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So verlief die Wahl der Unter- und Mittelstufensprecher:innen

Aufgeregtes Gemurmel hallt durch die Aula. Alle tuscheln durcheinander. Aber das ist zu verstehen, schließlich ist das heute die erste Wahl der 5. Klässler. Die 6. Klassen schalten sich über einen Livestream zu. Die elf Kandidaten:innen für den Unterstufensprecherposten sitzen auf Stühlen auf der Bühne und warten.

Nun beginnt die Vorstellung. Die erste Kandidatin (Smila Lerke) steht auf und sagt, dass sie sich über jede Person, die ihr ihre Stimme schenkt, freuen würde. Die nächste Kandidatin, Lia-Marie Oeller, ist an der Reihe. Sie wolle sich um die Anliegen und Wünsche der Unterstufe kümmern. Anna-Zopfia Fleischer betont als nächste Kandidatin, dass sie gerne Dinge verändert und über Angelegenheiten diskutiert. Im Anschluss wirbt Ida Kutz für sich, indem sie verspricht, dass alle Wünsche der Unterstufenschüler:innen bei ihr ankommen und möglichst auch wahrgenommen werden sollen.

Auch Henrik Mildner teilt größtenteils die Ansichten der vorherigen Kandidatin und auch Fabian Forlanski berichtet von seinen Plänen: Auch er fordert, dass die Wünsche der 5. und 6. Klassen, also der Unterstufe, nicht vergessen sondern erfüllt werden. Außerdem möchte er, dass die neuen Sextaner gut an der Schule ankommen. Nun ist Leni Bobzin an der Reihe. Sie möchte, dass die Unterstufenschüler:innen genau so viel gelten wie die Mittel- und Oberstufenschüler:innen.

Danach hält Yuna Domanski ihre Ansprache und erzählt, dass sie das Katharineum sehr toll findet und dass sie möchte, dass es so bleibt oder besser wird. Außerdem möchte sie gerne große und kleine Probleme lösen. Auch Arne Menert stellt sich zur Wahl des Unterstufensprechers;  er will sich besonders um die Umwelt kümmern.

Der vorletzte Kandidat, Jan Ritter, möchte gerne Probleme lösen und das Schulleben verbessern. Julien Ronain macht den Abschluss der Kandidatenvorstellung und schließt sich in vielen Aspekten seiner Rede den anderen an.

Nachdem alle Kandidat:innen sich vorgestellt haben, fällt es sicher jeder Schülerin und jedem Schüler der Unterstufe leichter, seine Wahl zu treffen.

Wenig später findet dann die Vorstellung für die Mittelstufensprecher:inenwahl statt. Auch hier klingt zunächst Gemurmel über Alltägliches durch die Aula; die siebten Klassen sitzen auf ihren Plätzen und auch die achten und neunten Klassen schalten sich langsam per live-Stream dazu. Die einzige zur Wahl stehende Kandidatin, Antonia-Marie Bauer, sitzt auf einem Stuhl auf der Bühne und blickt erwartungsvoll ins Plenum.

Die Vorstellung beginnt und Antonia-Marie steht auf und begibt sich zum Bühnenrand. Sie sagt, dass sie gerne ein Teil der SV werde würde. Antonia hält sich dafür geeignet, weil sie sehr durchsetzungsfähig ist. Sie betont, dass sie gut die Meinungen der Schüler:innen vertreten und durchsetzen kann. Die Themen, die sie in ihrer Amtszeit behandeln möchte, sind v.a. Gleichberechtigung, Rassismus und Digitalisierung. Außerdem möchte sie auf die Gefahren des Internets aufmerksam machen.

Ebenso plant sie, dass man Lehrer auf einer anonymen Plattform kritisieren, aber auch loben kann. Ein weiteres ihrer Vorhaben ist es, die Schüler:innen mehr über mental health aufzuklären. Auch macht sie klar, dass sie sich mit den verschiedenen Sexualitäten auseinandersetzen und darüber aufklären möchte, damit niemand, egal welche Sexualität er hat, diskriminiert wird. Damit beendet Antoine-Marie ihren Vortrag.

Über die Plattform Mentimeter gehen die ersten Fragen an die Kandidatin ein und auch in der Aula gibt es Meldungen mit Nachfragen und Redebeiträgen gestellt:

Wie sieht sie das Thema mit der Umwelt und dem (schon existierenden) Greenteam der SV? Antonia-Marie antwortet, dass sie sich für das Greenteam einsetzten wird.

Und wie sieht es mit einer Mittelstufenparty aus? Sie sagt, dass sie dies gut fände, weil sich die drei Klassenstufen und auch die unterschiedlichen Klassen dadurch näher kennenlernen könnten.

Wie will sie mental health den Schülern bewusst machen? Antonia-Marie würde das gerne mit Projektstunden machen.

Und welche Ideen hat sie zur Bekämpfung von (Alltags-)Rassismus? Die Antwort ist, dass sie die Schüler über Rassismus aufklären möchte und mit den betroffenen Menschen reden will.

Wie steht sie zu Bitoiletten? Sie sagt, dass sie Bitoiletten gut findet, weil sie nicht möchte, dass sich jemand unwohl fühlt.

Und schließlich: Wie steht sie zum Thema “gendern”? Sie findet das gut, weil es alle Menschen, auch aus anderen sexuellen Identitäten, mit einschließt. Außerdem lässt sie mit einfließen, das sie auch ein Teil der LGBTQIA+-Comunity ist.

Die Ergebnisse der Wahl könnt ihr noch einmal hier einsehen:

Wahlergebnisse – 16. August 2021

Neue MittelstufensprecherinAntonia-Marie Bauer (9a)Stimmen: 73
Neue/r Unterstufensprecher:inFabian Forlanski (6a)Stimmen: 33

Ein großer Dank geht an Greta Radtke (Schüler*innensprecherin), die die Wahlveranstaltung sehr souverän moderierte, und natürlich an die Technik-AG, die wieder eine Live-Übertragung via Live-Stream ermöglichten.

Redaktion des Website-Teams