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	<title>Was macht eigentlich..? Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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	<description>Städtisches Gymnasium mit altsprachlichem Zweig &#124; seit 1531</description>
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	<title>Was macht eigentlich..? Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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		<title>Was macht eigentlich&#8230; Frau Landow?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 14:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2023]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Landow]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerinterview]]></category>
		<category><![CDATA[Was macht eigentlich..?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Schatten das Kirschbaums auf unserem Klosterhof genießen wir das letzte Leuchten der Sonne und ihre warmen Strahlen und haben an unserer Seite Frau Landow, ehemalige Referendarin des Katharineums. Frau Landow wohnt und arbeitet nun in Hamburg, an einer anderen Schule. Wir wollten mal sehen, wie sie sich dort eingelebt hat, und haben sie für ein Interview zu uns an&#160;<a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-frau-landow/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-frau-landow/">Was macht eigentlich&#8230; Frau Landow?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Schatten das Kirschbaums auf unserem Klosterhof genießen wir das letzte Leuchten der Sonne und ihre warmen Strahlen und haben an unserer Seite Frau Landow, ehemalige Referendarin des Katharineums. Frau Landow wohnt und arbeitet nun in Hamburg, an einer anderen Schule. Wir wollten mal sehen, wie sie sich dort eingelebt hat, und haben sie für ein Interview zu uns an die Schule eingeladen.</em></p>
<p><strong>Wollen Sie sich vielleicht einmal vorstellen, für die Leute, die sie eventuell nicht kennen?</strong></p>
<p>Ja, gerne. Ich bin Clara Landow und habe letztes Jahr im Juni mein Referendariat oder meinen Vorbereitungsdienst am Katharineum beendet. Ich habe im Februar 2019 gestartet und bin letztes Jahr fertig geworden, zwischendurch war ich in Elternzeit. Dementsprechend hat das ein bisschen länger gedauert und ich habe die Fächer Deutsch und Religion unterrichtet, oder unterrichte sie immer noch.</p>
<p align="justify"><strong>War Lehrerin schon immer Ihr Traumberuf?</strong></p>
<p>Nein, nicht so richtig. Ich war nach dem Abitur ein Jahr als Aupair in einem Vorort von Stockholm und habe da drei kleine Kinder betreut. Danach war mir schon klar, dass ich gerne mit Kindern arbeiten wollen würde. Ich habe dann noch ein Praktikum in der Grundschule gemacht und danach wusste ich, dass ich nicht mit so kleinen Kindern arbeiten möchte <em>(lacht)</em>. Weil ich mich immer schon viel für Literatur interessiert habe, stand das Fach Deutsch relativ schnell fest und dann passte das mit Lehramt auch.</p>
<p align="justify"><strong>Fiel Ihnen die Entscheidung, Lehramt zu studieren, schwer oder wussten Sie, dass Sie genau das machen wollten?</strong></p>
<p>Nein, also ich habe viel Zuspruch aus meinem Umfeld bekommen und viele konnten sich das gut für mich vorstellen. Nach dem Praktikum hatte ich schon Lust mit jungen Menschen weiterzuarbeiten. Die Sicherheit, die der Beruf so mitbringt, fand ich auch nicht schlecht. Daher hat das auch dafür gesprochen.</p>
<p align="justify"><strong>Welches Fach unterrichten Sie am liebsten?</strong></p>
<p>Schwierig, weil ich in Hamburg fast nur noch Religion unterrichte. Von daher fehlt mir Deutsch auch so ein bisschen. Vor allem in der Oberstufe, da habe ich immer sehr gerne Deutsch unterrichtet. Aber Religion hat auch tolle Facetten. Also hundertprozentig festlegen, kann ich mich nicht.</p>
<p align="justify"><strong>Was interessiert Sie an Ihren Fächern am meisten?</strong></p>
<p>Im Deutschunterricht ist es auf jeden Fall Literaturunterricht, Grammatik und Rechtschreibung muss man halt auch mitmachen <em>(lacht)</em> und das ist auch wichtig. Aber ehrlicherweise ist Literaturunterricht das, was mir am meisten Spaß macht und weswegen ich mich für das Fach entschieden habe. Vor allem je höher die Klassenstufen sind und je intensiver man über die Texte sprechen kann – das finde ich toll. Religion ist einfach so vielseitig. Das finde ich gut. Man hat den historischen Aspekt, auch ethische, moralische Themen – es ist einfach sehr abwechslungsreich.</p>
<p align="justify"><strong>Lieber Oberstufe, Mittelstufe oder Unterstufe unterrichten?</strong></p>
<p>Je älter, desto besser <em>(lacht)</em>. Schon gerne Oberstufe. Da muss man sich dann natürlich mehr vorbereiten, aber ich mag es, wenn man in der Ansprache mit den Schülern etwas entspannter werden kann und auch mal Witze machen kann. Bei den Kleinen muss man noch viel mehr für Struktur sorgen.</p>
<p align="justify"><strong>Was war die beste Erfahrung, die sie während ihres Lehrerinnendaseins gemacht haben?</strong></p>
<p>Das hat eigentlich immer etwas mit persönlicher Bindung zu Schülern zu tun. Wenn man merkt, dass Schüler den Unterricht wertschätzen, den man macht. Ich habe letztes Jahr eine Klassenleitung in 7 gehabt, aber musste dann die Klasse, weil sie in 8 neu zusammengesetzt wurde, abgeben. Zu merken, dass die Schüler es schade finden, dass sie einen nicht mehr als Klassenlehrerin haben, gibt einem das Gefühl, wertgeschätzt zu werden. Aber eine konkrete Situation kann ich nicht benennen.</p>
<p align="justify"><strong>Was vermissen Sie am Katharineum?</strong></p>
<p>Das schöne Gebäude <em>(lacht)</em>. Was ich sehr positiv in Erinnerung habe, ist der Zusammenhalt der Schülerschaft am Katharineum und dieses Wir-Gefühl, die Identifikation mit der Schule. Das ist mir jetzt so an meiner neuen Schule nicht begegnet. Das liegt sicherlich auch an den vielen Veranstaltungen, die hier immer stattfinden. Es gibt hier einfach ein Gemeinschaftsgefühl, das finde ich toll und insgesamt finde ich, dass die meisten Schüler hier am Katharineum sehr große Lust haben zu lernen und zu arbeiten. Ich hatte hier immer eine sehr gute Arbeitsatmosphäre.</p>
<p align="justify"><strong>Wo wir gerade beim Thema sind: Was ist eigentlich ihr Lieblingsfest?</strong></p>
<p>Ich hab tatsächlich durch Corona ein bisschen was verpasst, aber beim Klosterfest finde ich die Stimmung insgesamt sehr schön und das wirkt natürlich hier mit dem Gebäude einfach gut.</p>
<p align="justify"><strong>Wenn Sie etwas am Katharineum ändern könnten, was wäre das?</strong></p>
<p>(lacht) Die Schülerschaft ist toll, aber auch sehr homogen, also nicht stark durchmischt. Manchmal, glaube ich, würde es insgesamt der Schule ganz guttun, wenn es da noch ein bisschen mehr Diversität gäbe.</p>
<p align="justify"><strong>Gibt es etwas, das an ihrer neuen Schule besser läuft?</strong></p>
<p>Mhm, also da hat man sehr gemischtes Publikum, würde ich sagen. Es ist vielleicht eine Besonderheit jetzt auch am Katharineum, aber insgesamt habe ich das Gefühl, dass ich Schüler aus allen verschiedenen Milieus habe, und da gibt es dann eben viel Abwechslung und viele Einflüsse, die den Unterricht bereichern können. Zum Beispiel ist der Religionsunterricht in Hamburg besonders, weil nicht nach Konfessionen getrennt wird, das heißt es ist kein evangelischer Unterricht, sondern der heißt Religionsunterricht für alle und da sind dann eben auch die Moslems, und davon gibt es sehr viele an der Schule, aber eben auch Hindus oder auch Jesiden und so findet ein ganz starker Austausch zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften statt. Das gefällt mir gut an dem Religionsunterrichtsmodell.</p>
<p align="justify"><strong>Gibt es etwas an Ihrer neuen Schule, das sich vom Katharineum unterscheidet?</strong></p>
<p>Das Gebäude in Hamburg ist 10 Jahre alt und das ist natürlich ein sehr großer Kontrast zum Katharineum. Die Schule ist auch deutlich größer, wir sind jetzt, glaube ich, 1100-1200 Schüler:innen, so um den Dreh, und das merkt man dann schon in den unteren Stufen. Es sind immer 6 Klassen pro Jahrgang und das sind einfach ganz viele Menschen. Hier am Katharineum hatte ich schnell das Gefühl, dass ich allen mal begegnet bin, und konnte die Gesichter sehr schnell wiedererkennen. Jetzt habe ich selbst nach einem Jahr in Hamburg oder am Gymnasium Rahlstedt noch das Gefühl, dass ich immer wieder Kindern begegne, die ich noch nie gesehen habe.</p>
<p align="justify"><strong>Hat Ihre neue Schule auch einen Schwerpunkt, so wie die alten Sprachen am Katharineum?</strong></p>
<p>Nein, einen konkreten Schwerpunkt gibt es nicht.</p>
<p align="justify"><strong>Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer neuen Schule?</strong></p>
<p>Die technische Ausstattung ist großartig, alle Schüler:innen und Lehrer:innen sind mit einem iPad ausgestattet. Es ist überall Airplay vorhanden, das heißt man kann wirklich immer ganz schnell von den Schülergeräten zu den Lehrergeräten irgendetwas hin und her schicken und das dann auch mit dem Beamer verbinden.</p>
<p align="justify"><strong>Wie geht es Ihnen an Ihrer Schule in Hamburg?</strong></p>
<p>Die Umstellung war schon groß, muss ich zugeben. Man merkt, dass Hamburg einfach ein anderes Bundesland ist als Schleswig-Holstein und eine ganz andere Gesellschaftsstruktur hat. Aber ich wurde in der neuen Schule toll aufgenommen, habe dort tolle Kollegen und Kolleginnen und fühle mich da insgesamt wohl.</p>
<p align="justify"><strong>Können Sie sich vorstellen, wieder hierher zurückzukommen?</strong></p>
<p>Ich wohne mittlerweile in Bargteheide, das heißt Schleswig-Holstein ist nicht mehr ganz so abwegig, wie es vor einem Jahr war, als ich auch in Hamburg gewohnt habe. Auch der Weg nach Lübeck wäre nicht mehr ganz so lang. Jetzt konkret würde das nicht in Frage kommen aber wer weiß. Sag niemals nie. (<em>lacht</em>)</p>
<p align="justify"><strong>Lesen Sie noch unsere Homepage?</strong></p>
<p>Doch, ich gucke schon immer mal wieder drauf, vielleicht alle zwei Monate, oder so. Relativ regelmäßig, damit ich auf dem Laufenden bleibe, was am Katharineum so passiert.</p>
<p align="justify"><strong>Was war ihr Lieblingsort im Katharineum und woran erinnern sie sich besonders gerne?</strong></p>
<p>Wir befinden uns gerade an meinem Lieblingsort (<em>dem Klosterhof; Anm. d. R.</em>), würde ich sagen. Gerade im Referendariat hat man relativ viele Freistunden, da man nicht so viel selbst unterrichtet, und damals war der Klosterhof immer ein guter Ort, um eine Pause zu machen, durchzuatmen, seine Gedanken zu sortieren. Ich erinnere mich natürlich an meine Klassen zurück – als ich hier gestartet habe, hatte ich eine achte Klasse in Deutsch und die haben dieses Jahr Abitur gemacht, das fand ich jetzt auf der Homepage auch ganz spannend zu sehen, wie jetzt aus den kleinen Mittelstufenschülern Erwachsene geworden sind. Ansonsten hatte ich mit <a href="https://katharineum.de/team/kristina-stern/">Frau Stern</a> und <a href="https://katharineum.de/team/saskia-brauner/">Frau Brauner</a> großartige Mentorinnen, die mich in meinem Referendariat betreut haben, und es war immer eine tolle Zusammenarbeit, die Spaß gemacht hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch ein Fragengewitter:</strong></p>
<p><strong>Kaffee oder Tee?</strong></p>
<p>Kaffee</p>
<p><strong>Laut oder leise?</strong></p>
<p>Leise</p>
<p><strong>Festivals oder Konzerte?</strong></p>
<p>Festivals</p>
<p><strong>Goethe oder Schiller?</strong></p>
<p>Schiller</p>
<p><strong>Lesen oder Kino?</strong></p>
<p>Lesen</p>
<p><strong>Hamburg oder Lübeck?</strong></p>
<p>Hamburg</p>
<p><strong>Winter oder Sommer?</strong></p>
<p>Winter</p>
<p><strong>Spazieren gehen oder Fahrrad Tour machen?</strong></p>
<p>Fahrrad Tour</p>
<p><strong>Alleine oder im Team?</strong></p>
<p>Im Team</p>
<p><strong>Pizza oder Salat?</strong></p>
<p>Pizza</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vielen Dank!</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p class="p1"><div id="justified_gallery_0xf0gZ" class="sgg-style-8 "><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00263.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00263-780x520.jpg" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof" alt="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00271.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00271-780x520.jpg" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof" alt="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00284-e1694529940282.jpg" data-size="1600x1142" data-caption="Interview mit Frau Landow"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00284-e1694529940282-780x557.jpg" data-caption="Interview mit Frau Landow" alt="Interview mit Frau Landow"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00296.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="Interview mit Frau Landow"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00296-780x520.jpg" data-caption="Interview mit Frau Landow" alt="Interview mit Frau Landow"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00291.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00291-780x520.jpg" data-caption="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof" alt="unser lauschiges Plätzchen auf dem Klosterhof"/></a><a class="sgg-lightbox-item" href="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00288.jpg" data-size="1920x1280" data-caption="Interview mit Frau Landow"><img decoding="async" src="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2023/09/DSC00288-780x520.jpg" data-caption="Interview mit Frau Landow" alt="Interview mit Frau Landow"/></a></div>
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		// gets the x value relative to the center of the DIV and "normalize" it
		x = ( ev.pageX - $(obj).offset().left - ( w/2 )) * ( w > h ? ( h/w ) : 1 ),
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		// the angle and the direction from where the mouse came in/went out clockwise (TRBL=0123);
		// first calculate the angle of the point,
		// add 180 deg to get rid of the negative values
		// divide by 90 to get the quadrant
		// add 3 and do a modulo by 4  to shift the quadrants to a proper clockwise TRBL (top/right/bottom/left) **/
		direction = Math.round( ( ( ( Math.atan2(y, x) * (180 / Math.PI) ) + 180 ) / 90 ) + 3 ) % 4;
	return direction;
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    var direction = getDirection( ev, obj ),
        class_suffix = "",
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        case 0 : class_suffix = '-top';    break;
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    }, false);
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    }, false);
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<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-frau-landow/">Was macht eigentlich&#8230; Frau Landow?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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		<title>Was macht eigentlich … Herr Falkenhain?</title>
		<link>https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-falkenhain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2023 04:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2023]]></category>
		<category><![CDATA[Was macht eigentlich..?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Können Sie sich einmal den Leuten, die sie nicht kennen, vorstellen? Ja, Hallo! Mein Name ist Niels Falkenhain, ich bin 32 Jahre alt, habe hier bis in das Sommerhalbjahr 2021 mein Referendariat abgelegt. Also während der Corona-Hochzeit war ich quasi hier im Katharineum und war allerdings schon einmal 2017 für ein Schulpraktikum im Rahmen des Studiums im Herbst 6 oder&#160;<a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-falkenhain/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-falkenhain/">Was macht eigentlich … Herr Falkenhain?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Können Sie sich einmal den Leuten, die sie nicht kennen, vorstellen?</strong></p>
<p>Ja, Hallo! Mein Name ist Niels Falkenhain, ich bin 32 Jahre alt, habe hier bis in das Sommerhalbjahr 2021 mein Referendariat abgelegt. Also während der Corona-Hochzeit war ich quasi hier im Katharineum und war allerdings schon einmal 2017 für ein Schulpraktikum im Rahmen des Studiums im Herbst 6 oder 8 Wochen als Praktikant hier an der Schule. Daher hat sich hier auch später der Referendariatsplatz ergeben. Und inzwischen bin ich in Bargteheide am Gymnasium Eckhorst und meine Fächer sind Physik und Chemie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben sie sich ihre Laufbahn schon immer so vorgestellt, als Sie mit dem Studium angefangen haben?</strong></p>
<p>Also, ich habe mich im Vorhinein für das Studium Physik und Chemie auf Lehramt entschieden, von daher könnte man sagen: ja. Im Großen und Ganzen ja, im Detail ist das natürlich schwierig zu sagen, aber zurückblickend eigentlich schon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was interessiert Sie an ihren Fächern denn am meisten?</strong></p>
<p>Ich finde es einfach spannend, sich Naturphänomene oder die Natur als ganzes so anzuschauen und Dinge erklären zu können, die sonst erstmal nur als Phänomen wahrgenommen werden. Es reizt natürlich auch, den Schülerinnen und Schülern das nahe zu bringen. Also wie man Dinge in der Natur durchaus erklären kann, dass es natürlich Dinge gibt, die auch nach wie vor immer noch offen sind, und dass das menschliche Wissen doch beschränkt ist, aber wir trotz alle dem ziemlich viel ganz gut beschreiben können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>War Lehrer schon immer Ihr Traumberuf?</strong></p>
<p>(<em>überlegt</em>) Ich konnte mir das durchaus schon vorstellen. Als ich in der Oberstufe war, hab ich anfänglich noch oder überlegt, ob ich nicht Nautik studieren sollte, um dann zur See zu fahren und eventuell vielleicht irgendwann mal so etwas wie Hafenlotse in Hamburg zu werden oder in einem anderen größeren deutschen Seehafen – ich habe dann auch mal daraufhin ein entsprechendes Praktikum gemacht und bin als Offiziersassistent mit einem größeren Schiff nach St. Petersburg und zurück gefahren. Das fand ich durchaus interessant, aber letztendlich dachte ich dann auch ein bisschen so: Hmm, mich faszinieren Schiffe und die Seefahrt bis heute, gebe ich zu, aber ich fand auch im Praktikum den Arbeitsalltag als recht monoton, weil, sobald man aus dem Hafen raus ist, den Rest im Grunde genommen ja der Autopilot macht. Das wird ja perspektivisch immer mehr werden und Naturwissenschaften oder mich mit der Natur auseinander zu setzen, fand ich schon immer interessant, von daher fand ich Chemie und Physik sehr naheliegend. Ich hatte kurz mal überlegt, vielleicht sonst auch Mathe zu machen, mich haben aber Physik und Chemie mehr gereizt, weil die Fächer Experimente enthalten, und so hab ich mich letztendlich für die beiden entschieden und es auch nie bereut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was vermissen Sie am Katharineum?</strong></p>
<p>Das Katharineum … Also die Schule an sich fand ich immer großartig, und zwar schon ab dem Praktikum 2017. Was ich hier besonders schön finde, ist zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler auch durch alle Jahrgänge hindurch mit der Schule identifizieren. Ich glaube, das liegt zum einen an dem historischen Gebäude, mit Sicherheit, vielleicht auch an der langen Schulgeschichte. Am jetzigen Gymnasium identifizieren sich die Schüler durchaus auch mit der Schule, aber ich hab immer das Gefühl, dass das nicht in dem Maße so ist wie hier. Auch dass die Schulpullover zum Alltagsbild der Schule gehören oder – muss man ja vielleicht schon eher sagen – zum Stadtbild <em>(lacht).</em> Ich komm zwar nicht mehr so oft auf die Altstadtinsel, aber wenn man hier umher läuft, sieht man meistens doch eins, zwei, drei, vier, fünf Katharineer bzw. deren Pullover, und das fand ich immer sehr, sehr schön.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Sie etwas von hier mitgenommen, was sie an der neuen Schule auch immer noch begleitet?</strong></p>
<p>Da ich mein Referendariat hier gemacht habe, hab ich von hier natürlich ganz viel mitgenommen. Von <a href="https://katharineum.de/team/olaf-kautz/">Herrn Kautz</a> oder von <a href="https://katharineum.de/team/tobias-belaya/">Herrn Belaya</a> – die beiden waren meine Mentoren – oder auch von ganz vielen anderen. Von <a href="https://katharineum.de/team/florian-fust/">Herrn Fust</a> zum Beispiel, der auch Chemie Lehrer ist. Das auf jeden Fall, aber gerade auch zu sehen, wie Kinder Spaß haben, zum Beispiel an Experimenten in Physik oder in Chemie und Freude haben, sich auch mit dem Fach auseinanderzusetzen. Sicherlich auch das Miteinander mit den Schülerinnen und Schülern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben sie eine Erinnerung an das Katharineum, die sie am liebsten mögen?</strong></p>
<p>Ja … Das ist eine schwierige Frage ad hoc, finde ich <em>(lacht).</em> Zum einen fand ich es – wie gesagt – immer toll, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit dieser Schule identifizieren – klar wir hatten Corona während des Referendariats, aber trotzdem gab es ein paar Veranstaltungen, wo die Schülerinnen und Schüler sich für die Schule eingesetzt haben. Das fand ich sehr schön zu sehen. Aber auch wie sie abseits des Unterrichts miteinander interagieren. Ich weiß auch noch – das war, glaube ich, kurz nach dem ersten Lockdown, als die Schule wieder losging –  da fand ich es sehr schön zu sehen, wie viele Schülerinnen und Schüler auch offensichtlich froh waren, wieder hier sein zu dürfen, auch wenn das mit dem Wechselunterricht und noch ganz anderen Konzepten verbunden war – aber das ist eine bleibende Erinnerung, die auch durch diese Corona-Situation entstanden ist. Das finde ich rückblickend sehr schön.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was sind die größten Gemeinsamkeiten und / oder Unterschiede vom Katharineum zu ihrer neuen Schule?</strong></p>
<p>Also der größte Unterschied ist ganz offensichtlich, dass meine jetzige Schule von der Bausubstanz späte 70er, 80er Jahre ist und hier sind wir spätes Mittelalter, frühe Neuzeit beim Gebäude <em>(lacht).</em> Natürlich je nachdem, welchen Trakt wir uns hier anschauen, das ist der offensichtlichste Unterschied, würde ich sagen. Die große Gemeinsamkeit ist … beides sind Gymnasien und beide Schulen haben eine sehr aktive Schülerschaft, auch was Projekte außerhalb des Unterrichts betrifft.</p>
<p>Ich habe allerdings das Gefühl, dass im Katharineum etwas mehr gelebt und auch mehr nach außen getragen wird. Das mag auch einfach an der Innenstadtlage liegen. An meiner Schule in Bargteheide machen die Schüler: innen total viel, aber hier trägt es gleich zum Stadtbild bei. Das ist in einer eher kleinen Stadt wie Bargteheide vielleicht auch schwieriger. Oder es mag auch daran liegen – ich wohne ja nicht in Bargteheide, sondern weiterhin in Lübeck –, dass ich es da auch einfach nicht so mitbekomme. Aber auf jeden Fall erlebe ich beide Schülerschaften als sehr aktiv. Das würde ich als eine große Gemeinsamkeit sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unterscheidet sich ihr Alltag denn ansonsten sehr?</strong></p>
<p>Ich stehe jetzt eine Stunde früher auf, weil ich noch nach Bargteheide fahren muss. Ansonsten muss man natürlich sagen, die prinzipiellen Abläufe an Schulen sind durchaus mehr oder weniger vergleichbar. Man ist im Unterricht, entsprechend vorher da, das ist dann gleich. Vielleicht gibt es kleinere Unterschiede, die dadurch bedingt sind, dass die Fachschaften in Bargteheide etwas kleiner sind als im Katharineum. Dadurch macht man einige Sachen vielleicht häufiger oder sicherlich anders, aber im Wesentlichen ist das absolut vergleichbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ist es denn nett mit ihren neuen Kolleg: innen?</strong></p>
<p>Ja! Das Kollegium ist absolut super, auch die Schülerinnen und Schüler. Ich habe mich von Anfang an sehr gut aufgenommen gefühlt und wurde von allen sehr warmherzig empfangen. Ich gehe dort sehr gerne hin, es macht mir Spaß.</p>
<p>Ich gebe auch zu – das hat aber nichts mit der Schule zu tun –, dass dieser tägliche Weg von Lübeck nach Bargteheide zeitweise anstrengend ist, gerade wenn das Wetter schlecht oder Stau ist. Das ist hier natürlich anders, man ist innerhalb von zehn oder fünfzehn Minuten von der Haustür an der Schule. Das habe ich damals gar nicht so wahrgenommen. Das vermisse ich manchmal ein bisschen, da es natürlich von der Verkehrslage abhängig immer 30 bis 45 Minuten Fahrtweg sind. Was jetzt auch nicht sonderlich schlimm ist, aber man merkt irgendwo doch, dass es anstrengend ist – gerade im Winter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben sie noch Kontakt zu Lehrkräften vom Katharineum?</strong></p>
<p>Ja, zu Herrn Fust oder zu <a href="https://katharineum.de/team/anna-lena-kranitzky/">Frau Kranitzky</a> zum Beispiel habe ich noch sehr regen Kontakt. Sporadisch auch noch zu meinen beiden Mentoren. Ich war jetzt auch am Wochenende bei der Aufführung des <a href="https://katharineum.de/endlich-wieder-eine-volle-buehne-grindhouse/">Musicals</a>, was ich sehr schön fand, und es hat Spaß gemacht, da hin zu gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesen Sie unsere Homepage denn noch ab und zu?</strong></p>
<p>Ja, tatsächlich. Sicherlich nicht so regelmäßig wie früher, aber man kann auf seinem Rechner die beliebtesten Seiten vorgeben und ich habe den Link zur Schulhomepage des Katharineums nie gelöscht und schaue auch ab und zu durchaus drauf und gucke, was wird gerade so gemacht, oder unterrichten meine ehemaligen Kolleg:innen noch. Da guckt man dann auch mal gezielt nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Schule hat den besseren Kaffee?</strong></p>
<p>Das variiert natürlich teilweise von Tag zu Tag <em>(lacht).</em> Ich weiß nicht, ob es aktuell noch Herr Kautz macht, aber wie soll ich sagen … Der Kaffeefluss ist hier etwas organisierter, sag ich mal, und das trägt auch zur Qualität des Kaffees bei <em>(lacht).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Sie ein Lieblingszitat oder ein Motto?</strong></p>
<p>Das ist eine schwere Frage ad hoc … ich habe neulich ein Zitat gelesen, was ich daraufhin meinem Q2-Jahrgang vorne auf die Chemie-Klausur drauf geschrieben habe. Das habe ich durch Zufall, als ich die Klausur gelayoutet habe, gefunden und hab mir gedacht, das trifft vielleicht die Situation eines Abschlussjahrgangs ganz gut.</p>
<p>Das ist von Marissa Mayer, das ist eine amerikanische Informatikerin und sie war mal CEO von Yahoo. Und zwar hat sie mal gesagt „Ich habe immer Dinge getan, für die ich noch nicht ganz bereit war, so wächst man“ und ich fand, auch durch eigene Erinnerungen, beschreibt das die Situation von den jungen Menschen, die auch bald ihr Abitur schreiben sollen, vielleicht ganz gut. Zumindest haben einige Schüler geschmunzelt, als sie das auf der ersten Seite gelesen haben.</p>
<p>Das fand ich ganz nett. Ansonsten als Physik-Lehrer natürlich Star wars wegen der Doppeldeutigkeit: „May the force be with you“ ist auch so ein Klassiker.</p>
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<p><strong>Lieblingsjahreszeit?</strong></p>
<p>Herbst</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Strand oder Berge?</strong></p>
<p>Strand</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kaffee oder Tee?</strong></p>
<p>Kaffee</p>
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<p><strong>Mathe oder Physik?</strong></p>
<p>Physik</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Physik oder Chemie?</strong></p>
<p>Ach schwierig, hängt vom Teilbereich ab. Grundsätzlich kommt man mit Physik weiter, deshalb Physik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frühaufsteher oder Langschläfer?</strong></p>
<p>Eher Frühaufsteher</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lesen oder Fernsehen?</strong></p>
<p>Lesen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und zu guter Letzt: Was würden sie ihren Schüler:innen immer mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p>Glaubt an euch selbst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Wir bedanken uns ganz herzlich für das tolle Interview und wünschen Herrn Falkenhain weiterhin viel Spaß an seiner aktuellen Schule in Bargteheide.</i></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-falkenhain/">Was macht eigentlich … Herr Falkenhain?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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		<title>Was macht eigentlich&#8230; Herr Hoffmann? &#8211; Für immer Katharineer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 10:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Eutin]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Johann-Heinrich-Voß-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Was macht eigentlich..?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für alle die Sie nicht mehr kennen, warum sind Sie vom Katharineum gegangen? Ah, das ist eine gute Frage. Unterrichten in der Oberstrufe bereitet mir den größten Spaß, daher hatte ich mir schon immer vorstellen können, hier auch mehr Verantwortung zu übernehmen. Dann hat sich in meiner Heimatstadt (und in meinem Wohnort) Eutin die Chance ergeben, sich auf die dort&#160;<a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-hoffmann-fuer-immer-katharineer/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-hoffmann-fuer-immer-katharineer/">Was macht eigentlich&#8230; Herr Hoffmann? &#8211; Für immer Katharineer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;"><strong>Für alle die Sie nicht mehr kennen, warum sind Sie vom Katharineum gegangen?</strong></span></p>
<p>Ah, das ist eine gute Frage. Unterrichten in der Oberstrufe bereitet mir den größten Spaß, daher hatte ich mir schon immer vorstellen können, hier auch mehr Verantwortung zu übernehmen. Dann hat sich in meiner Heimatstadt (und in meinem Wohnort) Eutin die Chance ergeben, sich auf die dort neu zu besetzende Stelle zu bewerben. Ich habe mich beworben und Glück gehabt. Ich habe demnach das Katharineum nicht verlassen, weil ich es nicht mehr mochte, sondern weil das Schicksal es so wollte, dass ich mich in Eutin bewerbe.</p>
<p>Also ich bin nicht vom Katharineum weg- , sondern zur <em>(Johann-Heinrich-)</em>Voß-Schule hingegangen. 🙂</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Haben Sie lange mit der Entscheidung gerungen?</strong></span></p>
<p>Ja, sehr lange, weil ich das mit meiner Familie besprochen habe und weil meine beiden Kinder auch auf die Schule gehen. Ich hatte mir eigentlich immer vorgenommen nie an der Schule meiner Kinder zu unterrichten, aber die fanden die Idee toll.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie alt waren die da, wenn ich fragen darf?</strong></span></p>
<p>Jaha <em>(lacht), </em>die waren da fünfte und siebte Klasse. Die fanden das toll und meine Frau fand das auch sinnvoll, weil sie dachte, dass ich dann mehr zu Hause machen könnte, ohne die zeitintensive Fahrerrei. Also, dachte sie&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Das hat sich nicht bewahrheitet?</strong></span></p>
<p>Nee, ich hatte unterschätzt, was es heißt, neu anzufangen. Die ersten Monate waren sehr anstrengend. Es gibt da so einen Spruch: Drei Jahre macht das Amt mit dir, was es will, und die nächsten drei Jahre kannst du dich dann so ein bisschen freischwimmen und die Jahre sechs bis neun sind dann die Jahre, da kannst du dann gestalten. Ich befinde mich noch im zweiten Jahr, also das Amt macht zur Zeit mit mir, was es will&#8230;</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Sieht Ihr Alltag denn nun sehr anders aus?</strong></span></p>
<p>Ich verbringe sehr viel Zeit in der Schule, aber diese Aufgaben erfüllen mich dann auch, weil sie sehr sinnvoll sind, weil ich den Schülern zum Abitur verhelfe. Das macht mir Spaß!</p>
<p>Morgens fahre ich sieben Minuten mit dem Auto hin oder fünfzehn mit dem Rad. Vorher waren das achtundzwanzig bei optimierter Fahrt mit dem Auto. Logistisch betrachtete ist das ein großer Vorteil, auch weil ich meine Kinder noch mitnehmen kann. Das wissen nämlich wenige, ich bin auch noch Taxifahrer, Taxifahrer mit Kindern auf&#8217;m Land&#8230; <em>(grinst)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Fahren Sie oft mit dem Fahrrad?</strong></span></p>
<p>Zu meiner Schande muss ich gestehen: Nein. Weil ich sofort anfange zu schwitzen auf&#8217;m Rad, ich muss auch häufig viel Zeugs mitnehmen, und dann muss ich mich in der Schule duschen und dann ist das gleich mit großem Aufwand verbunden und Stress. Ich bin da sehr bequem geworden und fahre mit dem Auto zur Schule. Es ist bitter, aber wahr.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie geht es Ihnen an der neuen Schule in Eutin? Sind Sie zufrieden, diesen Schritt gegangen zu sein?</strong></span></p>
<p>Ja, auf jeden Fall, vollkommen richtig! Die neue Schule ist toll, tolle Schulleitung, tolle Kollegen und Kolleginnen. Alles ein bisschen kleiner, die Schule ist halb so groß, überschaubarer. Das ist auf meine alten Tage angenehm, dass alles ein bisschen familiärer ist. Ganz entspannt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Was sind darüber hinaus Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten?</strong></span></p>
<p>Also ich finde, da gibt es gar nicht so große Unterschiede, überall laufen Menschen herum, Schüler, Lehrer. Halt Menschen, ich habe da so meine Ein-Drittel-Theorie: Mit dem einen Drittel kommt man sehr gut aus (beruflich und privat), mit dem anderen Drittel beschränkt man sich eher auf die Zusammenarbeit auf der beruflichen Ebene, und dem letzten Drittel ist alles egal. Überall ist das so&#8230;</p>
<p>Es ist auch ein altsprachliches Gymnasium, ich würde mal sagen, die beste Schule in Ostholstein. <em>(lacht) </em>Von daher gibt es da schon Parallelen. Auch das Niveau, was damit einher geht. Es ist auch ein G8- Gymnasium und da schicken die Eltern ihr Kind nur hin, wenn sie glauben, dass es das auch schafft, und weil G8 dann doch, aus Sicht der Eltern, komprimierter und anstrengender ist.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Also sehen Sie einen großen Unterschied zwischen G8 und G9-Schüler:innen?</strong></span></p>
<p>Ja. Eltern trauen ihrem Kind ohne Gymnasialempfehlung ein G8-Gymnasium nicht zu. Da das Kind aber Abitur machen soll, bevorzugt man ein G9-Gymnasium. So lass ich das jetzt mal im Raum stehen. <em>(lächelt)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie denn schon einen witzigen Schülerstreich erzählen von der Voß-Schule?</strong></span></p>
<p>Witzig ist, da gibt&#8217;s immer wieder Gelächter, aber ich weiß nicht, ob das zu privat ist&#8230; Also Eutin ist ja ein Dorf und meine Frau Kinderärztin und viele meiner Schüler Patienten bei ihr. Dass sie meine Frau ist, haben sie aber nicht gewusst. Die haben ihr dann von der Schule erzählt, auch von ihrem Geschichtslehrer…</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Vermissen Sie das Katharineum aber noch manchmal?</strong></span></p>
<p>Ja klar! <em>(lacht) </em>Ich habe das jetzt wieder gemerkt, als ich hierher gegangen bin. Also das ist schon eine tolle Schule, also alleine das Gebäude, wenn man es betritt.</p>
<p>Lustig fand ich auch, dass ich auf dem Weg hierher (<em>zum Interview ans Katharineum; Anm. d. Red.</em>) Herrn Schmittinger getroffen habe, also Schicksal, oder? Meinen alten Schulleiter, gerade den treffe ich, als ich mal wieder hier bin. Ja und dann denkt man an die schönen Zeiten zurück. Auch als ich im Flur stand und bekannte Gesichter von Schülern gesehen habe, da kamen mir schon die Tränen.</p>
<p>Vermissen, ja also was heißt vermissen? Natürlich vermisst man das so ein bisschen, aber andererseits ist es auch ganz schön, ein Kapitel abgeschlossen zu haben und etwas neues zu machen. Die Veränderung hat mich jetzt auch nochmal motiviert.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie von einem prägenden Erlebnis am Katharineum berichten?</strong></span></p>
<p>Mein erster Tag, glaube ich, daran erinnere ich mich ganz positiv. Das war auf dem Turnhof, da standen aber noch mehr Bäume, ein warmer Sommertag, und ich hatte beim damaligen Schulleiter Herrn Januschke mein Vorstellungsgespräch. Er hatte aber noch keine Zeit und dann habe ich mich mit Herrn Hoffmann, dem damaligen Oberstufenleiter unterhalten, das war direkt eine offene Atmosphäre, wir haben uns geduzt und damals durfte man auch noch ein Bier trinken auf dem Sommerfest der Schule und ich war geflasht vom Gebäude, von den Kolleginnen und Kollegen und wie offen alle waren. Das ist mir so im Kopf geblieben. Und dann hat mich Herr Januschke gefragt, ob ich hier anfangen wollte und ich habe ja gesagt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie sich vorstellen, wieder hierher zurückzukommen?</strong></span></p>
<p>Nee, also was heißt vorstellen? Wenn eine Bombe auf Eutin fällt und es die Schule nicht mehr gibt, dann würde ich sofort wieder hierher kommen, so, Punkt. <em>(lacht) </em>Aber ich fühle mich da wirklich wohl und da gibt es gar keine Gedanken zurückzukommen, gar nicht.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Unterrichten Sie ungefähr den gleichen Stoff mit den gleichen Methoden oder haben Sie sich da verändert?</strong></span></p>
<p>Ich unterrichte immer noch meine Fächer: Geschichte, WiPo (Wirtschaft-Politik) und Sport. Sport ein bisschen weniger als auf dem Katharineum, nur zwei Stunden die Woche. Am liebsten natürlich aber WiPo und da bleibt man natürlich immer aktuell, da mache ich nicht das gleiche, was ich hier gemacht habe. Das ist ja auch gerade das interessante! Es gibt ja jetzt auch ein neues Fach für die gymnasiale E-Stufe, BO heißt das, also Berufsorientierung, und da habe ich Fortbildungen besucht und das unterrichte ich jetzt auch.</p>
<p>Und bei den Fünften an der Voß-Schule gibt es noch das Fach Soziales Lernen und das unterrichte ich zusätzlich. Da bringt man den Schüler:innen bei, sich sozial zu verhalten. Das gibt es hier ja auch so ähnlich, so wie eine Klassenlehrerstunde…</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Also immer noch Ihre berühmt-berüchtigten Tafelbilder?</strong></span></p>
<p><em>(lacht)</em> Ja, ich glaube die Tafelbilder sind da so hingeklatscht. Jeder, der reinkommen würde, würde denken: &#8220;Was ist das denn für ein Schwachsinn&#8230;&#8221; Die Schülerinnen und Schüler, die bei der Entstehung dabei waren, könnten aber sofort einen Vortrag darüber halten. Das ist mein Anliegen. Ich bin auch so ein kinetischer Typ, der immer rumzappeln und was ergänzen muss und dann klatsch ich da noch was hin und so. Hauptsache ist, die Schüler können damit was anfangen, finden es witzig und können damit was anfangen, ja.</p>
<p>Mittlerweile wird mir das da auch schon vorgeworfen&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Kritisieren sie etwas an den Fachanforderungen (den Lehrplänen) des Ministeriums?</strong></span></p>
<p>Also ich kann nur für Geschichte und WiPo sprechen und da werden einem enorme Freiräume gelassen, und da kann der Lehrer, wenn er sich denn engagiert, eine Menge draus machen.</p>
<p>Obwohl es vor drei/vier Jahren große Kritik an dem Geschichtslehrplan (sag ich jetzt auch mal) gegeben hat, da diese Längsschnitte bei den Kollegen und Kolleginnen nicht angesagt waren, weil die Sachkenntnisse zu den Epochen fehlen. Ich finde das aber gar nicht schlimm, weil man das dann kombinieren kann. Ich neige dazu, das &#8220;Schwarzbrot&#8221; zu nennen, also Sachkenntnisse zu vermitteln, dann kann ich Kindheit als Längsschnitt unterrichten. Das ist auch ein Grund, warum ich Lehrer geworden bin, ich bin zu 90% mein eigener Herr und das finde ich toll! Ich kann machen, was ich will, ich kann die Fachanforderungen so auslegen, wie ich will, außer es überschreitet den gesetzlichen Rahmen, was dann das Abitur angeht.</p>
<p><em>Unterbrechung durch begeisterte Zurufe Frau Markmanns aus dem Lehrerzimmer. Leider sind kaum noch Kolleg:innen, für eine kleine after-work-party da, stellt man enttäuscht fest…</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie sind ihre neuen Kolleg:innen und die neue Schulleitung?</strong></span></p>
<p>Die Schulleitung ist wirklich super! Die sind alle jünger als ich. <em>(lacht) </em>Jung, dynamisch, total kooperativ und kommunikativ, also ein echt tolles Team! Das ist mir ja auch das wichtigste, das Team, das brauch ich auch. Außerdem haben die mir alle so gut geholfen in den ersten anderthalb Jahren und das hat mir die Sache natürlich erleichtert. Auch wenn ich immer noch im Reinschnuppern bin und, wie gesagt, in zwei, drei Jahren, bin ich dann voll da drin.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Hatten Sie manchmal das Gefühl, das diese Zusammenarbeit hier haderte, weil Sie das so ausdrücklich betonen?</strong></span></p>
<p>Ich hatte ja keinen Einblick in die Schulleitung, die Schulleitung hier finde ich ja auch super. Ich war hier nur Lehrer, der seine Aufgaben gemacht hat, und da fand ich die Schulleitung toll.</p>
<p>Besonders gut hat mir hier gefallen (ich habe ja auch gerade Schmitti getroffen), dass er mir die Freiräume gegeben hat, die ich durchaus brauchte. Ich durfte machen, was ich wollte und er hat das abgesegnet. Das finde ich das Wichtigste, Vertrauen und nicht ständig dieses hinterher Kontrollieren.</p>
<p><strong><span style="color: #808080;">Haben Sie Beispiele, was Sie machen durften?<br />
</span></strong></p>
<p>Zum Beispiel diese AG: &#8220;Schüler-Unternehmer&#8221; mit Herrn Haukohl, die gibt&#8217;s jetzt leider nicht mehr, glaube ich. Die haben wir 10 Jahre gestaltet. Eine sehr interessante Zeit, viele Leute getroffen, anstrengend, aber auch spannend! Da hatten 12 Schüler und Schülerinnen einen Unternehmer zur Seite gestellt bekommen und haben dann ein Jahr mit denen gearbeitet. Nach dem Unterricht, in den Ferien, am Wochenende, so in ihrer Freizeit&#8230; Die haben auch teilweise regelrechte Diplomarbeiten geschrieben und auch Aufgaben im Unternehmen übernommen. Darauf bin ich stolz und das finde ich auch wichtig und toll. Da erkennt man, dass es auch neben der Schule sinnhafte Dinge gibt, bei denen Schüler mitwirken und sich kreativ ausleben können.</p>
<p>Viel Kreativität und Selbstständigkeit wird den Schülern und Schülerinnen auch genommen, denke ich, indem der Lehrer klare Formen vorgibt und dann gute Noten gibt, das finde ich schlimm. Ich glaube wir Lehrer machen da auch Fehler und nehmen vielen Individuen Kreativität und Selbstständigkeit und in dieser AG konnten sich das die Schüler zurückholen und das fand ich so toll!</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Haben Sie noch Kontakt zu Kolleg:innen hier (Kollegentreff im Bierstübchen)?</strong></span></p>
<p>Ja, ab und zu ein paar Kolleginnen! <em>(lacht) </em></p>
<p>Auch ein paar Kollegen&#8230; <em>(grinst) </em></p>
<p>Ich bin ja immer noch Mitglied – und da bin ich auch sehr glücklich, dass ich da noch dabei sein darf – in der Tippgemeinschaft (Katharineum, Bundesliga, Tippspiel). Das habe ich letztes Jahr gewonnen und der Gewinner darf dann immer eine Grillparty organisieren und bezahlen <em>(grinst) </em>und da waren vor drei Wochen die Kollegen bei mir zum Meisterschaftsfeiern des FC Bayern und des Hoffis.<em> (lacht) </em>Mit manchen treffe ich mich auch noch so privat und das ist mir auch sehr wichtig.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lesen Sie noch unsere Homepage, wenn ja wie oft, wenn nein, wann zuletzt und warum nicht?</strong></span></p>
<p>Also die Homepage, die finde ich wirklich super, super toll und ich guck da ab und zu mal rein, aber nicht so häufig ehrlich gesagt. Die Zeit habe ich in den letzten Monaten auch einfach nicht gehabt, ich bin schon froh, wenn ich auf die Homepage meiner eigenen Schule schaue. Also so einmal in drei Monaten&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="color: #808080;">Corona: Wie stehen Sie zu den Maßnahme, wie schätzen Sie die Folgen ein?</span><br />
</strong></span></p>
<p>Die Maßnahmen fand ich alle sinnvoll und wir hier in Deutschland haben sie rechtzeitig durchgesetzt. Wenn man sich umschaut in anderen europäischen Ländern, waren die schon notwendig.</p>
<p>Ein bisschen genervt hat mich, dass man nicht planen konnte und jeden zweiten Tag ein neuer Erlass kam, sodass man ausgearbeitete Planungen in die Tonne hauen und wieder neu anfangen musste. Gerade hinsichtlich des Abiturs vor den Sommerferien, das war sehr anstrengend. Aber da hat sich auch herausgestellt, dass wir als Schulleitungsteam da gut funktioniert haben als Organisatoren.</p>
<p>Ich fand das aber sehr schade für die Schülerinnen und Schüler: Die vom letzten Abitur waren vielleicht weniger belastet als die Jetzigen, aber es hat die Verabschiedung und den Ball so nicht gegeben, das war schon sehr schade!</p>
<p>Im Rahmen von Corona pflege ich immer zu sagen: Miteinander kommunizieren, kooperieren und einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie lange denken Sie wird es die Schüler benachteiligen und bis wann und bis zu welchem Jahrgang spürbar sein?</strong></span></p>
<p>Ich glaube die jetzigen Abiturienten habe darunter viel mehr zu leiden, weil ihnen diese drei, vier Monate Präsenzunterricht fehlen und mit dem Abitur steht ja auch noch nicht alles fest.</p>
<p>Ich habe Angst vor dem November mit den Grippewellen. Da muss man wieder neu definieren, was ist das jetzt, bei welchen Symptomen muss man zu Hause bleiben und, dass nicht, wie am Anfang fünf bis sieben Schüler fehlen, deshalb. Man merkte das schon gravierend, vor allem in den Klausuren, dass die wenigsten vollbesetzt waren.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Ist der Beruf so, wie Sie ihn sich vorgestellt haben, als Sie anfingen zu studieren?</strong></span></p>
<p>Als ich anfing zu studieren, wusste ich überhaupt nicht, was der Lehrerberuf ist, ob das etwas für mich ist. Ich hatte das nur gemacht, weil die Fächer mich interessierten und weil Freunde schon das gleiche im dritten oder vierten Semester studiert haben und mich mitgeschleppt haben&#8230; Ich bin nicht der klassische Lehrertypus, ich sehe mich eher als Mitteiler, ich will mitteilen, authentisch Spaß ausstrahlen, ich wollte nie als Lehrer so: &#8220;so sollst du das machen&#8221;, auftreten, so als Lehrmeister.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Können Sie sich vorstellen noch einmal etwas anderes beruflich zu machen außer das Lehrersein?</strong></span></p>
<p>Puh, Schafhirte. <em>(lacht) </em>Darüber denke ich häufiger nach, aber ich glaube, Lehrer ist schon ein Traumberuf. Man macht etwas sinnvolles, junge Menschen in die hoffentlich richtige Richtung begleiten und als Wertevermittler tätig sein, das finde ich toll.</p>
<p>Ich hätte mir vielleicht noch etwas in Richtung Tier- oder Kindermedizin vorstellen können, aber dazu war damals mein Abitur nicht gut genug. Ich erinnere mich, dass ich als Abiturient bei diesem Studienwahlbuch von der Bundesagentur für Arbeit, das gab es damals schon, Architektur, Forstwirtschaft und Psychologie angekreuzt habe. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich das alles nicht gemacht habe, sondern Lehrer geworden bin.</p>
<p>Ich bin da ein klassischer Typ, also ich finde Arzt, so Kranke heilen, Lehrer, so Bildung vermitteln, oder auch Jurist, so Recht sprechen, sind sehr sinnvolle Berufe.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wo sehen Sie sich in fünf Jahren, auf dem Kreuzer nach Argentinien oder wieder Single?</strong></span></p>
<p><em>(lacht)</em> Da sehe ich mich. Muss ich mich da zwischen dem Entweder und Oder entscheiden?</p>
<p>Nein, in fünf Jahren sehe ich mich fünf Jahre älter und auf der Voß-Schule, fünf Jahre weiter sehe ich mich mit mehr Zeit vielleicht, weil dann meine Kinder auch ausgezogen sind.</p>
<p>Also fünf Jahre sind für dich vielleicht viel, aber für mich ist das ein kurzer Abschnitt. In fünf Jahren habe ich mich in meinem Beruf auf eine gewisse Routine festgelegt, da sehe ich mich.</p>
<p>Aber so Lebensziele in zehn, fünfzehn Jahren habe ich gar nicht mehr so. Ich sehe mich da, wo ich jetzt auch bin. Eine Sache habe ich, da will ich meine Kinder aber nicht so unter Druck setzen, aber ein Ziel wäre es, irgendwie Opa zu werden.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Zu guter Letzt ein kleiner Fragenhagel:</strong></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Bier oder Wein?</strong></span></p>
<p>Früher Bier, jetzt eher Wein.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Brexitgegner oder -befürworter?</strong></span></p>
<p>Gegner.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieber Arm ab oder A-/arm dran?</strong></span></p>
<p>A-/arm dran.<em> (lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieblingsbuch?</strong></span></p>
<p>Erich Fromm, &#8220;Die Kunst des Liebens&#8221;. <em>(grinst)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Sie haben immer behauptet, Sie wären Realist: Was bringt uns die Zukunft – Weltuntergang oder Weltrettung?</strong></span></p>
<p>Weltrettung.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Was würden Sie Schüler:innen raten bezüglich der Berufswahl?</strong></span></p>
<p>Sich darüber klar zu werden, wer man ist, dann, was man will, und danach zu schauen, was gibt es für Angebote. Wichtig, würde ich sagen, ist dabei, nicht allzu viel auf die Familie und vor allem die Eltern zu hören, weil deren Ausbildungserfahrungen wahrscheinlich schon 30 Jahre zurückliegen und die von der aktuellen Arbeitssituation wenig Ahnung haben. Wie immer hilft dabei viel reden, Kommunikation! Sich mit Experten, Studenten oder professioneller Beratung zu unterhalten, Leute, die da schon drei, vier Jahre älter sind.</p>
<p>Also selbst erst einmal herausfinden, was man kann, wer man ist. Ich habe das Gefühl, dass die Schülerinnen und Schüler heutzutage nicht mehr so eigenständig sind, wie man es früher eher war. Ich spreche da immer von Curling-Eltern. Curling ist dieser Eissport, viele sagen ja auch Helikoptereltern, aber ich finde, das passt nicht so. Es ist vielmehr dieses alles vor dem Kind wegwischen, über das es stolpern könnte, alle Hürden aus dem Weg räumen, damit es möglichst einfach durchrutscht. Das liegt natürlich auch daran, dass die meisten nur noch ein, zwei Kinder bekommen, früher musste man sich mit vielen Geschwistern selbst um einen kümmern, das merkt man der jungen Generation an und das finde ich nicht gut. Mal auf die Schnauze zu fallen, ist sehr wichtig, sich wieder aufzurappeln und Durchhaltevermögen zu zeigen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="color: #808080;">Tipps bezüglich des Wohnortes?</span> </strong></span></p>
<p>Also ich bevorzuge das Land, ich bin ein absoluter Landbewohner. Allein schon jetzt als ich ankam, Parkplatzsuche, alles so wuselig&#8230; Ich finde auf dem Land hat man Zeit, Luft, viel mehr Raum und es ist einfach schön!</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong><span style="color: #808080;">Ein paar Worte zu Wincent Weiss?</span><br />
</strong></span></p>
<p>Der kommt aus Eutin. Der war auch mal an der Voß-Schule&#8230; Ich muss sagen, der ist nicht so mein Fall, aber deutsche Musik im Generellen nicht so.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie stehen Sie zu RTL 2 ?</strong></span></p>
<p>Gar nicht. <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Hysteriker oder Hippie?</strong></span></p>
<p>Hysteriker.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Musik oder Hörbuch?</strong></span></p>
<p>Hörbuch, ich bin gar nicht so der Musiktyp. Mein letztes Hörbuch ist allerdings auch schon ein paar Jahre her, aber ich fahre ja auch kaum noch lange Strecken Auto&#8230; <em>(schmunzelt)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Song, bei dem Sie dennoch anfangen würden zu tanzen?</strong></span></p>
<p>&#8220;Summer of &#8217;69&#8221;, aber auch erst ab 2,0 Promille. Ich bin sonst nicht so der Tänzer&#8230; <em>(lacht)</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie viel Zeit nach dem Abi würden Sie ihren Kindern einräumen, bevor sie eine Berufsrichtung gewählt haben?</strong></span></p>
<p>Null, gar keine, minus drei Monate. <em>(lacht) </em>Ich will eigentlich, dass sie, wenn sie ihr Abi machen, schon einen festen Plan im Kopf haben.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?</strong></span></p>
<p>Puhhh ja, wenn man Liebe dann richtig definiert. Für mich ist Liebe etwas, was erst in einem längeren Zeitraum entstehen kann, man muss sich Liebe verdienen, erarbeiten. Dieses, dass man sich angezogen fühlt, ist ja etwas anderes als Liebe. Z.B. eine frühere Freundin meinte manchmal &#8220;ich liebe dich&#8221; und so und da meinte ich, was sie da reden würde, sie könne doch überhaupt nicht wissen, was Liebe ist. <em>(lacht)<br />
</em></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Was wäre Ihnen lieber, wenn ihr Kind mit einer links- oder einer rechtsextremistisch angehauchten Person zusammen wäre?</strong></span></p>
<p>Beides Extremisten, beides gleich schlimm.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Ab wann würden Sie das Wahlrecht einführen?</strong></span></p>
<p>Im Moment wird das ja diskutiert&#8230;</p>
<p>Also ich glaube, wenn man sich jetzt so die FridaysForFuture-Demos anschaut, dann würde ich das ab 16 schon gut finden, aber auf der anderen Seite fehlt so jungen Menschen auch die Erfahrung und der Weitblick irgendwo, vielleicht kann man mit sechzehn noch nicht reflektiert genug wählen. Ist aber auch egal, denn die meisten Erwachsenen haben den Weitblick auch nicht&#8230; <em>(schmunzelt) </em>Ich bin schon für ein Wahlalter ab 16, vorausgesetzt, man erfährt die politische Bildung schon in der achten Klasse.<em><br />
</em></p>
<p>Deshalb ist politische Bildung an Schulen ja auch so wichtig. Der WiPo- Unterricht (Wirtschaft-Politik) findet meiner Meinung nach zu spät an den meisten Schulen, vor allem den Gymnasien, statt.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wie fanden Sie hier das Mensaessen?</strong></span></p>
<p>Das habe ich selten wahrgenommen, auch schon an der Uni. Ich bin da sehr verwöhnt vom Lande und auch geprägt von meiner Mutter damals, so mit gutem Fleisch und so&#8230; Also kann ich Mensaessen schlecht beurteilen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Apropos Fleisch, wie stehen sie zu veganer Ernährung?</strong></span></p>
<p>Soll jeder machen, wie er will. Jeder sollte sich selbst drüber informieren, wie man sich ernähren will. Ich finde immer, alles in Maßen, und ich habe mich da auch schon mit Ernährungswissenschaftlern unterhalten, Fleisch in Maßen ist auf keinen Fall schädlich.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieber FC Bayern verlieren oder Dortmund haushoch gewinnen sehen?</strong></span></p>
<p>Lieber Dortmund haushoch gewinnen sehen.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Lieblingsfußballspieler:in?</strong></span></p>
<p>Thomas Müller.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Wort zum Sonntag:?</strong></span></p>
<p>Bleibt gesund 🙂</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Vielen Dank für dieses ausführliche, interessante Interview!</strong></span></p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/was-macht-eigentlich-herr-hoffmann-fuer-immer-katharineer/">Was macht eigentlich&#8230; Herr Hoffmann? &#8211; Für immer Katharineer?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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