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	<title>WiPo Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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	<title>WiPo Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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	<item>
		<title>Unterm Kirschbaum mit … Frau Nötzel</title>
		<link>https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-noetzel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 16:45:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2023]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Nötzel]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Unterm Kirschbaum]]></category>
		<category><![CDATA[WiPo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Frau Nötzel, seit wie vielen Jahren arbeiten Sie als Lehrerin und seit wann sind Sie am Katharineum tätig? Ich habe hier im Februar 2011 angefangen. Das ist jetzt ungefähr 12,5 Jahre her. Warum haben Sie sich für die Fächer Englisch und Wipo entschieden? Englisch verfolgt mich eigentlich schon mein Leben lang. Wir hatten schon damals und auch bis heute&#160;<a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-noetzel/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><span class="s2">Liebe <a href="https://katharineum.de/team/ann-christin-noetzel/">Frau Nötzel</a>, seit wie vielen Jahren arbeiten Sie als Lehrerin und seit wann sind Sie am Katharineum tätig? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Ich habe hier im Februar 2011 angefangen. Das ist jetzt ungefähr 12,5 Jahre her.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Warum haben Sie sich für die Fächer Englisch und Wipo entschieden? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2"><a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/englisch/">Englisch</a> verfolgt mich eigentlich schon mein Leben lang. Wir hatten schon damals und auch bis heute Kontakte in die USA, nach S</span><span class="s2">alt Lake</span><span class="s2"> City und nach Denver. Dafür war Englisch für mich quasi wie eine Zweitsprache, die ich </span><span class="s2">unbedingt lernen wollte</span><span class="s2">. Englisch war </span><span class="s2">später, neben Latein, </span><span class="s2">mein Leistungskurs und so </span><span class="s2">stand Englisch absolut fest</span><span class="s2">. </span></p>
<p><span class="s2"><a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/wirtschaft-politik/">Wipo</a> hat </span><span class="s2">eine etwas schrägere</span><span class="s2"> Hintergrundgeschichte, denn tatsächlich habe ich Wipo damals in der Oberstufe abgewählt, denn als Schülerin hatte ich keinen wirklichen Zugang zu Wirtschaft und Politik. Dann kam allerdings der 11. September 2001. Ich glaube jede Generation hat ihren Punkt, an dem sie politisches Interesse entwickelt, und das war eben mein Erlebnis, die Anschläge auf das World Trade Center. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich </span><span class="s2">dann </span><span class="s2">sehr geärgert, dass ich Wipo abgewählt hatte</span><span class="s2">, aber mit der Zeit entwickelte ich</span><span class="s2"> privat ein starkes Interesse für politische und gesellschaftliche Themen und so kam es dann, dass ich mich für das Fach </span><span class="s2">Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaft </span><span class="s2">entschieden habe.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Wollten Sie schon immer Lehrerin werden? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Weiß ich gar nicht so genau… Ich weiß, dass wir früher neben einigen anderen </span><span class="s2">kreativen</span><span class="s2"> Spielen auch Schule </span><span class="s2">ge</span><span class="s2">spielt haben. Für eine Weile wollte ich Architektin werden</span><span class="s2">.</span> <span class="s2">Alle meine Barbies waren </span><span class="s2">komischerweise immer A</span><span class="s2">rchitektinnen <em>(lacht)</em>, ich fand das </span><span class="s2">scheinbar </span><span class="s2">einen sehr attraktiven Beruf. Als Jugendliche war ich dann ein großer Akte X-Fan</span><span class="s2">. D</span><span class="s2">er </span><span class="s2">weibliche</span><span class="s2"> Hauptcharakter Scully war Gerichtsmedizinerin und das fand ich super </span><span class="s2">cool und </span><span class="s2">interessant, bin dann aber am Ende </span><span class="s2">auch davon </span><span class="s2">abgekommen. </span><span class="s2">Ab Klasse 10 habe ich </span><span class="s2">schließlich </span><span class="s2">Nachhilfe in Latein gegeben. </span><span class="s2">Ich fand es interessant, Arbeitsblätter und Lernwege zu entwickeln und habe mich darüber gefreut, dass meine Nachhilfeschüler*innen Fortschritte gemacht haben. Lehrerin zu </span><span class="s2">werden</span><span class="s2"> war </span><span class="s2">von da an mein Ziel</span><span class="s2">.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Welche Themen unterrichten Sie besonders gerne? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Spontan fällt mir der Wertewandel ein. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich </span><span class="s2">damit</span><span class="s2"> im Kontext </span><span class="s2">des </span><span class="s2">demographischen </span><span class="s2">Wa</span><span class="s2">ndel</span><span class="s2">s</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Was ich so interessant am Wertewandel finde, ist die Gegenüberstellung von materialistischen und postmaterialistischen Werten</span><span class="s2">. Hier können die Schülerinnen und Schüler sich selbst</span><span class="s2">, </span><span class="s2">aber auch ihre Eltern- und Großelterngeneration meistens</span><span class="s2"> gut wiederfinden.</span><span class="s2"> Das schafft Verständnis für vieles.</span></p>
<p><span class="s2">Werte sind etwas sehr </span><span class="s2">Lebensnahes</span><span class="s2">, die wir alle haben, uns aber </span><span class="s2">in jungen Jahren</span><span class="s2"> gar nicht so bewusst sind, welche Werte wir überhaupt vertreten. Ich glaube das ist dann eines der ersten Male, bei denen sich die Schüler*innen mit der Frage befassen können, „Welche Werte vertrete ich eigentlich</span><span class="s2">?</span><span class="s2">“ </span><span class="s2">Der </span><span class="s2">Themenkomplex </span><span class="s2">des </span><span class="s2">gesellschaftlichen</span><span class="s2"> Wandels hat auch etwas mit Lebensplanung zu tun und sich damit </span><span class="s2">vielleicht zum ersten Mal</span><span class="s2"> in der 10. Klasse zu beschäftigen, das finde ich auch einfach super spannend für die Schülerinnen und Schüler. Dafür den Raum zu bieten macht mir viel Freude.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Und in Englisch? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Ich finde es </span><span class="s2">sehr faszinierend, 5. und 6. Klassen in Englisch zu unterrichten. Dieser Anfangsunterricht, der Sprung von </span><span class="s2">Basiskenntnissen aus der Grundschule</span><span class="s2"> hin zu, dass sie sich am Ende wirklich auf einer fremden Sprache ausdrücken können und kleine Geschichten erzählen können, das finde ich toll! Gerade aktuell </span><span class="s2">hat meine 6</span><span class="s2">d </span><span class="s2">das Simple Past gelernt </span><span class="s2">und nun </span><span class="s2">sind sie in der Lage </span><span class="s2">Geschichten</span><span class="s2"> so zu</span><span class="s2"> schreiben, wie man sie schreibt, nämlich in der Vergangenheit.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Sie sind Koordinatorin für die Schutzkonzepte gegen sexualisierte, körperliche und psychische Gewalt und Ansprechpartnerin für LGBT*Q+. Wie sind Sie zu diesen Aufgaben gekommen? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Ansprechpartnerin </span><span class="s2">für die</span><span class="s2"> Schutzkonzept zu sein, erfolgte im Grunde in zwei Etappen. Das Schutzkonzept gegen sexuelle Grenzverletzungen, </span><span class="s2">sexuelle </span><span class="s2">Übergriffe </span><span class="s2">und</span><span class="s2"> sexuellen Missbrauch, gibt es schon viele Jahre </span><span class="s2">an unserer Schule </span><span class="s2">und wurde durch eine Arbeitsgruppe entwickelt</span><span class="s2">, die <a href="https://katharineum.de/team/antje-mueschen/">Frau Müschen</a> und ich damals geleitet hatten.</span></p>
<p><span class="s2">Der zweite Teil, das Schutzkonzept gegen psychische und physische Gewalt, entstand aufgrund einer Schulgesetzänderung</span><span class="s2">. In dem entsprechenden Absatz steht, dass Schulen zum Schutz </span><span class="s4">der seelischen und körperlichen Unversehrtheit der Schülerinnen und Schüler </span><span class="s4">ü</span><span class="s4">ber ein Präventions- und Interventionskonzept </span><span class="s4">verfügen sollen, </span><span class="s4">insbesondere zu Gefährdungen im Zusammenhang mit sexualisierter, psychischer und körperlicher Gewalt</span><span class="s4">. </span><span class="s2">Da ich das erste Konzept bereits maßgeblich </span><span class="s2">mit</span><span class="s2">geschrieben hatte, </span><span class="s2">fragte</span><span class="s2"> mich <a href="https://katharineum.de/team/stefan-philippi/">Herr Philippi</a></span><span class="s2">, </span><span class="s2">ob ich dieses noch erweitern könnte. </span><span class="s2">Beide Konzepte sind im Download-Bereich unserer Schul-Homepage zu finden. </span><span class="s2">Immer </span><span class="s2">dann, </span><span class="s2">wenn jemand Fragen </span><span class="s2">z.B. zu den Abläufen und Kommunikationswegen </span><span class="s2">hat, kann ich Auskunft geben. </span></p>
<p><span class="s2">Ansprechpartnerin für </span><span class="s2">LGBTQ kam eigentlich eher dadurch, dass ich eine </span><span class="s2">g</span><span class="s2">anze Weile </span><span class="s2">allgemeine </span><span class="s2"><a href="https://katharineum.de/ueber-uns/beratungslehrkraefte/">Beratungslehrkraft</a> für alle</span><span class="s2"> möglichen Anliegen </span><span class="s2">war. Irgendwann, das ist nun auch schon </span><span class="s2">viele </span><span class="s2">Jahre her, </span><span class="s2">haben sich erste Schüler*innen getraut, sich in der Klasse und vor ihren Lehrkräften</span> <span class="s2">als trans </span><span class="s2">zu </span><span class="s2">oute</span><span class="s2">n</span><span class="s2">. Dadurch wurden Fragen aufgeworfen, </span><span class="s2">vor allem seitens der</span><span class="s2"> Schulleitung und </span><span class="s2">einzelnen Lehrkräften</span><span class="s2">, welche </span><span class="s2">sich v.a. um schulrechtliche aber auch psycho-soziale Aspekte drehten. </span><span class="s2">Ich habe </span><span class="s2">mich hier relativ schnell als Ansprechpartnerin </span><span class="s2">a</span><span class="s2">ng</span><span class="s2">e</span><span class="s2">boten, weil ich über </span><span class="s2">ausreichend </span><span class="s2">solides Wissen verfüge, und falls nicht, weiß, wo w</span><span class="s2">elche Informationen zu finden sind </span><span class="s2">oder welche externen Ansprechpartner kontaktiert werden können.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Welches sind einige Beispiele, die in den Schutzkonzepten enthalten sind? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Die jeweiligen Konzepte sind natürlich sehr umfassend, weshalb ich gerne </span><span class="s2">drei </span><span class="s2">Punkte</span><span class="s2"> herausstellen </span><span class="s2">möchte</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Der erste zentrale Punkte ist</span><span class="s2">, dass Hilfe holen niemals </span><span class="s2">P</span><span class="s2">etzen ist und Hilfe holen auch kein Verrat ist. Jede</span><span class="s2">s Kind, jeder Jugendliche, jeder Mensch</span> <span class="s2">hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung </span><span class="s2">sowie auf</span><span class="s2"> körperliche und psychische Unversehrtheit. </span><span class="s2">Ist diese in Gefahr sollte man sich Hilfe holen, gerne auch zusammen mit einer Freundin oder einem Freund als Begleitung.</span></p>
<p><span class="s2">Der zweite wichtige Punkt ist, dass sich </span><span class="s2">Schülerinnen und Schüler </span><span class="s2">innerhalb unserer Schule </span><span class="s2">an eine Person ihrer Wahl wenden können</span><span class="s2">, wenn </span><span class="s2">sie selbst betroffen sind oder ein Freund/ eine Freundin betroffen ist. Das heißt, es </span><span class="s2">gibt keine </span><span class="s2">festgelegten </span><span class="s2">Ansprechpartner, sondern man kann sich an alle Lehrkräfte wenden, zu denen man Vertrauen hat. Wichtig ist </span><span class="s2">hierbei</span><span class="s2">, dass diese Person die Pflicht zur Verschwiegenheit hat. </span><span class="s2">Das heißt, es sind vertrauliche Gespräche.</span></p>
<p><span class="s2">Drittens beziehen sich die Konzepte sowohl auf den Kontext Schule als auch auf den familiären Bereich. Das heißt, dort, wo das Kindeswohl gefährdet ist – sei es durch gewalttätiges Verhalten seitens der Eltern oder anderer Familienmitglieder oder durch Mitschülerinnen oder Mitschüler oder Lehrkräfte – greifen diese Konzepte.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Sind entsprechende Projekte in Planung, die in Verbindung mit den Schutzkonzepten stehen? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Unser Schutzkonzept beschreibt v.a. Interventionsmaßnahmen. Das heißt: </span><span class="s2">Wir können anhand des Konzepts</span><span class="s2"> auf Dinge, die schon vorgefallen sind</span><span class="s2"> bzw. andauern</span><span class="s2">, </span><span class="s2">kompetent und </span><span class="s2">effektiv reagieren</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Was die Prävention angeht, so ist insbesondere die Veranstaltung von Pro Familia zur Sexualpädagogik ein wichtiger Baustein. Sie findet in Klassenstufe 8 statt und es ist mit Pro Familia </span><span class="s2">verabredet</span><span class="s2">, </span><span class="s2">dass ausreichend Zeit für </span><span class="s2">Themen</span><span class="s2"> der Schutzkonzepte </span><span class="s2">eingeplant wird</span><span class="s2">, sodass diese Konzepte spätestens dort bekannt sind.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Wie würden Sie das Katharineum in drei Worten beschreiben? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Als allererstes fällt mir Tradition ein, das ist vielleicht auch ein wenig ein Stereotyp. Wir haben viele Traditionen, wir haben den Katharina-Basar, </span><span class="s2">nun </span><span class="s2">zu Weihnachten auch wieder das Adventssingen und das Krippenspiel, einfach super viele Dinge, die sich jährlich wiederholen. Das hängt allerdings auch mit dem Engagement zusammen. </span></p>
<p><span class="s2">Ich finde</span><span class="s2">,</span><span class="s2"> dass überdurchschnittlich viele Schülerinnen und Schüler und auch Lehrkräfte und Eltern sich für Belange der Schule engagieren. Ob </span><span class="s2">kulturell</span><span class="s2">, sportlich oder </span><span class="s2">IT-mäßig</span><span class="s2">. Das finde ich sehr besonders! Ich finde, dass das Katharineum einen großen Freiraum bietet</span><span class="s2">, f</span><span class="s2">ür neue Ideen, eigenes Engagement, </span><span class="s2">für viel TU ES</span><span class="s2">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Kommen wir nun zu unserem beliebten Fragengewitter:</em></p>
<p><strong><em><span class="s2">Liebste Freizeitbeschäftigung? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Im Sommer vor allem </span><span class="s2">G</span><span class="s2">ärtnern und Zeit im Garten verbringen und im Winter dann eher basteln und kreativ sein. </span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Englisch oder Wipo? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Kann man sich auch für beides entscheiden? </span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Kaffee oder Tee? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Kaffee</span><span class="s2">, </span><span class="s2">aber nicht in der Schule! Da lieber Tee.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Sommer oder Winter? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">I</span><span class="s2">ch bin eher ein Herbst-Typ. Ich finde es </span><span class="s2">beeindruckend, </span><span class="s2">wenn die Gänse </span><span class="s2">sich formieren und </span><span class="s2">gen</span><span class="s2"> Süden starten. </span></p>
<p><strong><em><span class="s2">G8 oder G9</span><span class="s2">?</span></em></strong></p>
<p><span class="s2">G</span><span class="s2">9</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Lieblingsschulfest? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Der Katharinabasar </span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Lieblingsort am Katharineum? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Ich gehe gerne in die 6d, da fühle ich mich </span><span class="s2">fast wie zu Hause.</span></p>
<p><strong><em><span class="s2">Fahrrad oder Auto fahren? </span></em></strong></p>
<p><span class="s2">Vision: Fahrrad fahren, </span><span class="s2">und </span><span class="s2">zwar </span><span class="s2">mit allen Kindern</span><span class="s2">,</span><span class="s2"> die transportiert werden müssen. Realität ist dann doch leider das Auto. </span></p>
<p><strong><span class="s2"><em>Fernsehen oder lesen?</em> </span></strong></p>
<p><span class="s2">Lesen, ich gucke außer </span><span class="s2">1x pro Monat </span><span class="s2">„Aktenzeichen XY … ungelöst</span><span class="s2">“ </span><span class="s2">überhaupt kein Fernsehen</span><span class="s2">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Vielen Dank für das interessante Interview!</em></p>
<p><em>Die Schutzkonzepte finden Sie unter den <a href="https://katharineum.de/unsere-schule/downloads-2/">Downloads</a> oder unter folgenden Links:</em></p>
<p><a href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/01/Schutzkonzept_Kurzinfo-Dezember-2020.pdf">Kurzinfo zum Schutzkonzept</a></p>
<p><a href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/01/Schutzkonzept-I_gegen-sexualisierte-Gewalt.pdf">Schutzkonzept gegen sexuelle Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe und sexuellen Missbrauch</a></p>
<p><a href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/01/Schutzkonzept-II_gegen-psychische-und-koerperliche-Gewalt.pdf">Schulinternes Schutzkonzept gegen psychische und körperliche Gewalt</a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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	<media:title>Unterm Kirschbaum mit Frau Nötzel</media:title>
	<media:description type="html"><![CDATA[Foto: Majlis Christiansen, bearbeitet: FUS]]></media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Am kalten Rande der Gesellschaft</title>
		<link>https://katharineum.de/am-kalten-rande-der-gesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Till Leibersperger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 23:21:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[WiPo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am kalten Rande der Gesellschaft – Wohungslosigkeit in Deutschland Im Rahmen des WiPo-Unterrichts war das Thema, was uns im vergangenen Jahr wohl am meisten beschäftigte, die soziale Ungleichheit. Insbesondere beschäftigten wir uns auch mit sozialen Randgruppen und thematisierten Ursachen, Folgen und Lösungsansätzen am Beispiel von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Obdachlosigkeit in Lübeck stellt ein weitaus größeres Problem dar, als von den Medien&#160;<a href="https://katharineum.de/am-kalten-rande-der-gesellschaft/">&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am kalten Rande der Gesellschaft – Wohungslosigkeit in Deutschland</strong></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Im Rahmen des WiPo-Unterrichts war das Thema, was uns im vergangenen Jahr wohl am meisten beschäftigte, die soziale Ungleichheit. Insbesondere beschäftigten wir uns auch mit sozialen Randgruppen und thematisierten Ursachen, Folgen und Lösungsansätzen am Beispiel von Wohnungs- und Obdachlosigkeit.</p>
<p>Obdachlosigkeit in Lübeck stellt ein weitaus größeres Problem dar, als von den Medien vermittelt wird. 180 Wohnungslose waren es allein im letzten Jahr in Lübeck. 22 davon leben tagtäglich auf der Straße ohne eine Möglichkeit auf Obdach. Auf ganz Deutschland bezogen, schlafen während des Winters über 40.000 Menschen ohne feste Behausung. 2020 sind 22 Obdachlose Menschen wegen niedriger Temperaturen ums Leben gekommen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Obwohl Deutschland ein reiches Land ist und sich auf internationaler Ebene damit brüstet, soziale Gleichheit zu gewährleisten, leben Obdachlose am Rand der Gesellschaft – abseits uns geläufiger Gerechtigkeitsprinzipien (Prinzip der Gleichheit, des Anrechts &amp; des Bedarfs).</p>
<p>In Lübeck gibt es natürlich auch Hilfsangebote für unsere bedürftigen Mitbürger*innen: Beispielsweise den „Herzenswärme Bus“, der durch die Stadt fährt und Essen oder Decken verteilt und Gespräche anbietet.<br />
In Hamburg gibt es etwas ähnliches: Den „GOBANYO“, der es Menschen ermöglicht, sich dort zu waschen und zu duschen. Durch solche Aktionen wird Obdachlosen ihre Menschlichkeit und Würde zurückgegeben bzw. bewahrt.</p>
<p>Wir als Gesellschaft, die sich als offen, demokratisch und frei definiert, haben kein Recht darauf, die Probleme unserer Mitmenschen zu ignorieren. Wir müssen uns in Zeiten, in denen Obdachlosigkeit ca. 40.000 Menschen und Wohnungslosigkeit mehr als eine Halbe Million Menschen in Deutschland betreffen, stärker engagieren und Nächstenliebe zeigen.</p>
<p>Was DU tun kannst? Engagiere dich bei Vereinen, wie der Obdachlosenhilfe, verschließe nicht die Augen, mache auf Missstände aufmerksam und sei Teil der Veränderung!</p>
<p>Dinge, die wir als Schüler*innen tun können:</p>
<ul>
<li>Fundsachen spenden</li>
<li>Sachspenden in Form von Essen, Decken, etc.</li>
<li>Engagement (z.B Moo/Obdachlosenhilfe)</li>
<li>„Pfand gehört daneben“: Pfandflaschen Obdachlosen spenden</li>
<li>Freundlichkeit verbreiten</li>
<li>Kontakte herstellen</li>
<li>„Tag der Nächstenliebe“: Einen Tag einführen, an dem Schülerinnen und Schüler sich um die Wohnungslosen dieser Stadt bemühen, ihre Geschichten kennenlernen und sich solidarisieren mit ihren Mitbürgern.</li>
</ul>
<p>TU ES!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Janna Kröger, Alexandra Radu, Paul Kreutzer, Nick Restorf</em></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Unterm Kirschbaum mit Frau Gerresheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 16:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Gerresheim]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[WiPo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Start des neuen Schuljahrs durfte die Schulgemeinschaft einige neue Lehrer*innen begrüßen. Wir freuen uns sehr, dieses Interview mit einer der neuen Lehrkräfte führen zu dürfen: Frau Gerresheim! Sie sind zum neuen Schuljahr ans Katharineum gekommen. Wo haben Sie vorher unterrichtet? Ich habe mein Referendariat an einem Gymnasium in Berlin-Mitte gemacht, dann war ich an zwei verschiedenen Europaschulen, erst in&#160;<a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-gerresheim/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-gerresheim/">Unterm Kirschbaum mit Frau Gerresheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Start des neuen Schuljahrs durfte die Schulgemeinschaft einige neue Lehrer*innen begrüßen. Wir freuen uns sehr, dieses Interview mit einer der neuen Lehrkräfte führen zu dürfen: <a href="https://katharineum.de/teachers/frau-gerresheim/">Frau Gerresheim</a>!</p>
<p><strong>Sie sind zum neuen Schuljahr ans Katharineum gekommen. Wo haben Sie vorher unterrichtet?</strong></p>
<p>Ich habe mein Referendariat an einem Gymnasium in Berlin-Mitte gemacht, dann war ich an zwei verschiedenen Europaschulen, erst in St. Peter-Ording und zuletzt an der Stormarnschule in Ahrensburg. Dazwischen habe ich einige Jahre an der Deutschen Internationalen Schule in Washington D.C. unterrichtet.</p>
<p><strong>Haben Sie ein Jobangebot für Washington bekommen oder haben Sie sich für den Dienst im Ausland beworben?</strong></p>
<p>Ich habe mich für den Auslandsschuldienst beworben. Das Spannende ist, dass man vorher gar nicht weiß, wo man hinkommt. Wenn die Bewerbung angenommen wird, kommt man in eine zentrale Kartei, und dann kann irgendwoher aus der Welt ein Anruf kommen, zum Beispiel aus Sao Paulo oder Peking oder Brüssel&#8230;, in meinem Fall kam er aus Washington D.C..</p>
<p><strong>Wo kommen Sie her und wo haben Sie studiert? </strong></p>
<p>Ich komme ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen. Mein Grundstudium habe ich in Bonn gemacht. Danach war ich drei Semester im Ausland, erst ein Jahr an der Universität Oxford, dann ein Semester in Bordeaux. Zum Hauptsstudium habe ich an die Humboldt-Universität nach Berlin gewechselt.</p>
<p><strong>Und wie war es in Oxford?</strong></p>
<p>Großartig! Das war eines der besten Jahre meines Studiums. Das System ist ganz anders als an deutschen Universitäten. In meinen Fächern, also in <a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/deutsch/">Deutsch</a> und <a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/geschichte/">Geschichte</a>, gab es in Deutschland keinen Numerus clausus, es war sehr überfüllt in allen Lehrveranstaltungen. Dann kam ich nach Oxford und hatte Einzel-Tutorials. Ich habe jede Woche einen Essay geschrieben und den dann mit einem Professor diskutiert, das war unheimlich intensiv und hat großen Spaß gemacht.</p>
<p><strong>Haben Sie direkt nach der Schulzeit studiert oder vorher noch etwas anderes gemacht?</strong></p>
<p>Ich habe direkt angefangen zu studieren.</p>
<p><strong>Was hat Sie zum &#8220;Wechsel&#8221; ans Katharineum bewegt?</strong></p>
<p>In erster Linie die Stellenausschreibung. Ich fand das Aufgabengebiet „Schulentwicklung“ faszinierend. Hinzu kommt, dass ich schon einige Jahre in Lübeck wohne, ich bin vorher jeden Tag über die A1 gependelt, und jetzt genieße ich es, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren.</p>
<p><strong>Welche Fächer unterrichten Sie?</strong></p>
<p>Ich unterrichte Geschichte, Deutsch und <a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/wirtschaft-politik/">Wirtschaft/Politik</a>.</p>
<p><strong>Was fasziniert Sie speziell an diesen Fächern?</strong></p>
<p>Meine Fächer ergänzen sich sehr gut. Geschichte und Deutsch sind Fächer, wo man sich in andere Welten bewegt, entweder in die Vergangenheit, und Lebensumstände kennenlernt, die anders sind als unsere eigenen, oder in Fantasiewelten in der Literatur, wo man in die Denkweisen<span class="Apple-converted-space"> </span>und in die Gefühle vieler Menschen Einblick bekommt. In beiden Fällen sammelt man Erfahrungen, die<span class="Apple-converted-space"> </span>über das hinausgehen, was ein einzelner Mensch in seinem Leben erleben kann. Geschichte ist vielleicht eher der analytischere Teil, da stellt man sich die Frage, wie es wirklich gewesen ist, und die Auseinandersetzung mit der Literatur hat eher die emotionale Seite, dass man sich in Charaktere hineinversetzt und deren Motive und Beweggründe zu verstehen versucht. Ich mag sehr gerne den Wechsel zwischen beiden.</p>
<p><strong>Wie sind Sie auf diese Fächerkombination gekommen?</strong></p>
<p>Es waren beides Fächer, die ich in der Schule schon sehr gerne mochte. Deutsch war einer meiner Leistungskurse. Geschichte habe ich auch als Abiturfach gehabt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Welche Lektüre unterrichten Sie als Deutschlehrerin am liebsten?</strong></p>
<p>Oh, das ist eine schwere Frage. Ich glaube, ich habe nicht eine, die ich am allerliebsten mag. Ein Buch, das mich schon als Schülerin sehr fasziniert hat und das ich auch immer noch gerne unterrichte, ist Sophokles’ „Antigone“, weil es da um Grundkonflikte geht, vor denen Menschen immer noch stehen, zum Beispiel, ob man den Gesetzen folgen soll oder seinen Prinzipien, wenn beide sich widersprechen. Ich unterrichte aber auch sehr gerne ganz moderne Literatur.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Gibt es denn ein Buch, dass Sie vielleicht insgeheim nicht so gerne unterrichten oder privat mögen?</strong></p>
<p>Seit ein paar Jahren haben wir in Schleswig-Holstein ein Zentralabitur, das führt dazu, dass einem auch Texte vorgegeben werden, die man selbst nicht ausgewählt hätte. Die Erfahrung ist im Nachhinein aber, dass ich meist dankbar war, mich auf die neuen Texte eingelassen zu haben, weil man an fast jeder Lektüre spannende Aspekte finden kann.</p>
<p><strong>Sie sind aber nicht &#8220;nur&#8221; als Lehrerin an die Schule gekommen, sondern auch als Koordinatorin für  Schulentwicklung und konzeptionelle Gestaltung. Was genau Sind dort Ihre Aufgaben?</strong></p>
<p>Ich sitze an einer Schnittstelle zwischen der <a href="https://katharineum.de/ueber-uns/schulleitung/">Schulleitung</a>, dem <a href="https://katharineum.de/ueber-uns/lehrerinnen-und-lehrer/">Kollegium</a>, der Elternschaft und der Schülerschaft und bin zuständig für Projekte, die fächerübergreifend sind, also mehr als eine Fachschaft angehen. Wenn zum Beispiel eine Schule sich ein neues Methodencurriculum gibt, was ja für alle Fächer von Bedeutung ist, dann würde das in diesen Aufgabenbereich fallen. Oder wenn ein Fahrtenkonzept überarbeitet wird oder zum Beispiel, wie jetzt gerade von der SV angestoßen, eine Evaluation der Unterrichtsarbeit eingeführt werden soll. Ich bin aber auch verantwortlich für die Organisation von Schulentwicklungstagen (letzten Montag hattet ihr ja schulfrei): Da treffen sich die Lehrer:innen, um sich fortzubilden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1"><b>Gibt es irgendeinen Teil Ihrer Arbeit, der Ihnen nicht so gut gefällt?</b></p>
<p>Ich habe gerade erst angefangen. Daher kann ich die Frage noch nicht<span class="Apple-converted-space"> </span>beantworten (<em>lacht</em>).</p>
<p class="p1"><b>Wie gefällt Ihnen die Schule bisher und gibt es Unterschiede zu den vorherigen Schulen?</b></p>
<p>Die Schule gefällt mir ausgezeichnet! Als Geschichtslehrerin empfinde ich es als Privileg, jeden Tag in diese historischen Gebäude kommen zu dürfen. Das Katharineum ist sogar älter als mein Oxforder College und das will etwas heißen! Dann gefällt mir aus Sicht der Schulentwicklung, dass man hier an eine Schule kommt, an der es schon eine sehr lebendige Schulkultur gibt, auch im außerunterrichtlichen Bereich. Ich habe von den Schüler:innen, die ich unterrichten darf, bisher einen sehr guten Eindruck. Ich treffe auf viele diskussionsfreudige und motivierte Menschen. Das sind gute Perspektiven.</p>
<p class="p1"><b>Was war Ihr bisher schönstes Erlebnis mit Schüler*innen?</b></p>
<p>Es gibt viele. Ein Highlight war für mich in den letzten Jahren Jugend debattiert. Das ist ein Projekt, bei dem Schüler lernen, fair zu streiten. Im Unterricht macht man viele praktische Übungen, das ist immer sehr lebendig und abwechslungsreich. Die Schüler üben sich im Zuhören, sie lernen, die Perspektive zu wechseln und mit guten Argumenten zu überzeugen. Klassensieger haben die Chance, sich mit Schüler:innen anderer Klassen und Schulen zu messen, man kann die Teilnahme an Rhetorik-Seminaren gewinnen, im Landtag in Kiel oder sogar in Berlin debattieren. In den letzten sechs Jahren habe ich den Jugend debattiert-Wettbewerb in unserer Region organisiert. Dieses Jahr wird er ans Katharineum wandern. Die Wettbewerbstage sind immer sehr schön, weil man Schüler:innen verschiedener Schulen erlebt, wie sie gut informiert und hart in der Sache streiten, sich aber hinterher meist persönlich gut verstehen und einfach Spaß am Debattieren über aktuelle Fragen haben.</p>
<p class="p1"><b>Was wünschen Sie sich für die nächste Zeit?</b></p>
<p>Dass es so weiter geht, dass ich auf viele offene und freundliche Menschen treffe, so wie das bisher der Fall ist, und dass ich ganz viel lerne über das Kollegium, die Schüler:innen, über die Elternschaft, über die Strukturen dieser Schule und vor allem, dass ich einen sinnvollen Beitrag leisten kann und hier etwas mitgestalten kann.</p>
<p class="p1"><b>Welche Hobbys haben Sie?</b></p>
<p>Ich reise sehr gerne, ich lese gerne, ich wandere gerne, wenn ich Zeit habe, spiele ich Volleyball!</p>
<p class="p1"><b>Haben Sie ein liebstes Reiseziel?</b></p>
<p>Großbritannien, vor allem die Südküste zum Wandern auf dem South West Coast Path, da kann ich wunderbar entspannen. Diesen Sommer war das leider nicht möglich.</p>
<p class="p1"><b>Gehen Sie gerne ins Theater, vielleicht auch mit Schulklassen und gibt es eine Inszenierung, die Ihnen besonders gut gefallen hat?</b></p>
<p>Ich gehe sehr gerne mit Klassen ins Theater, das ist eine wunderbare Ergänzung, vor allem, wenn man gerade Dramen im Deutschunterricht behandelt. Von Ahrensburg aus konnte man mit der U-Bahn nach Hamburg fahren und ich habe mit Schüler:innen etliche Inszenierungen am Thalia-Theater gesehen, die beeindruckend waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Zum Schluss noch ein kurzes Fragengewitter:</b></p>
<p class="p1"><b>Tee oder Kaffee? </b>Tee</p>
<p class="p1"><b>Sommer oder Winter? </b>Sommer</p>
<p class="p1"><b>Brief oder Email? </b>Brief</p>
<p class="p1"><b>Goethe oder Schiller? </b>Beide!</p>
<p class="p1"><b>Radfahren oder spazieren? </b>Spazieren</p>
<p class="p1"><b>Pizza oder Pasta? </b>Beides!</p>
<p class="p1"><b>Overheadprojektor oder Smartboard? </b>Smartboard (<em>lacht</em>)</p>
<p class="p1"><b>Frühaufsteher oder Morgenmuffel? </b>Frühaufsteher</p>
<p class="p1"><b>Katze und Hund? </b>Beide!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><b>Wollen Sie Ihren Schüler*innen irgendetwas mit auf den Weg geben?</b></p>
<p>Ja, dass sie sich trauen, nach der Schule das zu machen, worauf sie wirklich viel Lust haben, und nicht so viel darüber nachdenken, wo man vielleicht die besten Chancen haben könnte. In meinem Fall war das auch so: Mir haben anfangs alle gesagt, mit Deutsch und Geschichte bekommt man nie eine Stelle. Im Nachhinein war das kein Problem. Man soll das machen, was man gerne macht, und dann öffnen sich auch irgendwelche Tore… Und viel ins Ausland gehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Wir bedanken uns herzlich für das Interview!</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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	<media:description type="html"><![CDATA[Foto: Max Knopp
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