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Klassenfahrt Ea – mit zwei Geschichtslehrern nach Berlin

Nach unseren ersten Klausuren, waren wir, die Ea, der Meinung, wir hätten uns eine Reise nach Berlin doch mehr als verdient. Ganz so einfach war es zwar nicht, aber stattgefunden hat es trotzdem. 😉

Wir trafen uns mit Herrn Hegge und Herrn Kempe morgens am 28.09. am Lübecker Hauptbahnhof, um von da aus über Hamburg nach Berlin zu fahren. Trotz des ersten „Zug-Problems“, dass unser Anschlusszug von Hamburg nach Berlin deutlich später kam, hatten wir eine angenehme Hinreise und lustige Fahrt. Kartenspiele, Musik und ganz viel Essen verkürzten die wenigen Stunden im Zug.

Mittags standen wir dann auch schon am Berliner Hauptbahnhof, von wo aus wir zuerst zu unserem Hotel gefahren sind, um unsere Zimmer zu besichtigen und unser Gepäck abzuladen. Im Anschluss fuhren wir zurück zum Bahnhof, um uns etwas zu essen zu holen und den restlichen Tagesplan zu besprechen. Dann nahmen wir erneut eine S-Bahn, jedoch diesmal nach Friedrichshain, wo wir einen Friedhof für die Märzgefallenen der Märzrevolution 1848 besichtigten.

Man könnte wohl sagen, dass unsere Fahrt eine ziemlich ausgewogene Mischung aus S-Bahn fahren und quer durch Berlin laufen war, was ein wenig anstrengend war, aber auch andere Sichtmöglichkeiten bot.

Inzwischen war es später Nachmittag und wir liefen zur Museumsinsel, an einem der Paläste vorbei, bishin zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas, wo wir einige Zeit verbrachten. Bei jedem der Besichtigungsorte bekamen wir natürlich eine ordentliche Portion historischen Inputs, schließlich waren wir mit zwei Geschichtslehrern in einer historisch extrem bedeutsamen Stadt unterwegs. 

 

Das Brandenburger Tor und der Reichstag durften bei unserer ersten Stadtrunde natürlich ebenfalls nicht fehlen, jedoch war danach für unseren ersten Tag der erste lange Fußmarsch beendet und wir fuhren gegen 20:30 Uhr alle gemeinsam in Richtung Hotel. Von dort aus konnten wir noch eine Weile draußen bleiben und z.B. essen gehen, bevor wir Schüler den Abend zusammen haben ausklingen lassen.

Das Wetter am Mittwoch verschob den weiteren Tagesplan, nachdem wir einen Hinrichtungsraum besichtigt hatten und es bereits dort zu schütten begonnen hatte. Das führte dazu, dass wir im Anschluss daran fürs Erste zurück in unser Hotel fuhren und uns drinnen beschäftigten und Essen bestellten. Am Nachmittag klarte der Himmel auf und wir besuchten die Kulturbrauerei; dabei handelt es sich um eine Ausstellung zu Zeiten der DDR und BRD. 

Die S-Bahn brachte uns im Anschluss zur Karl-Marx-Allee, anhand derer wir uns mit der dortigen Architektur, Geschichte und dem Second-Hand-Laden beschäftigt haben. Am späten Nachmittag bzw. frühen Abend sind wir bei der East-Side-Gallery ein Stück an der Spree entlanggegangen, wo wir Herrn Kempe zum Hochzeitstag noch ein Ständchen gesungen haben ;), bevor wir dann essen gingen und zurück ins Hotel fuhren.

Am Donnerstag war der letzte Tag unserer Reise angebrochen. Wir begannen diesen an der Bernauer Straße und einer kleinen Kunstausstellung bezüglich der Berliner Teilung und des Mauerfalls. Der Treptower Park war unser nächster Aufenthaltsort, wo wir einige Zeit verbrachten. Wie man sich denken kann, hatten wir alle nicht viel geschlafen, weshalb wir dem historischen Input leider nicht mehr ganz folgen konnten …

Von dort aus fuhren wir dann in die Richtung des Alexanderplatzes und teilten uns zum letzten Mal in Gruppen auf, um essen zu gehen, bevor wir uns am Hauptbahnhof treffen wollten, um nach Hause zu fahren. Wir hatten glücklicherweise eine frühere Uhrzeit verabredet, denn die ein oder andere Gruppe hatte den Zug zum Bahnhof verpasst und nur mit Mühe und Not den darauffolgenden bekommen.

Schlussendlich hat jedoch alles funktioniert und wir kamen nach einer sehr empfehlenswerten Reise, abends am Lübecker Hauptbahnhof an.

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