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	<title>Lehrerinterview Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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	<title>Lehrerinterview Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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		<title>Was macht eigentlich&#8230; Frau Landow?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 14:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2023]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Landow]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinterview]]></category>
		<category><![CDATA[Was macht eigentlich..?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Schatten das Kirschbaums auf unserem Klosterhof genießen wir das letzte Leuchten der Sonne und ihre warmen Strahlen und haben an unserer Seite Frau Landow, ehemalige Referendarin des Katharineums. Frau Landow wohnt und arbeitet nun in Hamburg, an einer anderen Schule. Wir wollten mal sehen, wie sie sich dort eingelebt hat, und haben sie für ein Interview zu uns an&#160;<a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-frau-landow/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Schatten das Kirschbaums auf unserem Klosterhof genießen wir das letzte Leuchten der Sonne und ihre warmen Strahlen und haben an unserer Seite Frau Landow, ehemalige Referendarin des Katharineums. Frau Landow wohnt und arbeitet nun in Hamburg, an einer anderen Schule. Wir wollten mal sehen, wie sie sich dort eingelebt hat, und haben sie für ein Interview zu uns an die Schule eingeladen.</em></p>
<p><strong>Wollen Sie sich vielleicht einmal vorstellen, für die Leute, die sie eventuell nicht kennen?</strong></p>
<p>Ja, gerne. Ich bin Clara Landow und habe letztes Jahr im Juni mein Referendariat oder meinen Vorbereitungsdienst am Katharineum beendet. Ich habe im Februar 2019 gestartet und bin letztes Jahr fertig geworden, zwischendurch war ich in Elternzeit. Dementsprechend hat das ein bisschen länger gedauert und ich habe die Fächer Deutsch und Religion unterrichtet, oder unterrichte sie immer noch.</p>
<p align="justify"><strong>War Lehrerin schon immer Ihr Traumberuf?</strong></p>
<p>Nein, nicht so richtig. Ich war nach dem Abitur ein Jahr als Aupair in einem Vorort von Stockholm und habe da drei kleine Kinder betreut. Danach war mir schon klar, dass ich gerne mit Kindern arbeiten wollen würde. Ich habe dann noch ein Praktikum in der Grundschule gemacht und danach wusste ich, dass ich nicht mit so kleinen Kindern arbeiten möchte <em>(lacht)</em>. Weil ich mich immer schon viel für Literatur interessiert habe, stand das Fach Deutsch relativ schnell fest und dann passte das mit Lehramt auch.</p>
<p align="justify"><strong>Fiel Ihnen die Entscheidung, Lehramt zu studieren, schwer oder wussten Sie, dass Sie genau das machen wollten?</strong></p>
<p>Nein, also ich habe viel Zuspruch aus meinem Umfeld bekommen und viele konnten sich das gut für mich vorstellen. Nach dem Praktikum hatte ich schon Lust mit jungen Menschen weiterzuarbeiten. Die Sicherheit, die der Beruf so mitbringt, fand ich auch nicht schlecht. Daher hat das auch dafür gesprochen.</p>
<p align="justify"><strong>Welches Fach unterrichten Sie am liebsten?</strong></p>
<p>Schwierig, weil ich in Hamburg fast nur noch Religion unterrichte. Von daher fehlt mir Deutsch auch so ein bisschen. Vor allem in der Oberstufe, da habe ich immer sehr gerne Deutsch unterrichtet. Aber Religion hat auch tolle Facetten. Also hundertprozentig festlegen, kann ich mich nicht.</p>
<p align="justify"><strong>Was interessiert Sie an Ihren Fächern am meisten?</strong></p>
<p>Im Deutschunterricht ist es auf jeden Fall Literaturunterricht, Grammatik und Rechtschreibung muss man halt auch mitmachen <em>(lacht)</em> und das ist auch wichtig. Aber ehrlicherweise ist Literaturunterricht das, was mir am meisten Spaß macht und weswegen ich mich für das Fach entschieden habe. Vor allem je höher die Klassenstufen sind und je intensiver man über die Texte sprechen kann – das finde ich toll. Religion ist einfach so vielseitig. Das finde ich gut. Man hat den historischen Aspekt, auch ethische, moralische Themen – es ist einfach sehr abwechslungsreich.</p>
<p align="justify"><strong>Lieber Oberstufe, Mittelstufe oder Unterstufe unterrichten?</strong></p>
<p>Je älter, desto besser <em>(lacht)</em>. Schon gerne Oberstufe. Da muss man sich dann natürlich mehr vorbereiten, aber ich mag es, wenn man in der Ansprache mit den Schülern etwas entspannter werden kann und auch mal Witze machen kann. Bei den Kleinen muss man noch viel mehr für Struktur sorgen.</p>
<p align="justify"><strong>Was war die beste Erfahrung, die sie während ihres Lehrerinnendaseins gemacht haben?</strong></p>
<p>Das hat eigentlich immer etwas mit persönlicher Bindung zu Schülern zu tun. Wenn man merkt, dass Schüler den Unterricht wertschätzen, den man macht. Ich habe letztes Jahr eine Klassenleitung in 7 gehabt, aber musste dann die Klasse, weil sie in 8 neu zusammengesetzt wurde, abgeben. Zu merken, dass die Schüler es schade finden, dass sie einen nicht mehr als Klassenlehrerin haben, gibt einem das Gefühl, wertgeschätzt zu werden. Aber eine konkrete Situation kann ich nicht benennen.</p>
<p align="justify"><strong>Was vermissen Sie am Katharineum?</strong></p>
<p>Das schöne Gebäude <em>(lacht)</em>. Was ich sehr positiv in Erinnerung habe, ist der Zusammenhalt der Schülerschaft am Katharineum und dieses Wir-Gefühl, die Identifikation mit der Schule. Das ist mir jetzt so an meiner neuen Schule nicht begegnet. Das liegt sicherlich auch an den vielen Veranstaltungen, die hier immer stattfinden. Es gibt hier einfach ein Gemeinschaftsgefühl, das finde ich toll und insgesamt finde ich, dass die meisten Schüler hier am Katharineum sehr große Lust haben zu lernen und zu arbeiten. Ich hatte hier immer eine sehr gute Arbeitsatmosphäre.</p>
<p align="justify"><strong>Wo wir gerade beim Thema sind: Was ist eigentlich ihr Lieblingsfest?</strong></p>
<p>Ich hab tatsächlich durch Corona ein bisschen was verpasst, aber beim Klosterfest finde ich die Stimmung insgesamt sehr schön und das wirkt natürlich hier mit dem Gebäude einfach gut.</p>
<p align="justify"><strong>Wenn Sie etwas am Katharineum ändern könnten, was wäre das?</strong></p>
<p>(lacht) Die Schülerschaft ist toll, aber auch sehr homogen, also nicht stark durchmischt. Manchmal, glaube ich, würde es insgesamt der Schule ganz guttun, wenn es da noch ein bisschen mehr Diversität gäbe.</p>
<p align="justify"><strong>Gibt es etwas, das an ihrer neuen Schule besser läuft?</strong></p>
<p>Mhm, also da hat man sehr gemischtes Publikum, würde ich sagen. Es ist vielleicht eine Besonderheit jetzt auch am Katharineum, aber insgesamt habe ich das Gefühl, dass ich Schüler aus allen verschiedenen Milieus habe, und da gibt es dann eben viel Abwechslung und viele Einflüsse, die den Unterricht bereichern können. Zum Beispiel ist der Religionsunterricht in Hamburg besonders, weil nicht nach Konfessionen getrennt wird, das heißt es ist kein evangelischer Unterricht, sondern der heißt Religionsunterricht für alle und da sind dann eben auch die Moslems, und davon gibt es sehr viele an der Schule, aber eben auch Hindus oder auch Jesiden und so findet ein ganz starker Austausch zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften statt. Das gefällt mir gut an dem Religionsunterrichtsmodell.</p>
<p align="justify"><strong>Gibt es etwas an Ihrer neuen Schule, das sich vom Katharineum unterscheidet?</strong></p>
<p>Das Gebäude in Hamburg ist 10 Jahre alt und das ist natürlich ein sehr großer Kontrast zum Katharineum. Die Schule ist auch deutlich größer, wir sind jetzt, glaube ich, 1100-1200 Schüler:innen, so um den Dreh, und das merkt man dann schon in den unteren Stufen. Es sind immer 6 Klassen pro Jahrgang und das sind einfach ganz viele Menschen. Hier am Katharineum hatte ich schnell das Gefühl, dass ich allen mal begegnet bin, und konnte die Gesichter sehr schnell wiedererkennen. Jetzt habe ich selbst nach einem Jahr in Hamburg oder am Gymnasium Rahlstedt noch das Gefühl, dass ich immer wieder Kindern begegne, die ich noch nie gesehen habe.</p>
<p align="justify"><strong>Hat Ihre neue Schule auch einen Schwerpunkt, so wie die alten Sprachen am Katharineum?</strong></p>
<p>Nein, einen konkreten Schwerpunkt gibt es nicht.</p>
<p align="justify"><strong>Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer neuen Schule?</strong></p>
<p>Die technische Ausstattung ist großartig, alle Schüler:innen und Lehrer:innen sind mit einem iPad ausgestattet. Es ist überall Airplay vorhanden, das heißt man kann wirklich immer ganz schnell von den Schülergeräten zu den Lehrergeräten irgendetwas hin und her schicken und das dann auch mit dem Beamer verbinden.</p>
<p align="justify"><strong>Wie geht es Ihnen an Ihrer Schule in Hamburg?</strong></p>
<p>Die Umstellung war schon groß, muss ich zugeben. Man merkt, dass Hamburg einfach ein anderes Bundesland ist als Schleswig-Holstein und eine ganz andere Gesellschaftsstruktur hat. Aber ich wurde in der neuen Schule toll aufgenommen, habe dort tolle Kollegen und Kolleginnen und fühle mich da insgesamt wohl.</p>
<p align="justify"><strong>Können Sie sich vorstellen, wieder hierher zurückzukommen?</strong></p>
<p>Ich wohne mittlerweile in Bargteheide, das heißt Schleswig-Holstein ist nicht mehr ganz so abwegig, wie es vor einem Jahr war, als ich auch in Hamburg gewohnt habe. Auch der Weg nach Lübeck wäre nicht mehr ganz so lang. Jetzt konkret würde das nicht in Frage kommen aber wer weiß. Sag niemals nie. (<em>lacht</em>)</p>
<p align="justify"><strong>Lesen Sie noch unsere Homepage?</strong></p>
<p>Doch, ich gucke schon immer mal wieder drauf, vielleicht alle zwei Monate, oder so. Relativ regelmäßig, damit ich auf dem Laufenden bleibe, was am Katharineum so passiert.</p>
<p align="justify"><strong>Was war ihr Lieblingsort im Katharineum und woran erinnern sie sich besonders gerne?</strong></p>
<p>Wir befinden uns gerade an meinem Lieblingsort (<em>dem Klosterhof; Anm. d. R.</em>), würde ich sagen. Gerade im Referendariat hat man relativ viele Freistunden, da man nicht so viel selbst unterrichtet, und damals war der Klosterhof immer ein guter Ort, um eine Pause zu machen, durchzuatmen, seine Gedanken zu sortieren. Ich erinnere mich natürlich an meine Klassen zurück – als ich hier gestartet habe, hatte ich eine achte Klasse in Deutsch und die haben dieses Jahr Abitur gemacht, das fand ich jetzt auf der Homepage auch ganz spannend zu sehen, wie jetzt aus den kleinen Mittelstufenschülern Erwachsene geworden sind. Ansonsten hatte ich mit <a href="https://katharineum.de/team/kristina-stern/">Frau Stern</a> und <a href="https://katharineum.de/team/saskia-brauner/">Frau Brauner</a> großartige Mentorinnen, die mich in meinem Referendariat betreut haben, und es war immer eine tolle Zusammenarbeit, die Spaß gemacht hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch ein Fragengewitter:</strong></p>
<p><strong>Kaffee oder Tee?</strong></p>
<p>Kaffee</p>
<p><strong>Laut oder leise?</strong></p>
<p>Leise</p>
<p><strong>Festivals oder Konzerte?</strong></p>
<p>Festivals</p>
<p><strong>Goethe oder Schiller?</strong></p>
<p>Schiller</p>
<p><strong>Lesen oder Kino?</strong></p>
<p>Lesen</p>
<p><strong>Hamburg oder Lübeck?</strong></p>
<p>Hamburg</p>
<p><strong>Winter oder Sommer?</strong></p>
<p>Winter</p>
<p><strong>Spazieren gehen oder Fahrrad Tour machen?</strong></p>
<p>Fahrrad Tour</p>
<p><strong>Alleine oder im Team?</strong></p>
<p>Im Team</p>
<p><strong>Pizza oder Salat?</strong></p>
<p>Pizza</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vielen Dank!</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p class="p1"><div id="justified_gallery_KE5emN" class="sgg-style-8 "><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00263.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00263-780x520.jpg" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof" alt="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00271.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00271-780x520.jpg" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof" alt="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00284-e1694529940282.jpg" data-size="1600x1142" data-caption="Interview mit Frau Landow"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00284-e1694529940282-780x557.jpg" data-caption="Interview mit Frau Landow" alt="Interview mit Frau Landow"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00296.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="Interview mit Frau Landow"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00296-780x520.jpg" data-caption="Interview mit Frau Landow" alt="Interview mit Frau Landow"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00291.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00291-780x520.jpg" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof" alt="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00288.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="Interview mit Frau Landow"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00288-780x520.jpg" data-caption="Interview mit Frau Landow" alt="Interview mit Frau Landow"/></a></div>
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		// the angle and the direction from where the mouse came in/went out clockwise (TRBL=0123);
		// first calculate the angle of the point,
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		// divide by 90 to get the quadrant
		// add 3 and do a modulo by 4  to shift the quadrants to a proper clockwise TRBL (top/right/bottom/left) **/
		direction = Math.round( ( ( ( Math.atan2(y, x) * (180 / Math.PI) ) + 180 ) / 90 ) + 3 ) % 4;
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<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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		<title>Unterm Kirschbaum mit … Frau Behrend</title>
		<link>https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-behrend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinterview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Katharineum lässt sie einfach nicht los: Frau Behrend erzählt uns etwas über ihren Beruf hier als Lehrerin und Leiterin des Krippenspiels. Und wer hätte es gedacht – sie war schon als Schülerin an dieser Schule. Wie kam es dazu und was hat sich verändert? War Lehrerin zu sein schon immer Ihr Traumberuf oder kam es dazu erst später? Es war&#160;<a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-behrend/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-behrend/">Unterm Kirschbaum mit … Frau Behrend</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="s5"><em><span class="s2">Das </span><span class="s2">Katharineum</span><span class="s2"> lässt sie einfach nicht los: <a href="https://katharineum.de/team/nina-behrend/">Frau Behrend</a> erzählt uns etwas über ihren Beruf hier als Lehrerin und Leiterin des Krippenspiels. Und wer hätte es gedacht – sie war schon als Schülerin an dieser Schule. Wie kam es dazu und was hat sich veränder</span><span class="s2">t?</span></em></p>
<p class="s7"><strong><span class="s2">War Lehrerin zu sein schon immer Ihr Traumberuf oder kam es dazu erst später?</span></strong></p>
<p class="s8"><span class="s2">Es war in der </span><span class="s2">Tat </span><span class="s2">nicht von Anfang </span><span class="s2">an mein Traumberuf</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Der Wunsch hat sich eher über die Jahre hinweg entwickelt. </span><span class="s2">Ich habe nach dem Abitur zuerst eine Ausbildung</span><span class="s2"> im Hotelberei</span><span class="s2">ch</span><span class="s2"> angefangen</span><span class="s2">, weil </span><span class="s2">es damals </span><span class="s2">mein</span> <span class="s2">Traum</span> <span class="s2">war, </span><span class="s2">Hotelmanagerin zu werden. </span><span class="s2">Nach der Ausbildung im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg </span><span class="s2">wollte ich </span><span class="s2">Touristik </span><span class="s2">studieren. Ich habe dann aber während dieser Ausb</span><span class="s2">ildung festgestellt, dass </span><span class="s2">der von mir angestrebte Beruf mit einer Familiengründung nur sehr schwer zu vereinbaren wäre. </span><span class="s2">D</span><span class="s2">enn wenn man im Hotelbereich tätig ist,</span><span class="s2"> muss man </span><span class="s2">viel reisen</span><span class="s2">, ist ständig unterwegs und nirgendwo wirklich zu Hause.</span><span class="s2"> Ich war immer schon ein Fami</span><span class="s2">lienmensch und mir war </span><span class="s2">damals</span> <span class="s2">schon</span> <span class="s2">klar, </span><span class="s2">dass ich irgendwann </span><span class="s2">Kinder haben möchte. Somit habe ich mich dann noch während dieser Ausbildung </span><span class="s2">um</span><span class="s2">entschieden und</span><span class="s2"> ein Jahr lang viele Praktika</span><span class="s2"> im In- und Ausland</span><span class="s2"> gemacht, </span><span class="s2">um mich neu zu orientieren. </span></p>
<p class="s9"><span class="s2">Anschließend</span><span class="s2"> habe ich Pädagogi</span><span class="s2">k (Erziehungswissenschaften) </span><span class="s2">in Lüneburg studiert. </span><span class="s2">Während des Studiums stellte ich fest, dass mir Latein fehlt.</span> <span class="s2">Ich hatte </span><span class="s2">hier am </span><span class="s2">Katharineum</span> <span class="s2">damals</span><span class="s2"> von der fünften bis zu</span><span class="s2">r </span><span class="s2">dreizehnten </span><span class="s2">Klasse </span><span class="s2">Latein – ich war schon immer ein Sprachenmensch</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Wenn man nun also Pädagogik und das Fach Latein miteinander verbinden möchte, </span><span class="s2">ist man beim Lehramt angelangt. Die ideale Kombination fand ich </span><span class="s2">in </span><span class="s2">einer modernen Fremdsprache: Englisch.</span></p>
<p class="s10"><strong><span class="s2">H</span><span class="s2">aben Sie ein Lieblingsthema?</span></strong></p>
<p class="s11"><span class="s2">In Latein finde ich es immer sehr wichtig und spannend, wenn man einen Bezug zur </span><span class="s2">Lebenswelt der </span><span class="s2">Sc</span><span class="s2">hüler:innen </span><span class="s2">herstellen kann und wenn man dann </span><span class="s2">die </span><span class="s2">antiken Texte als Basis nimmt, um </span><span class="s2">aktuelle Lebensfragen beantworten zu können</span><span class="s2">; oder wenn man feststellt, dass es den alten Römern in vielen Lebenssituationen genau so </span><span class="s2">ging, wie es uns heutzutage geht, z.B. wenn wir verliebt sind.</span> <span class="s2">Ich persönlich liebe Dichtung – </span><span class="s2">Catull</span><span class="s2">, Horaz, Ovid.</span></p>
<p class="s12"><span class="s2">Womit ich mich </span><span class="s2">in der Oberstufe</span><span class="s2"> im Fach Englisch sehr </span><span class="s2">gerne beschäftige, sind TED-Talks. Da </span><span class="s2">dieses Redeformat den meisten </span><span class="s2">Schülerinnen</span><span class="s2"> und Schülern durch </span><span class="s2">youtube </span><span class="s2">bestens bekannt ist, </span><span class="s2">ist</span><span class="s2"> die Motivation, auch einen eigenen TED-Talk zu entwickeln und zu präsentieren, meistens sehr hoch.</span></p>
<p class="s9"><span class="s2">D</span><span class="s2">iese Unterrichtseinheit</span><span class="s2"> habe ich </span><span class="s2">kürzlich</span><span class="s2"> mit einem Kurs zum Thema „Science </span><span class="s2">and</span><span class="s2"> Technology“ </span><span class="s2">durchgeführt und war begeistert von den Ergebnissen. Das lässt sich auch super mit dem Fach Latein verbinden – wenn man sich die </span><em><span class="s13">officia</span> <span class="s13">oratoris</span></em><span class="s2"> und die </span><em><span class="s13">partes</span> <span class="s13">orationis</span></em><span class="s2"> von Cicero anschaut,</span> <span class="s2">merkt man schnell, welchen Einfluss dieser Meister der Rede bis in die heutige Zeit hat</span><span class="s2">.</span></p>
<p class="s9"><span class="s2">Ich finde es total spannend, fächerverbindende Aspekte zu entdecken und daraus mit Kollegin</span><span class="s2">n</span><span class="s2">en und Kollegen anderer Fächer zusammen Unterrichtseinheiten oder Unterrichtsprojekte zu entwickeln.</span></p>
<p class="s9"><strong><span class="s2">Warum haben Sie sich für das </span><span class="s2">Katharineum</span><span class="s2"> entschieden?</span></strong></p>
<p class="s14"><span class="s2">Ich habe mich tatsächlich gar nicht selbst für das </span><span class="s2">Katharineum</span><span class="s2"> entschieden. </span><span class="s2">Das hat natürlich immer zwei Seiten, </span><span class="s2">wenn man als Schülerin an einer Schule war und dann </span><span class="s2">als Lehrerin zurückkommt.</span></p>
<p class="s15"><span class="s2">Wobei das bei mir auch lange genug her war, ich also die „nötige Distanz“ dazu hatte. </span><span class="s2">In der Zwischenzeit hat sich auch eine ganze Menge verändert. Vielleicht war es Zufall oder – wenn man daran glauben möchte – </span><span class="s2">Fügung, </span><span class="s2">jedenfalls wurde mir ein </span><span class="s2">Referendariatsplatz </span><span class="s2">am </span><span class="s2">Katharineum</span><span class="s2"> zugewiesen</span><span class="s2">.</span></p>
<p class="s16"><span class="s2">So bin ich wieder hier gelandet und auch geblieben.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Haben Sie einen Lieblingsmoment als Lehrerin?</span></strong></p>
<p class="s9"><span class="s2">Da gibt es mehrere, würde ich sagen. Ein wirklich sehr besonderer Moment war, als ich meine erste K</span><span class="s2">lassenleitung übernommen habe. Als klar war, dass ich nach dem Referendariat an der Schule bleibe, habe ich danach direkt eine Klassenleitung in einer fünften Klasse bekommen. </span><span class="s2"></span></p>
<p class="s18"><span class="s2">Als </span><span class="s2">i</span><span class="s2">ch dann bei der Sextaner-Einschulung </span><span class="s2">die Kinder </span><span class="s2">kennengel</span><span class="s2">ernt </span><span class="s2">und realisiert habe, dass das jetzt </span><span class="s2">meine Klasse ist</span><span class="s2">, war das sehr besonders für mich.</span></p>
<p class="s19"><span class="s2">Was ich auch immer sehr besonders finde, ist </span><span class="s2">das </span><span class="s2">Krippenspiel: </span><span class="s2">die Proben, die Gesänge, die Fahrt, das Gemeinschaftsgefühl, die </span><span class="s2">Aufregung </span><span class="s2">der </span><span class="s2">Schüler:innen</span><span class="s2"> und Schüler </span><span class="s2">kurz vor der </span><span class="s2">Auﬀührung</span><span class="s2">, </span><span class="s2">die Freude und Erleichterung </span><span class="s2">im Anschluss. </span><span class="s2">Das ist für mich wirklich etwas ganz Schönes</span><span class="s2">.</span></p>
<p class="s14"><span class="s2">Aber ich liebe </span><span class="s2">diesen Beruf</span><span class="s2"> einfach auch genau deswegen</span><span class="s2">, weil es immer unvorhersehbare Momente gibt und kein Tag wie der andere ist, das fasziniert mich </span><span class="s2">so daran, Lehrerin zu sein.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Sprechen Sie noch weitere Sprachen?</span></strong></p>
<p class="s16"><span class="s2">Ich habe damals am </span><span class="s2">Katharineum</span><span class="s2"> noch <a href="https://katharineum.de/unterricht/faecher/franzoesisch/">Französisch </a></span><span class="s2">und später, in der Oberstufe, </span><span class="s2">nebenbei Spanisch gelernt, weil das leider nicht als Unterrichtsfach angeboten wurde. Alt-</span><span class="s2">Griechisch habe ich im Rahmen des Latein-Studiums natürlich auch gelernt, aber das kann ich nicht </span><span class="s2">sprechen.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Was ist ihre liebste Freizeitbeschäftigung?</span></strong></p>
<p class="s14"><span class="s2">Am wichtigsten ist mir, Zeit mit </span><span class="s2">der Familie</span><span class="s2"> zu verbringen. </span><span class="s2">Mein Sohn und ich haben ein gemeinsames Hobby:</span><span class="s2"> Wir gehen ein- bis zweimal die Woche zusammen schwimmen</span><span class="s2">, außerdem verbringen wir viel Zeit an der Ostsee.</span></p>
<p class="s14"><span class="s2">Sport ist für mich ein wichtiger Ausgleich; </span><span class="s2">ich gehe zwei- bis dreimal die Woche laufen, in der wärmeren Jahreszeit auch rudern. </span><span class="s2">Ansonsten</span><span class="s2"> lese ich gern, höre Musik, spiele Klavier</span><span class="s2">, gehe spazieren oder treffe mich mit Freunden.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Hat Ihnen Theater immer schon Spaß gemacht?</span></strong></p>
<p class="s20"><span class="s2">Ja, auch</span> <span class="s2">in meiner Schulzeit gab</span> <span class="s2">es </span><span class="s2">schon das kleine und das große Musical und da</span><span class="s2"> war ich </span><span class="s2">immer dabei. D</span><span class="s2">amals gab es noch einen richtigen Orchestergraben, in den ich mal bei einer Aufführung beim Wiener</span><span class="s2">&#8211;</span><span class="s2">Walzer</span><span class="s2">&#8211;</span><span class="s2">T</span><span class="s2">anzen fiel. </span></p>
<p class="s20"><span class="s2">Und beim Krippenspiel war ich auch von Klasse fünf bis Klasse dreizehn immer dabei, allein schon, weil ich Jürgen Fick meine </span><span class="s2">gesamte Schulzeit über</span><span class="s2"> immer</span><span class="s2"> in mindestens einem Fach</span><span class="s2"> als Lehrer hatte;</span><span class="s2"> </span><span class="s2">da</span><span class="s2"> wurde man gar nicht gefragt, </span><span class="s2">man </span><span class="s2">musste</span> <span class="s2">mitmachen, das war einfach so (<em>lacht</em>).</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Welche Rollen hatten Sie im Krippenspiel?</span></strong></p>
<p class="s14"><span class="s2">In den ersten Jahren war ich</span><span class="s2"> ein kleiner Engel</span><span class="s2"> im Engelschor, und d</span><span class="s2">ann war meine Rolle </span><span class="s2">mehrere Jahre lang </span><span class="s2">der Vor- und Nachspruchengel. </span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Hat das Krippenspiel ihre Schulwahl als Schülerin beeinflusst?</span></strong></p>
<p class="s16"><span class="s2">Nein,</span><span class="s2"> das war das Fach Latein. Ich hatte mir als Zehnjährige in den Kopf gesetzt, Theologie zu studieren</span><span class="s2">.</span> <span class="s2">D</span><span class="s2">a war es für mich klar, dass Latein meine erste Fremdsprache sein soll. </span></p>
<p class="s16"><span class="s2">Herr Fick war mein erster Klassenlehrer in der 5. Klasse und dann </span><span class="s2">„war man halt dabei“.</span></p>
<p class="s16"><span class="s2">Ich glaube, dass damals die gesamte 5a beim Krippenspiel </span><span class="s2">mitgemacht hat</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Es war immer eine tolle Zeit – auch wenn ich es schade finde, dass wir damals keine Krippenspielfahrt gemacht haben.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Was fasziniert Sie besonders am Krippenspiel?</span></strong></p>
<p class="s8"><span class="s2">Ich finde es einfach faszinierend, dass es diese</span><span class="s2"> lange </span><span class="s2">Tradition </span><span class="s2">hat, und ich finde es so toll, dass die Schülerinnen und Schüler </span><span class="s2">das auch so fasziniert, dass sie</span><span class="s2"> so motiviert sind, </span><span class="s2">bei </span><span class="s2">diese</span><span class="s2">m</span><span class="s2"> niederdeutsche</span><span class="s2">n</span><span class="s2"> Krippenspiel mitzumachen</span><span class="s2">;</span><span class="s2"> u</span><span class="s2">nd das</span><span class="s2">,</span><span class="s2"> obwohl heutzutage kaum noch jemand diese Sprache spricht ode</span><span class="s2">r von </span><span class="s2">den Eltern oder Großeltern </span><span class="s2">kennt</span><span class="s2">. Meine Großeltern konnten noch „platt </span><span class="s2">snacken</span><span class="s2">“</span><span class="s2"> aber d</span><span class="s2">as wird wohl leider immer weniger</span><span class="s2">. </span></p>
<p class="s8"><span class="s2">Dieses traditionelle Stück übt so eine Faszination auf die Schülerinnen und Schüler aus, dass immer </span><span class="s2">N</span><span class="s2">eue nachrücken und dazukommen. Als in diesem Jahr klar </span><span class="s2">wa</span><span class="s2">r, </span><span class="s2">dass </span><span class="s2">ich </span><span class="s2">die Leitung übernehmen </span><span class="s2">werde, wa</span><span class="s2">r von einigen die größte Sorge, dass sich irgendwas verändert. Es hieß: „Frau Behrend, da darf sich nichts </span><span class="s2">dran </span><span class="s2">verändern!“</span><span class="s2"> Das Fortleben dieser 102 Jahre alten Tradition wird also auch von den Schülerinnen und Schülern eingefordert.</span><span class="s2"></span></p>
<p class="s21"><span class="s2">P</span><span class="s2">astor </span><span class="s2">Baltrock</span><span class="s2"> erzählte</span><span class="s2"> in der Andacht </span><span class="s2">anlässlich der <a href="https://katharineum.de/pressestimmen-zum-100-jaehrigen-krippenspiel-jubilaeum/">Jubiläumsveranstaltung im letzten Jahr</a></span><span class="s2">, dass das Krippenspiel auch durch die komplette Kriegszeit hindurch aufgeführt wurde</span><span class="s2">. A</span><span class="s2">uch, </span><span class="s2">als </span><span class="s2">Lübeck </span><span class="s2">zum Ziel von Luftangriffen</span><span class="s2"> geworden war</span><span class="s2"> und die Menschen </span><span class="s2">große Angst hatten</span><span class="s2">, </span><span class="s2">fand das Krippenspiel statt. Es </span><span class="s2">hat den Menschen </span><span class="s2">Hoﬀnung</span> <span class="s2">und Sicherheit </span><span class="s2">gegeben. </span><span class="s2">Das hat mich tief beeindruckt und </span><span class="s2">ich wünsche mir, dass es auch in der heutigen Zeit die Hoffnung und Zuversicht in die Herzen der Menschen trägt.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Was ist ihre schönste Erinnerung an das Krippenspiel?</span></strong></p>
<p class="s22"><span class="s2">Der Moment </span><span class="s2">ganz am Anfang,</span><span class="s2"> wenn</span><span class="s2"> die Spielschar</span><span class="s2"> mit dem Gesang „O </span><span class="s2">Himmelriek</span><span class="s2">, O Sternenmeer“ in die Kirche einzieht, </span><span class="s2">war immer ein ganz</span><span class="s2"> besonderer. Dieses Gefühl war sofort wieder da, </span><span class="s2">als wir – </span><span class="s2">Ehemalige der Abiturjahrgänge 1960 bis 2019 – im vergangenen Jahr </span><span class="s2">das Ehemaligen-Krippenspiel </span><span class="s2">als <a href="https://katharineum.de/ueberraschung-fuer-herrn-fick-besonderes-ehemaligen-krippenspiel-in-der-aegidienkirche-anlaesslich-des-100-jaehrigen-jubilaeums/">Überraschung</a></span> <span class="s2">für Jürgen Fick </span><span class="s2">aufgeführt haben. </span><span class="s2">Da war ich plötzlich wieder so aufgeregt wie als kleiner zehnjähriger Engel.</span></p>
<p class="s11"><span class="s2">Und ein lustiger Moment</span><span class="s2"> war, als wir damals eine </span><span class="s2">Auﬀührung</span><span class="s2"> im Heiligen-Geist-Hospital hatte</span><span class="s2">n: D</span><span class="s2">ort war es immer tierisch heiß. </span><span class="s2">Hitze</span><span class="s2"> und</span> <span class="s2">Aufregung </span><span class="s2">führten dazu, dass </span><span class="s2">reihenweise Engel hinter die Bühne gekippt</span><span class="s2"> sind. </span><span class="s2">So habe ich gelernt</span><span class="s2">, dass man unter den weißen Engelsg</span><span class="s2">ewändern immer eine</span><span class="s2"> weiße Strumpfhose tragen muss. </span></p>
<p class="s11"><span class="s2">Denn ich hatte eine knallrote Strumpfhose an und meine Freundin eine knallblaue, und </span><span class="s2">als </span><span class="s2">wir hinter die Bühne</span><span class="s2"> fielen</span><span class="s2">, </span><span class="s2">lagen </span><span class="s2">unsere Beine</span> <span class="s2">allerdings noch auf der </span><span class="s2">Bühne und unsere bunten Strump</span><span class="s2">fhosen leuchteten d</span><span class="s2">urch den ganzen Raum</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Jürgen war nicht so begeistert und hat das entsprechend kundgetan. Ich habe danach nur noch weiße Strumpfhosen getragen (<em>lacht</em>).</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Hat sich irgendetwas seit I</span><span class="s2">hrer Zeit im Krippenspiel verändert? Wenn ja, was?</span></strong></p>
<p class="s8"><span class="s2">Die Fahrt ist neu, das ist eigentlich auch die größte Veränderung. Das finde ich auch,</span><span class="s2"> wie gesagt,</span><span class="s2"> im Nachhinein sehr schade, dass wi</span><span class="s2">r</span><span class="s2"> d</span><span class="s2">ie damals </span><span class="s2">nicht hatte</span><span class="s2">n</span><span class="s2">. Ich finde sie sehr wichtig, sowohl für d</span><span class="s2">ie Probenarbeit</span><span class="s2"> an sich, </span><span class="s2">als </span><span class="s2">a</span><span class="s2">uch für d</span><span class="s2">as Gemeinschaftsgefühl.</span> <span class="s2">S</span><span class="s2">onst gibt es nicht so viele Unterschiede. </span><span class="s2">Naja, früher klebten noch Glitzersternchen auf den Engelskleidchen – die fand ich sehr schön. Alle Mädchen wollten immer die Kleider anziehen, auf denen die meisten Sternchen klebten</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Ich überlege</span><span class="s2"> schon </span><span class="s2">immer, </span><span class="s2">ob ich die vielleicht wieder </span><span class="s2">einführen soll</span><span class="s2">.</span></p>
<p class="s8"><span class="s2">Ich habe </span><span class="s2">im </span><span class="s2">letzte</span><span class="s2">n </span><span class="s2">Jahr </span><span class="s2">das Feuer mit meinem Sohn zusammen repariert, weil </span><span class="s2">das Papier schon total zerrissen </span><span class="s2">war.</span><span class="s2"> Den</span><span class="s2"> Stab </span><span class="s2">für </span><span class="s2">die Sternsinger </span><span class="s2">habe ich ebenfalls </span><span class="s2">neu </span><span class="s2">lackiert</span><span class="s2">. </span><span class="s2">Auch die Kostüme habe ich gewaschen, obwohl Jürgen meint, dass die eigentlich nicht gewaschen werden</span> <span class="s2">dürfen.</span><span class="s2"> Da diesen in der Holsten-Kapelle lagernden Textilien jedoch bereits jahrzehntelang der Duft der gesamten </span><span class="s2">Aegidienkirche </span><span class="s2">anhaftet, dachte ich mir, das muss einfach mal sein.</span></p>
<p class="s8"><span class="s2">Aber das sind wahrscheinlich die </span><span class="s2">einzigen</span><span class="s2"> Veränderungen. </span><span class="s2">Achso</span><span class="s2">, und damals lagen in der Krippe auch immer noch kleine Textheftchen. Die haben Josef und Maria dann </span><span class="s2">umgeblättert, während sie so getan haben, als würden sie gerade das kleine Jesuskind liebkosen. </span><span class="s2">Wenn wir als Engel um die Krippe standen, mussten wir darüber immer lachen – wahrscheinlich hat Jürgen es deswegen verboten</span><span class="s2">. I</span><span class="s2">ch frag ihn mal.</span></p>
<p class="s17"><strong><span class="s2">Wie stellen Sie sich die Zukunft des Krippenspiel</span><span class="s2">s</span><span class="s2"> vor, sind irgendwelche Veränderungen geplant?</span></strong></p>
<p class="s11"><span class="s2">Also am Stück an sich </span><span class="s2">wird sich nichts ändern. </span><span class="s2">Wobei ich sagen muss,</span> <span class="s2">als </span><span class="s2">Yorck</span><span class="s2"> und Carlos neulich </span><span class="s2">in der Probe </span><span class="s2">Josef und Maria zusammen spielen mussten</span><span class="s2">, </span><span class="s2">hatte ich die Idee</span><span class="s2">, dass </span><span class="s2">es </span><span class="s2">doch auch mal ein gleichgeschlechtliches Paar </span><span class="s2">geben </span><span class="s2">könnte. </span><span class="s2">😉</span></p>
<p class="s11"><span class="s2">Spaß beiseite – </span><span class="s2">ich würde wirklich gerne mal </span><span class="s2">ein paar Requisiten austauschen; das sind nämlich auch noch dieselben wie vor 32 Jahren!</span><span class="s2"> Vielle</span><span class="s2">icht mal einen </span><span class="s2">neuen </span><span class="s2">Hahn und für die Schäfer ein paar neue </span><span class="s2">Felle. </span><span class="s2">Manchmal mag man die Sachen ja schon </span><span class="s2">gar nicht</span><span class="s2"> mehr anfassen. Auch Wickeln und Band könnte man </span><span class="s2">mal erneuern.</span></p>
<p class="s23"><strong><span class="s2">Sind Sie bereit für den Fragenhagel? </span><span class="s2">Kaﬀee</span><span class="s2"> oder Tee?</span></strong></p>
<p class="s24"><span class="s2">Tee.</span></p>
<p class="s26"><strong><span class="s2">Fernsehen oder Lesen?</span></strong></p>
<p class="s27"><span class="s2">Lesen.</span></p>
<p class="s28"><strong><span class="s2">Schauspiel oder </span><span class="s2">Singen? </span></strong></p>
<p class="s28"><span class="s2">Singen.</span></p>
<p class="s29"><strong><span class="s2">Sommer oder Winter?</span></strong></p>
<p class="s30"><span class="s2">Sommer.</span></p>
<p class="s31"><strong><span class="s2">Strand oder Berge?</span></strong></p>
<p class="s31"><span class="s2">Strand.</span></p>
<p class="s23"><strong><span class="s2">Krippenspiel oder Lateintheater? </span></strong></p>
<p class="s23"><span class="s2">Krippenspiel.</span></p>
<p class="s32"><span class="s2"><strong>Lieblingsfach als Schülerin?</strong> </span></p>
<p class="s32"><span class="s2">Latein.</span></p>
<p class="s33"><strong><span class="s2">Lieblingsfach als Lehrerin?</span></strong></p>
<p class="s34"><span class="s2">Ich mag alle meine drei Fächer! Latein, Englisch und </span><span class="s2">DaZ</span><span class="s2">. Alle</span><span class="s2"> meine Herzensfächer! </span></p>
<p class="s34"><strong><span class="s2">Lieblingsschulfest?</span></strong></p>
<p class="s24"><span class="s2">Night</span> <span class="s2">of</span> <span class="s2">the</span> <span class="s2">Proms</span><span class="s2">.</span></p>
<p class="p1"><em>Vielen Dank für dieses interessante Interview!</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-frau-behrend/">Unterm Kirschbaum mit … Frau Behrend</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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		<title>Unterm Kirschbaum mit … Herrn Albert</title>
		<link>https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-herrn-albert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 04:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Darstellendes Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Albert]]></category>
		<category><![CDATA[Junges Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinterview]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterm Kirschbaum mit...]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während Herr Albert meist nur in Musikräumen oder der Aula anzutreffen ist, gibt es für ihn auch ein Leben außerhalb von Musik und Theater. Und auch die Berufung Lehrer war nicht immer so klar, wie es heute vielleicht scheint … &#160; Warum haben Sie sich auf dem zweiten Berufsweg entschieden, Lehrer zu werden? ALB: Bevor ich die Aufnahmeprüfung für die&#160;<a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-herrn-albert/">&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Während Herr Albert meist nur in Musikräumen oder der Aula anzutreffen ist, gibt es für ihn auch ein Leben außerhalb von Musik und Theater. Und auch die Berufung Lehrer war nicht immer so klar, wie es heute vielleicht scheint …</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Warum haben Sie sich auf dem zweiten Berufsweg entschieden, Lehrer zu werden?</strong></p>
<p>ALB: Bevor ich die Aufnahmeprüfung für die Uni machte, habe ich eine Ausbildung zum Energie-Elektroniker Fachrichtung Anlagentechnik absolviert, als Geselle gearbeitet, Zivildienst gemacht und währenddessen entschied ich mich für das Abitur im zweiten Bildungsweg mit dem Leistungskurs Mathe und Technologie, völlig entfernt von Musik. Das war ein rein technisches Abitur, hergeleitet aus dem Job, in dem ich davor gearbeitet hatte, das fiel dann alles recht leicht. Dann kam die Frage: &#8220;Studierst Du Elektrotechnik oder studierst Du Musik?&#8221;</p>
<p>Ich habe dann einfach mit dem Musikstudium angefangen: Schulmusik im Fach Gesang, Nebenfach Klavier. Ich habe das angefangen, ohne zu wissen, was das für Konsequenzen hat. Die Konsequenz war, dass man irgendwann in der Schule steht und unterrichtet. Aber man hat erstmal einen Fuß in der Musikhochschule, um von da aus weiter zu arbeiten. Man entwickelt sich und kann unter Umständen einen künstlerischen Werdegang einschlagen. Erstmal den Fuß in der Tür zu haben, das war so ein bisschen mit die treibende Kraft.</p>
<p>Ich hatte nach dem Abitur und dem Zivildienst nur ein halbes Jahr Zeit, um mich auf diese Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Das war im Vergleich zu dem, was man dann vorher so gemacht hat, recht kurz und knapp. Dann war auch nicht klar, mit welchem Hauptfach ich Musik studiere: Entweder mit Gesang oder mit Klavier. Mit Gesang ging es komischerweise schneller vorwärts als mit Klavier. Dann wurde ich aufgenommen und habe studiert und studiert und studiert und den künstlerischen Weg nicht weiter verfolgt, sondern dann kam die Gesangspädagogik dazu, die ich als zweiten Studiengang angefangen und beendet habe. Ich habe auch mit Germanistik angefangen aber das war nichts für mich.</p>
<p>Schließlich war ich in Saarbrücken mit zwei Studien fertig, also dem Schulmusikstudium und dem Gesangspädagogik-Diplom. Das volle Staatsexamen konnte ich leider nicht machen, weil man im Saarland zwei Fächer studieren musste. Daraufhin hab ich nach Bundesländern gesucht, die das Doppelfach Musik als Studiengang anboten, es gab die Auswahl zwischen Weimar und Lübeck und ich bin nach Lübeck gegangen, habe eine kleine Aufnahmeprüfung gemacht und noch zwei Semester studiert. Endlich war ich fertig und dann hieß es: “So, was machste jetzt damit?”</p>
<p>Folglich dachte ich also: &#8220;Probier das mit dem Referendariat mal aus und wenn Du merkst, dass das alles nichts für Dich ist, dass Schule nichts für Dich ist, dann gib Gesangsunterricht und verdiene so dein Geld.&#8221; Zack, stand ich hier im Refektorium des Katharineums. Ich war natürlich erstmal sehr von dem Gebäude beeindruckt. So nach sechs Wochen habe ich dann gemerkt: &#8220;Dass kann ich auch länger machen, das gefällt mir!&#8221; Die Entscheidung, jetzt wirklich Lehrer zu werden, ist nach diesen ersten sechs Wochen gefallen. Vorher hatte ich noch gar nicht mit dem Gedanken gespielt, Lehrer zu werden. Insofern war das mit der Elektrotechnik dann gegessen und ich bin jetzt sehr froh, dass ich nicht hinter irgendwelchen Schaltschränken sitzen muss, sondern dass ich jetzt Musikunterricht geben darf.</p>
<p><strong>Und wie sind sie zum Unterrichtsfach DS gekommen?</strong></p>
<p>ALB: Ja, ich habe während des Studiums in Saarbrücken immer auch in der Opernklasse teilgenommen. Die Opernsänger*innen haben immer auch eine szenische Grundausbildung bekommen und da hatte ich Bock drauf. Ich habe da erste schauspielerische Erfahrungen sammeln können und das hat mir Spaß gebracht. Während der Gesangslehrerausbildung habe ich an etlichen Kursen teilgenommen und da dachte ich mir, &#8220;Das wäre eine schöne Ergänzung zum Fach Musik: Darstellendes Spiel.“ Hier an der Schule wird ja viel Theater gemacht und so habe ich durch diese zwei Jahre Zusatzausbildung die Unterrichtsbefähigung für Sek. II erlangen können.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Wenn Sie nicht Lehrer geworden wären, das haben Sie jetzt schon gesagt, wären Sie Gesangslehrer geworden?</b></p>
<p>ALB. Ja</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Früher in Ihrer Schulzeit, waren Sie da auch in Arbeitsgemeinschaften? Oder war das eher außerschulisch, wenn Sie etwas Musisches gemacht haben?</b></p>
<p>ALB: Also, ich war ja an zwei Schulen. Wir sind einmal umgezogen, an der ersten Schule gab es keine AGs, an der zweiten Schule gab es dann eine Schulband, da habe ich Keyboard gespielt. Und es gab eine Badminton-AG, an der habe ich auch teilgenommen.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Machen Sie immer noch Sport?</b></p>
<p>ALB: Ja, ich habe zu Hause ein Rudergerät, ich laufe, gehe ab und zu ins Fitnessstudio, fahre Fahrrad, aber aktiv Sport im Verein mache ich nicht.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Sie tauchen in den Abizeitungen öfter in der Kategorie “best dressed” auf. Worauf achten Sie bei ihren Outfits?</b></p>
<p>ALB: <i data-stringify-type="italic">(Geräusche des angestrengten Denkens)</i> Worauf achte ich? Ich kaufe mir das, was mir gefällt, und zieh mich gerne nett an. Ich kaufe halt gerne Klamotten und Schuhe. Manchmal muss ich mich wirklich bremsen. Wenn ich erstmal losziehe, dann kaufe ich dies, dann kaufe ich das, dann geh ich da hin, dann dorthin und komme mit drei, vier, x Tüten nach Hause. Scheint irgendwie ein Zwang zu sein …</p>
<p><b>Wenn man viel auftritt, passiert auch mal was. Gab es einen peinlichsten Moment auf der Bühne?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ALB: Jetzt bei mir oder bei denen, die ich betreut habe?</span></p>
<p><strong>Beides.</strong></p>
<p>ALB: Ja, klar, das gibt es ja ständig <i data-stringify-type="italic">(lacht wieder).</i> Das ist aber sehr selten. Also dass da nichts passiert ist, in dieser einen Sekunde, das kommt ganz selten vor. <i data-stringify-type="italic">(Einschub der Redaktion: Es geht hierbei um eine Patzer der Premiere von Odysseus Fährt Irr, wo ein Einsatz verpasst wurde und kurz Stille im Raum herrschte)</i>. Muss ja auch mal. <i data-stringify-type="italic">(lacht) </i>Als ich anfing zu singen zum Beispiel, gab es einmal in einem Konzert einen Moment, wo die Stimme im Solo versagte. Im Chor fällt das ja nicht so sehr auf, als Solosänger ist das natürlich schon doof, das fühlt sich nicht gut an. Und natürlich, wenn wir Musicals aufführen kann es immer mal wieder Momente geben, wo irgendetwas schiefgeht. Für mich ist das nicht peinlich, ich leide eher mit. Für denjenigen, dem es passiert ist, ist es vielleicht peinlich. Das ist ja auch total verständlich; man hat etwas geübt und vorbereitet und dann passiert etwas unvorhergesehenes.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Jetzt eine philosophische Frage: Was gehört in ein gutes Leben? </b></p>
<p>ALB: <i data-stringify-type="italic">(denkt)</i> Eine innere Zufriedenheit, ein inneres Wohlbefinden. Und wenn Du mich jetzt fragst, was in meinem Leben für Wohlbefinden sorgt, dann ist es Essen, gute Musik, Menschen die einem guttun, ein gutes Getränk, erfüllte Zeit, Muße, ja, sowas. Das macht für mich ein gutes Leben aus.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Machen wir mal ungefähr mit Wohlbefinden weiter: Urlaub. Wo fahren Sie gern hin? Garten?</b></p>
<p><i data-stringify-type="italic">(Anm. d. R: Der zuständige Redakteur wusste, dass Herr Albert u. a. sehr gern in seinem Garten arbeitet, deswegen der Fragezusatz.) </i></p>
<p>ALB: <i data-stringify-type="italic">(lacht wieder) </i>Ja, ohne Spaß. Das ist wirklich so, dass ich das zu Hause als so schön empfinden, dass ich auch gern mal im Garten Urlaub machen kann. Aber wenn Du mich jetzt fragst, wohin ich gerne fahre, dann würde ich schöne Städte, wo das Auge etwas Schönes zu sehen bekommt, nennen. Lissabon, Paris, Wien etc. Ich brauche schon etwas, was mein Auge irgendwie befriedigt. Das Meer und die Berge gehören auch zu regelmäßigen Urlaubstrips, wenn nicht gerade Corona dazwischen funkt. Ich war in den letzten zwei Jahren sehr dankbar, einen Garten zu haben.</p>
<p style="text-align: left;"><b data-stringify-type="bold">Gehen Sie im Urlaub dann auch in Theateraufführungen?</b></p>
<p style="text-align: left;">ALB: Ja. Das bleibt dann aber häufig im engeren [deutschsprachigen] Raum.</p>
<p style="text-align: left;"><b data-stringify-type="bold">Besonders in den Musiktheater- und Gesangs AGs fungieren Sie ja als Leiter bzw. Ansprechpartner. Wie kam es dazu (beim Großen Musicals fällt es ja an die Klassenlehrkraft des Musikprofils), dass Sie diese Aufgabe bekommen haben? </b></p>
<p style="text-align: left;">Ich habe das [Junge Musical] im Jahre 2009 oder 2010 das erste mal mit begleitet: Da bin ich von Frau Hoffmann und Frau Peters gefragt worden, ob ich einsteigen möchte, weil sie eben gesagt haben, dass ein Musiker dabei sein sollte. Ich habe das ein paar Jahre begleitet und irgendwann mal nicht mehr, weil eben andere Dinge anstanden. Irgendwann stand eine Schülerin vor mir und hat mich gefragt, ob ich das nicht wieder übernehmen wolle, und ich habe gerne ja gesagt. Aber ich wollte auch ein bisschen mitgestalten und das Fach &#8220;Darstellendes Spiel&#8221; stärker im Jungen Musical etablieren. Eben durch Bühnentrainingsgruppen und Fortbildungen fürs Regieteam. So ist das passiert.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Das hat dann etwas gebracht?</b></p>
<p>ALB: Ich habe ja den Vergleich und ich würde sagen, dass das schon eine neue Herangehensweise mit sich gebracht hat. Einerseits von einigen Regieteamern aus, die Darstellendes Spiel als Unterrichtsfach haben und das dann an die jeweiligen Trainingsgruppen weitergeben, andererseits gibt es hin und wieder einen Theaterpädagogen, der mit dem Regieteam arbeitet. Davon profitieren dann alle im Jungen Musical. Und es heißt übrigens &#8220;Das Junge Musical”</p>
<p><strong><i data-stringify-type="italic">Redaktion: &#8230; Da muss ich mal gucken, ob das auf der Website richtig steht … Wenn man das Interview jetzt liest und das nicht geändert ist, einfach die Homepage AG mit E-Mails vollballern &#8230;<br />
</i></strong><br />
<b data-stringify-type="bold">Es kam jetzt in diesem Musical vor, dass Sie eine kleine Rolle hatten, nicht notfallmäßig, weil jemand ausgefallen ist, sondern fest eingeplant. Kommt das (im Theater) öfter vor?</b></p>
<p>ALB: Das ist das erste mal, wo ich überhaupt Teil einer Vorstellung bin, sozusagen Premiere. Es ist schon wichtig, für mich, dass man als Leiter einer Musical-AG nicht persönlich auf der Bühne steht. Das ist im Darstellenden Spiel eigentlich ein No-Go. Der Spielleiter tritt nicht auf. Man kann das natürlich auch mal ein bisschen aufbrechen und auch nett aufbrechen. In „Paradise Of Pain” war Herr Hegge einmal der Tod auf der Bühne. Er entschied, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt. Das sind dann auch so Sachen, die lustig und durchaus machbar sind.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Gibt es denn Rollen, die Sie selbst gern gespielt hätten?</b></p>
<p>ALB: Wenn ich  unsere Musicals durchgehe, dann hätte ich schon einige, Kloppstock zum Beispiel oder Herr von Mehrwert wäre was, das sind so Rollen, da werde ich ein bisschen neidisch, die würde ich gern spielen. Hermes in „Odysseus“, aber auch Poseidon fände ich reizvoll.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Dann haben wir zum Schluss noch das berühmt berüchtigte Fragengewitter:</b></p>
<p><b data-stringify-type="bold">Tee oder Kaffee?</b></p>
<p>Kaffee.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Oper oder Musical?</b></p>
<p>Oper.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Lesen oder Musik hören?</b></p>
<p>Musik hören.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Frühaufsteher oder Langschläfer?</b></p>
<p>Langschläfer.</p>
<p><b data-stringify-type="bold">Im Urlaub: faulenzen oder entdecken?</b></p>
<p>Ein gesundes Verhältnis von beidem</p>
<p><strong>Redaktion: Gut, dann war es das. Viel Dank!</strong></p>
<p>ALB: Vielen Dank für das Gespräch.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><a href="https://katharineum.de/aktivitaeten/arbeitsgemeinschaften/website-team/"><em><span style="font-weight: 400;">Redaktion der Website</span></em></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/unterm-kirschbaum-mit-herrn-albert/">Unterm Kirschbaum mit … Herrn Albert</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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