musikalischen und theatral orientierten Arbeitsgemeinschaften stillzulegen. Und jedes Mal, wenn ich das lese und darüber nachdenke, wirkt es unwirklich und surreal. Die jährlichen Aufführungen der beiden großen Arbeitsgemeinschaften, die musikalischen Aktivitäten, die vielen Konzerte und schönen Feste prägen unser Schulleben so immens, dass ein Nichtstattfinden kaum hinnehmbar und kaum zu ertragen ist. Und dennoch: Es dient dem Schutz aller!</p>
<p>Die Bilder aus Amerika, aus Italien, die Nachrichten aus allen betroffenen Regionen ernüchtern und rücken mein eigenes Wollen in den Hintergrund.</p>
<p>Die Fachschaft Musik wird in der kommenden Zeit überlegen, wie es möglich gemacht werden könnte, in den kleineren Ensembles mit Einhaltung des Mindestabstandes zu arbeiten, und welche Alternativangebote es geben kann. In jedem Fall gilt es sicherzustellen, dass der Infektionsschutz gewährleistet ist und sich keine neuen Ansteckungsketten bilden. Das ist oberste Priorität!</p>
<p>Sobald sich die Gesamtsituation ändert, ist eine schrittweise Wiederaufnahme der musikalischen Arbeit denkbar, wahrscheinlich aber nicht direkt im vollen und gewohnten Umfang.</p>
<p>Ich hoffe, dass diese Entscheidung von allen nachvollzogen werden kann und mitgetragen wird. Ich weiß auch, dass trotz aller Enttäuschung eine engagierte Schülerschaft und eine engagierte Musikfachschaft darauf wartet, wieder auf die Bühnen und an die Instrumente zu gehen. Das gibt Hoffnung und Zuversicht auf die Zeit nach f****** Corona.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://katharineum.de/teachers/s-albert/"><em>Sven Albert</em></a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Fachschaft Musik &amp; Darstellendes Spiel</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/f-corona-kein-musical/">F*** Corona! (K)ein Musical.</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neulich in der Schule</title>
		<link>https://katharineum.de/neulich-in-der-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 16:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist all den Schüler:innen gewidmet, die noch zu Hause sitzen und kein Licht am Ende des Einsamenlernen-Tunnels sehen können&#8230; Wir waren für euch in der Schule und können jetzt mit Sicherheit sagen: Ihr verpasst einen Fictionfilm erster Güte! Zu aller Erst bahnte man sich von der Eingangspforte den Weg zur Tür, über die am Boden liegenden Markierungen. Dabei&#160;<a href="https://katharineum.de/neulich-in-der-schule/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist all den Schüler:innen gewidmet, die noch zu Hause sitzen und kein Licht am Ende des Einsamenlernen-Tunnels sehen können&#8230; Wir waren für euch in der Schule und können jetzt mit Sicherheit sagen: Ihr verpasst einen Fictionfilm erster Güte!</p>
<p>Zu aller Erst bahnte man sich von der Eingangspforte den Weg zur Tür, über die am Boden liegenden Markierungen. Dabei sah man sich eingeschüchtert um, wenn man daneben trat, und erinnert sich selbst an ein kleines Kind, was versucht nicht auf die Betonspalten zwischen Ziegelsteinen zu treten. Der Pfad führte schließlich zu einem gut gelaunten <a href="https://katharineum.de/teachers/scheel/">Herrn Scheel</a>, alias Türsteher, der einen zu den dem Zeitplan entsprechend nun freien Waschbecken verwies.</p>
<p>Nachdem man die Namens- und Klassenkontrolle bestanden hatte, war man drin – nicht unbedingt im Safe der Europäischen Nationalbank, aber doch in unserem Schulgebäude; das Gefühl gliche sich im Ungefähren, denken wir. Es wäre fast unmöglich gewesen, die Hinweisschilder, die schon am Treppenanfang zum ersten Stock, zum Keller und zur nächsten Tür hingen, zu übersehen; Klebebahnen am Boden zeigten zudem mögliche Einbahnstraßen, Wege und Meterabstände, an die man sich nach kleinen Verständnisproblemen auch gewöhnte.</p>
<p>Wäre allerdings die Wimperntusche verschmiert gewesen, oder der Hosenstall offen, so hätte einen keiner drauf hinweisen können, bevor man in die Klasse ging, denn die Gänge waren menschenleer, von Freunden mal ganz zu schweigen. Die erste Seele, die man wiedertraf, war schließlich der Klassenlehrer, an seinem Tisch, im zugewiesenen Raum, sitzend. Man trat begrüßend ein und wollte sich wie gewohnt auf einen Lieblingsplatz in der letzten Reihe setzten, nur, dass die letzte Reihe nicht mehr bestand. Alle Tische standen mindestens einen Meter fünfzig auseinander angeordnet im Raum und hatten Namensschilder, ich wiederhole: Namensschilder.</p>
<p>Also folgte man der Autorität von oben und setzte sich auf den zugewiesenen Platz, natürlich direkt vor den Lehrer. Aber eigentlich war es auch irrelevant, wo man saß, denn mit Quatschen, möglicherweise gewissen arbeitsauftragsbezogenen Absprachen und Kritzeleien (selbst auf dem eigenen Blatt) war es vorbei. Mit nur sieben Schülern im Klassenzimmer wurde von einem wirklich 100% Konzentration gefordert. Erst einmal wurde die gegenwärtige Situation besprochen, Fragen beantwortet und Missfallen an der einen oder anderen Sache, wie z.B. die Abgabedaten, geäußert. Was aber vor allem erklärt wurde: derzeit möglich gegebene Noten dürfen nur zur Zeugnisverbesserung nicht zur -verschlechterung einbezogen werden. Na wenn das nicht mal positiv ist!</p>
<p>Der Unterricht wurde vollzogen, Frontalunterricht ist natürlich unvermeidbar gewesen, aber dennoch freute man sich, einfach mal andere Gesichter zu sehen oder anderen Meinungen lauschen zu können. Das Gefühl des Unterrichts war so schön, dass die ersten Stunden schnell vorbei waren, die Wortmeldung bei jedem doppelt engagiert und die Lösungen fast von alleine kamen. Schließlich fing ein neues Fach an. Da die Türen während der ganzen Zeit offen bleiben mussten, hörte man den kommenden Lehrer und sonstige Vorbeilaufende schon, bevor man sie sah. Jetzt fing es langsam an (aus Sicht eines Laien für Virologie gesprochen) absurd zu werden: Der die Stunde beendende Lehrer desinfizierte die Stuhllehne, den Tisch und eventuell auch die Computertastatur, schlängelte sich dann mit leicht belustigtem, leicht entschuldigendem Blick an dem kommenden Lehrer vorbei, nachdem sie allerdings zuerst von rechts nach links getänzelt waren, um sich schließlich auf den Rechtsverkehr zu einigen und so mit dem Sicherheitsabstand aneinander vorbeizugehen.</p>
<p>Dessen aber nicht genug. Nachdem auch die letzte Stunde für die Schüler (in der Regel haben alle ja eh nur drei) vorbei ging, erhielt der Lehrer die wahrscheinlich auf einer Fortbildung erlernte Aufgabe, alle Tische zu desinfizieren.</p>
<p>Man selbst ging die Lehrerzimmertreppe hinunter, immer darauf bedacht, den Abstand auch untereinander noch einzuhalten, aus der Eingangtür heraus und freute sich, die drei Stunden hoffentlich ohne Infektion überlebt zu haben.</p>
<p>Vielen Dank an die gesamte Schulgemeinschaft, Lehrer wie Schüler, dass ihr euch solche Mühe gebt!</p>
<p style="text-align: right;"><em>-M.</em></p>
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