<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://katharineum.de/wp-content/plugins/xslt/public/template.xsl"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:rssFeedStyles="http://www.wordpress.org/ns/xslt#"
>

<channel>
	<title>Wissenswert Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
	<atom:link href="https://katharineum.de/tag/wissenswert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://katharineum.de/tag/wissenswert/</link>
	<description>Städtisches Gymnasium mit altsprachlichem Zweig &#124; seit 1531</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Mar 2023 16:19:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://katharineum.de/wp-content/uploads/2019/09/cropped-logo_with_rect-1-32x32.png</url>
	<title>Wissenswert Archive &#8211; Katharineum zu Lübeck</title>
	<link>https://katharineum.de/tag/wissenswert/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wissenswertes: Die Chemieräume als Lehrerwohnungen?</title>
		<link>https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Edner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerwohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://katharineum.de/?p=302237</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Schule hat eine so lange und interessante Geschichte und die meisten wissen wahrscheinlich, dass unsere Schule auch mal ein Kloster war. Doch dahinter steckt noch so viel mehr. Wer hätte geahnt, was alles über die vielen Jahre in den heutigen Chemieräumen passierte, und dass diese sogar mal als Lehrerwohnungen dienten? Ein Bericht von 1837 erzählt von Unruhen und Aufständen&#160;<a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">Wissenswertes: Die Chemieräume als Lehrerwohnungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Schule hat eine so lange und interessante Geschichte und die meisten wissen wahrscheinlich, dass unsere Schule auch mal ein Kloster war. Doch dahinter steckt noch so viel mehr. Wer hätte geahnt, was alles über die vielen Jahre in den heutigen Chemieräumen passierte, und dass diese sogar mal als Lehrerwohnungen dienten?</p>
<p>Ein Bericht von 1837 erzählt von Unruhen und Aufständen nach der Reformation von 1517, weshalb es zu dieser Zeit weniger Schüler als zuvor gab.<i> </i>Nach 30 Jahren, in denen das Gebäude in vielen Teilen leer gestanden hatte, beruhigte sich auch die politische Lage wieder und es gab zwei neue Klassen, die einen neuen Lehrer und somit auch eine neue Lehrerwohnung erforderten. Nicht nur durch die Lehrerwohnung wurde mehr Platz genutzt, auch die Bibliothek weitete sich aus.</p>
<p>In einem früheren Bericht aus dem Jahre 1764 erfahren wir, dass die Rektorenfamilie im Ostflügel lebte. Es war die Familie des Rektors Overbed, der seit 1763 Rektor war. Dort lebte der Rektor mit Frau und Kind. Die Wohnräume belegten die heutigen Chemieräume: Küche, Diele, Speisekammer und eine kleine Kammer, die wegen der Größe unbewohnbar war, lagen unten, wobei ein Zimmer zum Präsentieren<em> </em>blieb. Dieser Raum war schön eingerichtet und diente als Beispiel, wie es den Lehrern ergehen würde, wenn sie dort wohnen würden. Die Familie lebte aber auch teilweise im oberen Geschoss. Dort fand man eine Bücherkammer und vier weitere kleine Zimmer, die alle nur schwer beheizbar waren. Die Kamine wurden schon Jahre vorher zugemauert. In den vier Zimmern lag das Studierstübchen über der Küche am Kamin mit einem undichtem Fenster, daneben das Rektorenschlafzimmer, die Privatstube und eine Art Kajüte mit schräger Wand; dort schliefen früher Schüler. Man kam über eine „Windeltreppe“ nach oben. Sie befand sich in einem „turmartigem Bretterverschlag“ auf der Hofseite.</p>
<p>Die Räume des Ostflügels wurden alle um 1320 erbaut. Der Kreuzgang allerdings wurde erst nachträglich errichtet und gehörte früher zum Klosterhof. Der Raum 019, also der Raum links neben unserem Chemiehörsaal, ist eine ehemalige Sakristei. Man hat also früher die Gottesdienste dort vorbereitet, weswegen dieser Raum auch bis 1515 einen Durchgang zur Kirche bot.</p>
<p>Unser heutiger Chemiehörsaal diente im Kloster als Auditorium: Die Mönche machten Hand- und Schreibarbeiten, und so war dies war ein Raum, in dem man sprechen durfte. Im Boden dieses Raumes findet man sogar eine eingelassene Grabplatte eines Mönches. 1794 ist der Raum eingestürzt, weil die damalige Mittelstütze das Gewölbe nicht aushielt.</p>
<p>Wann die Trennwand zu 017 gebaut wurde, ist unbekannt; die erste Aufzeichnung der Wand datiert vom Jahr 1832. Wie alle anderen Räume, um die es in diesem Artikel geht, wurde auch dieser Raum in den Jahren 1892-1925 der Stadtbibliothek überlassen, gehörte dann wieder der Schule und wurde noch in jenem Jahr als Chemieraum eingerichtet.</p>
<p>Der Chemievorbereitungsraum wurde kurzzeitig einem Verein für Kleidung bedürftiger Kinder überlassen. In der Zeit, in der die Stadtbibliothek diesen Raum benutzte, wurde eine Treppe gebaut, die danach als überflüssig erschien und abgerissen wurde. Bis 1850 war auch dieser Raum eine Lehrerwohnung. In alten Dokumenten wurde beispielsweise aufgezeichnet, dass diese Wohnung vom Lehrer Herr Wehrmann und seiner Frau bewohnt wurde.</p>
<p>Der Chemieübungssaal war ein Lektorium, der Raum, der für Versammlungen genutzt wurde. Schließlich wurde dies die Wohnung des Lehrers Bandelin und stand nach seinem Ausscheiden aus dem Schuldienst Jahre lang leer. Weitere Wohnungen waren die des Herrn Goldenbaum in einem kleinem Haus direkt an der Kirche, das jedoch 1873 abgerissen wurde, und die des Herrn Poser, der im Hospitalbau lebte. Der Hospitalbau ist allerdings 1875 abgebrochen worden und kann daher in unserem Gebäude heute nicht mehr wiedergefunden werden.</p>
<p>Die Lehrerwohnungen wurden aber nicht wahllos vergeben. Am 10. September 1837 schrieb der damalige Direktor an den Syndikus des Herrn Dr. Curtius, also den Mann, der den Doktoren pflegte. Dieser hatte nämlich eine Augenkrankheit und drohte zu erblinden. Er hatte 12 Kinder, von denen 6 noch zu Hause wohnten. Curtius war hoch angesehen in der Schule und hatte viel für diese getan. Der Mann wohnte also mit sieben weiteren Personen in einer kleinen Wohnung und der Direktor wollte ihm etwas Gutes tun. Angst vor Missachtung spielte dabei aber auch eine Rolle, es gab nämlich schon früher Probleme wegen der „gehässigen Opposition“, weil das Gebäude dem Senat angehörte. Wenn dem Senat nicht gefiel, wie dieses Gebäude genutzt wurde, hätte es Auseinandersetzungen gegeben oder vielleicht das Verbot, das Gebäude zu nutzen, was die Schule offensichtlich vermeiden wollte. In diesem Brief schlug der Direktor dem Syndikus also vor, sich eine Wohnung in der Schule zu nehmen.</p>
<p>Es ist immer wieder interessant, herauszufinden, wie und wo die Menschen damals lebten. Aber dass auch Lehrer unserer Schule einmal im Katharineum zuhause waren, hätten wohl die Wenigsten gedacht. Falls ihr noch mehr über unsere Schulgeschichte erfahren wollt, schaut doch mal bei unseren anderen Wissenswertes-Artikeln oder auf unserer Homepage unter <a href="https://katharineum.de/unsere-schule/aus-der-geschichte-der-schule/">Schulgeschichte</a> vorbei.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/wissenswertes-die-chemieraeume-als-lehrerwohnungen/">Wissenswertes: Die Chemieräume als Lehrerwohnungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<enclosure url="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2021/03/chemieraum.jpg" length="172019" type="image/jpg" />
<media:content xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2021/03/chemieraum.jpg" width="1600" height="1067" medium="image" type="image/jpeg">
	<media:copyright>Katharineum zu Lübeck</media:copyright>
	<media:title></media:title>
	<media:description type="html"><![CDATA[Foto: Linus Isenhagen]]></media:description>
</media:content>
<media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2021/03/chemieraum.jpg" width="1600" height="1067" />
	</item>
		<item>
		<title>Berühmte Katharineer – Teil 2</title>
		<link>https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Fust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 09:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel-2021]]></category>
		<category><![CDATA[bekannt]]></category>
		<category><![CDATA[berühmt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineer]]></category>
		<category><![CDATA[Katharineum]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor Storm]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://katharineum.de/?p=300858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute werden wir uns etwas näher mit einem ehemaligen Schüler aus dem ersten Teil der Artikelreihe „Berühmte Katharineer“ beschäftigen. Der norddeutsche Schriftsteller Theodor Storm wurde am 14.09.1817 in Husum als Hans Theodor Woldsen Storm geboren. Seine Mutter Lucie Storm kam aus einer der reichsten Husumer Familien. Als Theodor vier Jahre alt wurde, kam er in die Schule. Mit neun Jahren&#160;<a href="https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-2/">&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-2/">Berühmte Katharineer – Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute werden wir uns etwas näher mit einem ehemaligen Schüler aus dem ersten Teil der Artikelreihe „Berühmte Katharineer“ beschäftigen. Der norddeutsche Schriftsteller Theodor Storm wurde am 14.09.1817 in Husum als Hans Theodor Woldsen Storm geboren. Seine Mutter Lucie Storm kam aus einer der reichsten Husumer Familien.</p>
<p>Als Theodor vier Jahre alt wurde, kam er in die Schule. Mit neun Jahren wechselte er auf die Husumer Gelehrtenschule. Mit 15 Jahren fing er erstmals an, Gedichte zu verfassen. Außerdem wurde er durch die Schule dazu angeregt, Prosa Texte zu schreiben. Seine ersten Werke wurden im Husumer Wochenblatt abgedruckt. Sein erstes Gedicht „An Emma“ war an seine Jugendfreundin Emma Kühl gewidmet und entstand 1833. In seinen letzten Schuljahren besuchte er das Katharineum und ging hier drei Semester zur Schule.</p>
<p>Überdies wurde er in die Lübecker Gesellschaft eingeführt und lernte unter anderem Emmanuel Geibel kennen. 1837 studierte er nach seinem Abschluss Jura in Kiel, da sein Vater Jurist war. Dafür war er unter anderem in Dresden, sowie in Berlin, jedoch kehrte er 1839 nach Kiel zurück, wo er mit Theodor Mommsen (einem berühmten Historiker) Sagen, Märchen und Lieder aus Schleswig-Holstein sammelte. 1843 gaben sie ein Liederbuch heraus, das 120 Gedichte beinhaltete. Storm kehrte daraufhin nach Husum zurück und arbeitete bei seinem Vater Johann Casimir Storm in der Kanzlei.</p>
<p>Das Gedicht „Glück wem in erster Liebe“ schrieb er 1845 für seine Cousine und zukünftige Frau Constanze Esmarch. 1846 heiratete er diese und bekam mit ihr sieben Kinder. Im Jahr 1847 schrieb er das Gedicht „Einer Toten“ nach dem Tod seiner Schwester Helene. 1850 erschien seine erste Novelle „Immensee“ in einem Volksbuch. Nachdem 1851 sein zweiter Sohn Ernst geboren wurde, veröffentlichte er das Gedicht „Die Stadt“. 1852 verfasste er das Gedicht „Lucie“, in dem er den Tod seiner Schwester verarbeitete.</p>
<p>In demselben Jahr wurde Storm seiner Zulassung als Anwalt entzogen, da er eine Protestnote gegen den dänischen Landeskommissar geschrieben hatte. Darüber hinaus bewarb sich Theodor ohne Erfolg für die Stelle des Bürgermeisters in Buxtehude. 1853 begann sein Briefwechsel mit Theodor Fontane, dem er ein Jahr zuvor zum ersten Mal begegnete. 1856 wurde Storm zum Kreisrichter in Heiligenstadt ernannt. Seine Frau verstarb 1865 bei der Geburt ihres siebten Kindes. Ein Jahr später heiratete Storm seine frühere Geliebte Dorothea Jensen, mit der er eine gemeinsame Tochter bekam.</p>
<p>Im Folgejahr wurde Theodor Storm zum Amtsrichter ernannt und hatte seinen Dienstsitz im Husumer Schloss. 1874 beschrieb Storm in der Novelle „Viola tricolor“ das Problem zwischen seiner zweiten Frau und seinen Kindern. Im Jahr 1877 veröffentlichte er die Novelle „Aquis submersus“. Die Novellen „Eekenhof“ und „Die Söhne des Senators“ sowie das Gedicht „Geh nicht hinein“ entstanden 1879.</p>
<p>Ein Jahr später wurde Storm vom Amt als Oberrichter pensioniert und zog nach Handemarschen. 1886 begann Theodor Storm den „Schimmelreiter“, nachdem sein ältester Sohn an den Folgen von Alkohol verstarb. Nach einer Reise nach Weimar 1886, erkrankte Theodor an Magenkrebs und vollendete kurz vor seinem Tod am 04.07.1888 sein wohl berühmtestes Werk: den „Schimmelreiter“. Auf dem Friedhof Sankt Jürgen in Husum fand er am 07.07.1888 seine letzte Ruhe.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Redaktion des Website-Teams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharineum.de/beruehmte-katharineer-teil-2/">Berühmte Katharineer – Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharineum.de">Katharineum zu Lübeck</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<enclosure url="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2021/01/Vorlage_Wissenswertes-2.jpg" length="220699" type="image/jpg" />
<media:content xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2021/01/Vorlage_Wissenswertes-2.jpg" width="1200" height="795" medium="image" type="image/jpeg">
	<media:copyright>Katharineum zu Lübeck</media:copyright>
	<media:title></media:title>
	<media:description type="html"><![CDATA[Foto: Max Knopp]]></media:description>
</media:content>
<media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://katharineum.de/wp-content/uploads/2021/01/Vorlage_Wissenswertes-2.jpg" width="1200" height="795" />
	</item>
	</channel>
</rss>
