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	<title>Schulgeschichte Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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	<title>Schulgeschichte Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
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		<title>Rad – Schwert – Schule</title>
		<link>https://katharineum.de/rad-schwert-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 04:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2023]]></category>
		<category><![CDATA[heilige Katharina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Tag, wenn man die Schule betritt, wartet es auf einen. Jeden Tag, wenn man durch die Gänge des Katharineums zur nächsten Stunde hastet, läuft man daran vorbei. Es ist allen bekannt und dennoch werden so wenige Gedanken daran verschwendet. Und außerdem ist es so eigenartig … Wofür steht es eigentlich? Und wo kommt es her? Um das zu klären,&#160;<a href="https://katharineum.de/rad-schwert-schule/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag, wenn man die Schule betritt, wartet es auf einen. Jeden Tag, wenn man durch die Gänge des Katharineums zur nächsten Stunde hastet, läuft man daran vorbei. Es ist allen bekannt und dennoch werden so wenige Gedanken daran verschwendet. Und außerdem ist es so eigenartig … Wofür steht es eigentlich? Und wo kommt es her?</p>
<p>Um das zu klären, muss man ganz weit in die Geschichte eintauchen. Und zwar ins 3. Jahrhundert. Damals lebte nämlich Katharina von Alexandrien. Der Legende nach soll sie eine geweihte Jungfrau gewesen sein und sich zum Christentum bekannt haben. Sie war eine Tochter des Königs Costus und lebte im ägyptischen Alexandrien. Als der damalige römische Kaiser Maximinus begann, Christen zum Märtyrertod zu verurteilen, stellte sich Katharina diesem gegenüber und warf ihm vor, die falsche Religion auszuüben. Der Kaiser beauftragte daraufhin 50 Gelehrte, Katharina von ihrem Glauben abzubringen. Doch anstatt sich vom Christentum abzuwenden, bekehrte sie die Philosophen und die damalige Kaiserin, sodass der Kaiser Maximinus alle zum Tode verurteilte. Katharina sollte zur Strafe zerrissen werden. Vier Räder, mit Messern und Nägeln besetzt, wurden herangeschafft. Zwei davon sollten nach unten bewegt werden und die anderen entgegengesetzt nach oben und somit die Märtyrerin zerreißen.</p>
<p>Auf Katharinas Gebet hin kam jedoch ein Engel und zerstörte das Folterinstrument mit solcher Wucht, dass zugleich 4000 Heiden getötet wurden.</p>
<p>Letztendlich wurde Katharina enthauptet, doch aus ihren Wunden floss Milch statt Blut. Engel brachten ihre sterblichen Überreste zum Berg Sinai. 500 Jahre später wurden ihre Reliquien dort gefunden, und der Heiligen zu Ehren wurde das Katharinenkloster an der Fundstelle gebaut. Aus dem Sarkophag fließt unaufhörlich ein für heilkräftig gehaltenes Öl. Durch die Zerstörung der Folterräder und dank ihrer Streitgespräche mit den Philosophen wurde Katharina zur Schutzpatronin von Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Professoren, Lehrer:innen und Schüler:innen.</p>
<p>Nach heutigem Forschungsstand ist man sich ziemlich sicher, dass dieses Ereignis nicht wirklich so stattgefunden hat. Dies wussten die Franziskaner im 13. Jahrhundert jedoch noch nicht, und da die Heilige Katharina eine der bekanntesten Heiligen war, wurde das Kloster, das damals für Wissen und Lehre stand, auf ihren Namen geweiht.</p>
<p>Der Name der Katharinenkirche und des angrenzenden Katharina-Klosters wurde bei der Gründung der Lateinschule einfach übernommen und zum Namen „Katharineum“ geändert. Das Schulsymbol gedenkt also der Heiligen Katharina und ihres grausamen Todes. Ein komischer Gedanke … da bekommt man fast Kopfschmerzen … wie gut, dass Katharina auch als Schutzheilige für Migränekranke bekannt ist!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
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		<title>Wissenswertes: Lehrermord am Katharineum</title>
		<link>https://katharineum.de/wissenswertes-lehrermord-am-katharineum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Till Leibersperger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 09:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Jungius]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir gehen zurück in das Jahre 1590, ein Abend im Spätherbst. Im Stockdunkeln kommen drei Männer, jeder mit einer leuchtenden Laterne bestückt, die Glockengießerstraße herauf. Aus ihren munter geführten Unterhaltungen geht hervor, dass sie nicht nur einen feucht-fröhlichen Abend genossen haben, sondern auch dem Lehrpersonal des Katharineums angehören. An der Ecke der Kirche halten sie ein und verabschieden sich, nicht&#160;<a href="https://katharineum.de/wissenswertes-lehrermord-am-katharineum/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gehen zurück in das Jahre 1590, ein Abend im Spätherbst. Im Stockdunkeln kommen drei Männer, jeder mit einer leuchtenden Laterne bestückt, die Glockengießerstraße herauf. Aus ihren munter geführten Unterhaltungen geht hervor, dass sie nicht nur einen feucht-fröhlichen Abend genossen haben, sondern auch dem Lehrpersonal des Katharineums angehören. An der Ecke der Kirche halten sie ein und verabschieden sich, nicht gerade leise. Keiner bemerkt die Gestalt, die sich aus den finsteren Ecken der Pfaffenstraße herausschleicht und an der gegenüberliegenden Häuserreihe herumdruckt. Die praeceptores juventutis zerstreuen sich, ein jeder nach Haus.</p>
<p>Einer, in den Lehrerwohnungen des Katharineums mit Frau und zweijährigem Kind wohnend, schickt sich gerade an, die Eingangstür aufzuschließen, als eben diese Gestalt ihn von hinten packt, überfällt und mit einem häufig getragenen Stoßdegen niedersticht.</p>
<p>Der Betroffene bringt einen einzigen herzzerreißenden Schrei hervor, dieser veranlasst den Meuchelmörder von Profession das Gesicht seines Opfers genauer zu betrachten. Er flüstert von Entsetzen gepackt: „O mein Gott, es galt ja gar nicht Euch!“ und sucht das Weite.</p>
<p>Alarmiert vom Schrei eilen seine Kollegen zurück und erstarren beim Anblick des blutspuckenden Freundes. Der unglücklich verwechselte Dr. med. Nikolaus Jungius findet in diesem Augenblick sein Ende. Totenstille, nur die Turmuhr läutet Mitternacht.</p>
<p>Wenige Tage später erfolgt die Trauerfeier in der Katharinenkirche. Schüler organisieren zudem eine Gedenkprozession an dem Ort des Geschehens &#8211; dem Umgang des St. Katharinen.</p>
<p>Doch damit endet diese Geschichte nicht.</p>
<p>Der Moral der Zeit entsprechend heiratet der Ersatzlehrer, Martinus Nordmann, die Ehefrau und Mutter des kleinen Kindes, Brigitte Jungius. Der damals zweijährige Sohn, Joachim Jungius, und sie müssen die Wohnung und den Lebensstandard nicht aufgeben und Joachim ist es möglich, das Katharineum zu besuchen. Er wächst zu einer bedeutenden Persönlichkeit heran, beherrscht Hebräisch, Griechisch und Latein, wird von Leibniz gepriesener Mathematiker und Botaniker, praktiziert als Arzt und wird Rektor des Johanneums zu Hamburg.</p>
<p>An einem Herbstabend des Jahres 1657 stirbt er eines natürlichen Todes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank an <a href="https://katharineum.de/team/karin-saage/">Frau Saage</a> zur Bereitstellung des Quellenmaterials!</p>
<p><em>Quelle: Robert Avé-Lallemants „Das Leben des Dr. med. Joachim Jungius“, Breslau 1882</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Marlene Grundey, ehemalige Redakteurin des Website-Teams</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vergangenheit verbindet – Sensationelle Entdeckung</title>
		<link>https://katharineum.de/vergangenheit-verbindet-sensationelle-entdeckung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 05:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Johanneum zu Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum zu Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis vor kurzem lag er verborgen, doch jetzt ist er zu einem Sensationsfund geworden. Unglaubliches versteckt sich hinter alten Mauern und unter Kopfsteinpflasterstraßen. Kaum zu glauben, was nun zu Tage gekommen ist! Das Katharineum und das Johanneum sind jahrhundertealte Gebäude. Im Laufe der Zeit wurden beide immer wieder erweitert, umgebaut, modernisiert. Nicht nur die vor kurzem erschienene Geschichte hinter den&#160;<a href="https://katharineum.de/vergangenheit-verbindet-sensationelle-entdeckung/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor kurzem lag er verborgen, doch jetzt ist er zu einem Sensationsfund geworden. Unglaubliches versteckt sich hinter alten Mauern und unter Kopfsteinpflasterstraßen. Kaum zu glauben, was nun zu Tage gekommen ist!</p>
<p>Das Katharineum und das Johanneum sind jahrhundertealte Gebäude. Im Laufe der Zeit wurden beide immer wieder erweitert, umgebaut, modernisiert. Nicht nur die vor kurzem erschienene Geschichte hinter den <a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">Chemieräumen des Katharineums</a> oder die ausgegrabenen Skelette und Schmuckstücke des Johanneums zeugen von dem weit in die Vergangenheit reichenden historischen Hintergrund der beiden Schulen. Auch alle Jahre wieder wird bei der Einschulung auf dem Katharineum die Referenz zu Hogwarts gezogen, und die neuen Sextaner:innen staunen über das alte Refektorium des Johanneums. Zwei riesige Gebäude, schon beinahe zauberhaft. Deswegen überrascht es nicht weiter, dass nun kürzlich ein verborgener Tunnel im Keller des Katharineums gefunden wurde.</p>
<p>Anfang des Jahres wiederentdeckte Inventurlisten aus dem Archiv gaben den Anstoß zur Suche. Der Eingang war bekannt gewesen, der Tunnel dahinter nicht. Nach weiterer Erkundung mit Hilfe von Herrn Funk, einem der <a href="https://katharineum.de/ueber-uns/hausmeister/">Hausmeister</a> des Katharineums, stellte sich schließlich heraus, dass das andere Ende des Tunnels im Keller des Johanneums verborgen liegt. Auch hier war man dem Ursprung des Eingangs nicht weiter auf die Spur gegangen. Doch während alle Schüler:innen im Homeschooling saßen, konnte Licht ins Dunkel gebracht werden. „Es ist immer wieder erstaunlich, was diese Schulen zu bieten haben“, sagte uns Herr Funk. <a href="https://katharineum.de/teachers/herr-philippi/">Herr Philippi,</a> Schulleiter des Katharineums, äußerte sich zu diesem Sensationsfund mit den Worten: „Die Entdeckung des Tunnels bestätigt eine enge Zusammenarbeit der beiden Schulen, sowohl heute als auch in der Vergangenheit.“</p>
<p>Der historische Hintergrund ist durchaus interessant. Seit der Gründung des Klosters zur Zeit vor der Reformation lebten im Katharinenkloster zu Lübeck Mönche des Franziskanerordens (wer sich für die Schulgeschichte des Katharineums interessiert, darf diese gern <a href="https://katharineum.de/unsere-schule/aus-der-geschichte-der-schule/">hier</a> nachlesen). Das St.-Johannis-Kloster auf der anderen Seite der Stadt wurde 1246 in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt. Grund dafür war der schlechte Ruf, der auf die Disziplinlosigkeit durch das <em>Herumtreiben der Mönche in der Stadt</em>, aber auch das Zusammenleben mit den Nonnen zurückzuführen war. Denn bekanntermaßen dürfen die Brüder und Schwestern in den Klöstern keine Ehe eingehen, damals wie heute. Ob der Tunnel zwischen beiden Gebäudekomplexen jedoch mit dieser Tatsache in einen Zusammenhang zu bringen ist, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden.</p>
<p>Der Tunnel selbst lässt sich auf das Jahr 1462 datieren. So hielt Bruder Jakob, der Cellerar, also der Vorratsbeauftragte, unter einer Lagerbestandsliste am 15. Juno 1462 folgendes fest: <i>&#8220;Johanis-tunel fertick gestellet. Naechst Woche Bau-arbeyter ausloesen und drey Fass Weyn durch den Tunnel schicken. Freytag Novices früh zu Bette schicken – Circator Johannes fragen&#8221;</i></p>
<p>In Zukunft soll die entdeckte Verbindung Grundlage für neue Partnerschaftsprojekte der beiden Schulen sein. Man könne sich vorstellen, von Schüler:innen geführte Touren in beiden Schulen durch die Keller zu verbinden, so Herr Dr. Janneck, Schulleiter des Johanneums. Außerdem werde man die Gänge weiter erkunden. Vielleicht finden sich noch andere Schätze, wie der bekannte &#8220;<a href="https://katharineum.de/der-stein-der-weisen-sitzen-wir-auf-einem-schatz/">Stein der Weisen</a>&#8221; des Katharineums oder die „<a href="https://www.johanneum-luebeck.de/2018/09/12/die-unterwelt-des-johanneums/">Unterwelt des Johanneums</a>“.</p>
<p style="text-align: right;"><i>Redaktion des Website-Teams des Katharineums &amp; Josefin Greve, 9d des Johanneums</i></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><i> </i></p>
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		<title>Wissenswertes: Die Chemieräume als Lehrerwohnungen?</title>
		<link>https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Schule hat eine so lange und interessante Geschichte und die meisten wissen wahrscheinlich, dass unsere Schule auch mal ein Kloster war. Doch dahinter steckt noch so viel mehr. Wer hätte geahnt, was alles über die vielen Jahre in den heutigen Chemieräumen passierte, und dass diese sogar mal als Lehrerwohnungen dienten? Ein Bericht von 1837 erzählt von Unruhen und Aufständen&#160;<a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Schule hat eine so lange und interessante Geschichte und die meisten wissen wahrscheinlich, dass unsere Schule auch mal ein Kloster war. Doch dahinter steckt noch so viel mehr. Wer hätte geahnt, was alles über die vielen Jahre in den heutigen Chemieräumen passierte, und dass diese sogar mal als Lehrerwohnungen dienten?</p>
<p>Ein Bericht von 1837 erzählt von Unruhen und Aufständen nach der Reformation von 1517, weshalb es zu dieser Zeit weniger Schüler als zuvor gab.<i> </i>Nach 30 Jahren, in denen das Gebäude in vielen Teilen leer gestanden hatte, beruhigte sich auch die politische Lage wieder und es gab zwei neue Klassen, die einen neuen Lehrer und somit auch eine neue Lehrerwohnung erforderten. Nicht nur durch die Lehrerwohnung wurde mehr Platz genutzt, auch die Bibliothek weitete sich aus.</p>
<p>In einem früheren Bericht aus dem Jahre 1764 erfahren wir, dass die Rektorenfamilie im Ostflügel lebte. Es war die Familie des Rektors Overbed, der seit 1763 Rektor war. Dort lebte der Rektor mit Frau und Kind. Die Wohnräume belegten die heutigen Chemieräume: Küche, Diele, Speisekammer und eine kleine Kammer, die wegen der Größe unbewohnbar war, lagen unten, wobei ein Zimmer zum Präsentieren<em> </em>blieb. Dieser Raum war schön eingerichtet und diente als Beispiel, wie es den Lehrern ergehen würde, wenn sie dort wohnen würden. Die Familie lebte aber auch teilweise im oberen Geschoss. Dort fand man eine Bücherkammer und vier weitere kleine Zimmer, die alle nur schwer beheizbar waren. Die Kamine wurden schon Jahre vorher zugemauert. In den vier Zimmern lag das Studierstübchen über der Küche am Kamin mit einem undichtem Fenster, daneben das Rektorenschlafzimmer, die Privatstube und eine Art Kajüte mit schräger Wand; dort schliefen früher Schüler. Man kam über eine „Windeltreppe“ nach oben. Sie befand sich in einem „turmartigem Bretterverschlag“ auf der Hofseite.</p>
<p>Die Räume des Ostflügels wurden alle um 1320 erbaut. Der Kreuzgang allerdings wurde erst nachträglich errichtet und gehörte früher zum Klosterhof. Der Raum 019, also der Raum links neben unserem Chemiehörsaal, ist eine ehemalige Sakristei. Man hat also früher die Gottesdienste dort vorbereitet, weswegen dieser Raum auch bis 1515 einen Durchgang zur Kirche bot.</p>
<p>Unser heutiger Chemiehörsaal diente im Kloster als Auditorium: Die Mönche machten Hand- und Schreibarbeiten, und so war dies war ein Raum, in dem man sprechen durfte. Im Boden dieses Raumes findet man sogar eine eingelassene Grabplatte eines Mönches. 1794 ist der Raum eingestürzt, weil die damalige Mittelstütze das Gewölbe nicht aushielt.</p>
<p>Wann die Trennwand zu 017 gebaut wurde, ist unbekannt; die erste Aufzeichnung der Wand datiert vom Jahr 1832. Wie alle anderen Räume, um die es in diesem Artikel geht, wurde auch dieser Raum in den Jahren 1892-1925 der Stadtbibliothek überlassen, gehörte dann wieder der Schule und wurde noch in jenem Jahr als Chemieraum eingerichtet.</p>
<p>Der Chemievorbereitungsraum wurde kurzzeitig einem Verein für Kleidung bedürftiger Kinder überlassen. In der Zeit, in der die Stadtbibliothek diesen Raum benutzte, wurde eine Treppe gebaut, die danach als überflüssig erschien und abgerissen wurde. Bis 1850 war auch dieser Raum eine Lehrerwohnung. In alten Dokumenten wurde beispielsweise aufgezeichnet, dass diese Wohnung vom Lehrer Herr Wehrmann und seiner Frau bewohnt wurde.</p>
<p>Der Chemieübungssaal war ein Lektorium, der Raum, der für Versammlungen genutzt wurde. Schließlich wurde dies die Wohnung des Lehrers Bandelin und stand nach seinem Ausscheiden aus dem Schuldienst Jahre lang leer. Weitere Wohnungen waren die des Herrn Goldenbaum in einem kleinem Haus direkt an der Kirche, das jedoch 1873 abgerissen wurde, und die des Herrn Poser, der im Hospitalbau lebte. Der Hospitalbau ist allerdings 1875 abgebrochen worden und kann daher in unserem Gebäude heute nicht mehr wiedergefunden werden.</p>
<p>Die Lehrerwohnungen wurden aber nicht wahllos vergeben. Am 10. September 1837 schrieb der damalige Direktor an den Syndikus des Herrn Dr. Curtius, also den Mann, der den Doktoren pflegte. Dieser hatte nämlich eine Augenkrankheit und drohte zu erblinden. Er hatte 12 Kinder, von denen 6 noch zu Hause wohnten. Curtius war hoch angesehen in der Schule und hatte viel für diese getan. Der Mann wohnte also mit sieben weiteren Personen in einer kleinen Wohnung und der Direktor wollte ihm etwas Gutes tun. Angst vor Missachtung spielte dabei aber auch eine Rolle, es gab nämlich schon früher Probleme wegen der „gehässigen Opposition“, weil das Gebäude dem Senat angehörte. Wenn dem Senat nicht gefiel, wie dieses Gebäude genutzt wurde, hätte es Auseinandersetzungen gegeben oder vielleicht das Verbot, das Gebäude zu nutzen, was die Schule offensichtlich vermeiden wollte. In diesem Brief schlug der Direktor dem Syndikus also vor, sich eine Wohnung in der Schule zu nehmen.</p>
<p>Es ist immer wieder interessant, herauszufinden, wie und wo die Menschen damals lebten. Aber dass auch Lehrer unserer Schule einmal im Katharineum zuhause waren, hätten wohl die Wenigsten gedacht. Falls ihr noch mehr über unsere Schulgeschichte erfahren wollt, schaut doch mal bei unseren anderen Wissenswertes-Artikeln oder auf unserer Homepage unter <a href="https://katharineum.de/unsere-schule/aus-der-geschichte-der-schule/">Schulgeschichte</a> vorbei.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">Wissenswertes: Die Chemieräume als Lehrerwohnungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
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