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Kennlernfahrt der 5. Klassen 2021

Kennenlernfahrt der Klasse 5a nach Scharbeutz

Kennlernfahrt der 5a nach Scharbeutz 2021

 

Hi, ich bin Paul. Ende September 2021 fuhren wir, d.h. die Klasse 5a und ich, auf Klassenfahrt nach Scharbeutz ans Meer. Zunächst hörte sich alles ganz schön an: Drei Tage keine Schule, viele aufregende Attraktionen, Meer, Strand und länger aufbleiben als sonst. Es gab nur zwei Probleme: Erstens, die Klassenfahrt sollte eine Kennenlernfahrt sein, obwohl der Schulanfang schon vor ungefähr zwei Monaten war und sich bereits alle kannten. Zweitens, es war eben eine Klassenfahrt und kein Luxusurlaub. Also kein weißer Sandstrand, fantastisches Wetter, Wellness-Hotel, Himmelbett und Feinschmecker-Essen, sondern häufig kalt, Jugendherberge, 6er-Zimmer und harte Matratzen. Genaueres erfahrt ihr aber von Peer, der nur zwei Schritte von mir entfernt schlief.

Hallo auch von mir! Ich fange mal mit dem ersten Tag an: Wir trafen uns morgens an den Fahrradständern vor der Schule, testeten uns schnell und liefen dann zum Bahnhof. Unsere Koffer mussten wir nicht mitschleppen, da eine Mutter so nett war die Koffer direkt mit dem Auto in die Jugendherberge zu fahren.

Nach der Zugfahrt gingen wir direkt zur Herberge. Wir erfuhren, dass wir erst in ein paar Stunden auf unsere Zimmer durften. Die Zeit bis dahin vertrieben wir uns mit ein paar tollen Spielen, die sich unsere Paten – die natürlich auch am Start waren – ausgedacht hatten. Dann endlich durften wir in die Herberge. Wir hatten alle riesigen Hunger und verdrückten das Essen im Nu. Nachdem wir unsere Tabletts zurückgebracht hatten, konnten wir auf unsere Zimmer. Das Bettbeziehen war gar nicht so einfach. Aber wir schafften es am Ende doch noch.

Nach einer kurzen Pause trafen wir uns alle, denn die Lehrer hatten etwas für uns vorbereitet. Eine Rallye! Die war der absolute Knaller! Wir wurden in Gruppen eingeteilt und dann ging es los. Der Weg verlief an der Straße entlang zur Haffkruger Seebrücke und dann am sonnigen Strand zurück. Es waren ziemlich schwere Fragen zu beantworten, aber wir kamen schließlich doch ans Ziel.

Nach dem Abendessen gingen wir alle in den Gemeinschaftsraum. Dort verbrachten wir den ganzen Abend. Wir spielten Spiele wie Werwolf oder Schach. Das fanden alle cool. Danach sollten wir brav auf unsere Zimmer gehen und schlafen. Aber natürlich klappte das nicht so richtig und die meisten Kinder schliefen nicht vor ein Uhr ein, was – wie ich finde – zu einer gelungenen Klassenfahrt dazu gehört.

Am nächsten Morgen kamen wir erstaunlicherweise gut aus den Betten, frühstückten und gingen dann gleich an den Strand. Dort veranstalteten wir kleine Wettbewerbe und badeten im kalten Wasser. Nach dem Mittagessen ging es gleich weiter. Unsere Lehrer hatten geplant, Minigolf spielen zu gehen. Als wir am Minigolfplatz ankamen, kam uns zu Ohren, dass nur die Hälfte der Klasse auf den Platz durfte. Daher entschieden wir uns dagegen, da wir ja als ganze Klasse etwas zusammen erleben wollten. Das fanden alle schade, aber ein paar Spiele auf dem Spielplatz und die Aussicht auf eine Nachtwanderung heiterte uns alle wieder auf.

Die Nachtwanderung war der Höhepunkt unserer Fahrt! Wir holten alle unsere Taschenlampen und gingen los. Erst an der Straße entlang, dann über eine Wiese und zum Schluss mussten wir jeweils zu zweit eine Strecke laufen. Das war ein unheimliches, aber tolles Erlebnis.

Am nächsten Morgen mussten wir etwas früher aufstehen, da wir noch unsere Koffer packen und die Zimmer ausfegen mussten. Nachdem wir alle gegessen hatten, gingen wir in die Sporthalle, wo wir ein cooles Ballspiel spielten. Jetzt mussten wir auch schon zum Bahnhof. Die drei Tage in Scharbeutz waren wie im Flug vergangen, aber wir freuten uns doch, als unsere Eltern uns am Bahnhof abholten.

Meine persönliche Meinung zu dieser großartigen Fahrt ist, dass die Klasse dadurch sehr zusammengewachsen ist und viele Kinder neue Freunde gefunden haben. Ich fand es klasse, dass diese Fahrt trotz Corona stattfinden konnte. Fest steht auch, dass sich die Lehrer und die Paten mächtig ins Zeug gelegt haben, um diese Klassenfahrt zu organisieren. Vielen Dank dafür!

Da bin ich wieder, Leute!
Wie ihr jetzt gelesen habt, braucht es kein Luxushotel und Postkarten-Wetter, um coole Dinge zu erleben. Auch habe ich den einen oder anderen abseits der Schule von einer neuen Seite kennengelernt. Mein Tipp: Ich würde jedem empfehlen, eine solche Fahrt einmal mitzumachen.

Paul Lange und Peer Nording, 5a

 


 

Feueralarm und Feuerquallen, 28 Kinder in der eiskalten Ostsee und jede Menge Spaß. Die Kennenlernfahrt der Klasse 5b nach Scharbeutz.

Kennlernfahrt 5b (2021)

 

Lange hatten wir, die 5b, uns schon darauf gefreut. 3 Tage vor den Herbstferien am 29.9.2021 ging es endlich los. Unser Ziel: Scharbeutzer Jugendherberge in der Strandallee. Toplage mit Meerblick. Die WetterApp versprach Dauerregen. Aber Norddeutsche bringt so etwas ja bekanntlich nicht aus der Ruhe. Um 8.50 Uhr trafen sich folglich 28 Kinder, unsere Klassenpaten Frieda und Anton (Megi sollte am kommenden Tag nachreisen) und unsere Klassenlehrkräfte Frau Bünger und Herr Welge am Lübecker Hauptbahnhof.

 

 

Nach lächerlich kurzer Bahnreise (32 Minuten) und einer freudvollen Wanderung mit dem Ohrwurm „Wann sind wir denn endlich da!“ bezogen alle ihre Zimmer. Die abreisenden Klassen hatten noch den ein oder anderen Insider-Tipp für die Neulinge.

Anschließend verlagerten wir unser Quartier an den Strand. Hier wurde gespielt, sich unterhalten, Burgen gebaut, jongliert und entspannt. Es wurde deutlich, dass wir es mit einer ungewöhnlich Kälte unempfindlichen Truppe zu tun haben. Das Angebot, baden zu gehen, nahmen ausnahmslos alle wahr! Brrrrrrhhhhh……

 

Neben den Klassenfahrtsklassikern wie Werwolfrunden, Völkerballturniere gegen Parallelklassen, 1Euro Shopping Queen Challenges, das Vorlesen am Abend und der musikalische Weckruf am Morgen bleibt ein nächtlicher Feueralarm in eindrücklicher Erinnerung.

Dazu ein paar Auszüge aus den Erlebnisberichten der Kinder.

 

„Es war Abend, wir spielten noch eine Runde Werwolf. ‘Doch, was war das?!’ Ein Alarm, ein Feueralarm. Wir mussten raus, es war schon dunkel. Ich hatte Angst, einige Kinder weinten …“

Es war der erste Abend und wir waren alle sehr kaputt. Als wir gerade mitten in einem Spiel waren, machte es über uns „Piep, piep, piep“, immer und immer wieder. ‘Was ist das?’, fragte ich. ‘Ein Feueralarm’, sagte eines der Mädchen. Als wir auf den Flur sahen, liefen alle nach draußen.“

„Als es schon dunkel war, ging plötzlich der Feueralarm los. Wir liefen alle los, wir hatten Panik. Dann kam die Feuerwehr und es stellte sich glücklicherweise heraus, dass es nur ein Fehlalarm war …“

„Auf einmal ging ein Alarm los. Wir guckten aus der Tür und alle rannten aus dem Gebäude, ein paar Kinder weinten. Als wir draußen waren, erfuhren wir, dass es nur ein Fehlalarm war …“

 

Am Ende bleibt: Wir sind eine tolle Klasse, es haben sich neue Freundschaften ergeben und es bleiben viele schöne Erinnerungen. Ziel der Kennenlernfahrt für die 5b ist absolut erfüllt. Ein Dankeschön an die Kulturmark, die diese erste Reise am Katharineum unterstützt.

 

Frau Bünger

 


Die 5c auf Kennenlernfahrt in Scharbeutz

Kennlernfahrt 5c nach Scharbeutz 2021

Vom 27. – 29. September 2021 ist die Klasse 5c (gemeinsam mit der 5a) auf Kennenlernfahrt nach Scharbeutz gefahren. Nachdem wir bereits um 9:30 Uhr am Bahnhof in Scharbeutz angekommen waren, lagen noch eine halbe Stunde Fußmarsch zur Jugendherberge vor uns. Für die, die keinen Rollkoffer hatten, war das eine echte Herausforderung! Bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten, haben wir mit unseren Paten, Herrn Scheel und Frau Kreibig einige schöne Spiele (Memory im Gelände und das „Evolutionsspiel“) gespielt. Das war sehr lustig! Nach dem Mittagessen konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen.

Am Nachmittag haben wir eine Strandrallye gemacht, bei der die „Zimmer“ gegeneinander angetreten sind. Wir mussten nicht nur Wissensfragen beantworten, sondern uns auch sportlich betätigen, z.B. Liegestütz machen. Nach dem Abendessen haben wir einen Spieleabend veranstaltet. Das hat viel Spaß gemacht! Um 22:00 Uhr mussten wir alle das Licht ausmachen und es herrschte Nachtruhe.

Am nächsten Morgen konnten alle, die Lust hatten, um 7:00 Uhr mit Herrn Scheel Frühsport am Strand machen. Nach einem leckeren Frühstück sind wir an den Strand gegangen, um Spiele zu spielen, die die Klassengemeinschaft stärken. Die größte Herausforderung war, alle Kinder der 5c von einer Seite eines Seils auf die andere Seite zu bekommen, ohne dass das Seil berührt werden durfte. Daran haben wir ganz schön lange gearbeitet. Am Ende haben wir es aber doch geschafft und waren sehr stolz!

Am Nachmittag haben wir die Klasse in zwei Gruppen geteilt und waren Minigolf spielen (wegen der Corona-Bestimmungen durften wir nicht als ganze Klasse auf einem Minigolfplatz spielen). Danach hatten wir noch etwas Zeit, um in der „Stadt“ bummeln zu gehen. Nach dem Abendessen haben wir eine „Hütten-Olympiade“ gemacht. Die Kinder, die ein Zimmer teilten, mussten gemeinsam viele Aufgaben erledigen. Unter anderem kam dabei diese Aufgabe vor: „Schreibt ein Gedicht über das Schullandheim.“ Folgendes Gedicht war ein Ergebnis dieser Aufgabe:

Das Schullandheim

Wie schön ist dieses Schullandheim!

Deshalb schreiben wir diesen Reim.

Das Essen ist hier sehr lecker!

Deswegen gibt es kein Gemecker.

Die Betten sind sehr bequem.

Schade, dass wir bald geh`n.

Zum Abschied nehmen ist noch keine Zeit.

Doch morgen ist es leider soweit.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es noch einmal in die Stadt und jeder / jede konnte sich noch ein Andenken kaufen oder auf dem Spielplatz spielen, bevor es zu Fuß zum Bahnhof ging. Die Kennenlernfahrt war ein tolles Erlebnis und wir sagen unseren Paten „Vielen Dank“!

Elisa, Anneke und Mara, 5c

 

 


Kennenlernfahrt 5d Scharbeutz

5d in Scharbeutz

Nach einem langen Fußweg kamen wir endlich bei der Jugendherberge an. Da wir noch nicht in unsere Zimmer konnten, haben wir eine Rallye gemacht. Sie war sehr kniffelig und hatte schwere Fragen. Eine Frage lautete: Was frisst die Aalmutter?

Als alle Gruppen wieder von der Rallye da waren, konnten wir in unsere Zimmer. Als alle ihr Gepäck in die Zimmer gebracht hatten, gingen wir zum Strand und haben Ballspiele gespielt. Einige gingen sogar ins Wasser. Ab 18:30 Uhr gab es Abendessen. Das Essen hat allen immer richtig gut geschmeckt, da es zum Beispiel Burger oder Hotdogs gab. Später sind wir in unsere Zimmer gegangen und sollten uns Sportsachen anziehen, da wir noch gegen die 5b Völkerball spielen wollten.

Als einige vor der Sporthalle gewartet haben und andere noch in ihren Zimmern waren, ging plötzlich der Feueralarm an. Die Kinder, die noch auf den Zimmern waren, fielen in eine Schockstarre. Wir rannten alle raus und haben alle gefroren, da alle (zumindest die meisten) kurze Sportsachen anhatten. Zum Glück war es nur ein Fehlalarm.

Leider haben wir beim Völkerball verloren, hatten aber alle trotzdem Spaß. Nach der Niederlage gingen wir uns umziehen und haben in den Zimmern noch ein bisschen gequatscht. Nach dem Frühstück hatten wir etwas Freizeit auf dem Gelände und haben in der Sporthalle Völkerball und Pathaball gespielt. Nach dem Mittagessen verkündeten unsere Patinnen Tamika und Jennifer die Gewinner der Rallye. Es war die Gruppe mit dem Namen „Die besten Gewinner”. Die Rallye-Gewinner durften sich ein Eis aussuchen. Wir gingen noch Minigolf spielen.

Gegen Abend haben die Jungs uns einen Streich gespielt, in dem sie Zahnpasta auf die Türklinke gemacht haben. Als Frau Hoffmann uns zum Spieleabend abholen wollte, hat sie in die Zahnpasta gegriffen. Eigentlich war es nicht die Absicht der Jungs, Frau Hoffmann diesen Streich zu spielen. Beim Spieleabend wurde Werwolf und rotes Sofa gespielt. Wir hatten alle Spaß. Die letzte Nacht in der Jugendherberge war ein schöner Abschluss.

Am Abreisetag genossen wir das letzte Frühstück und haben das letzte Gepäck gepackt. Auf dem Rückweg zum Bahnhof hielten wir am Strand und durften toben. Das war dann auch ein guter Moment für das Klassenfoto als Erinnerung. Auf dem Weg kamen wir an einer Eisdiele vorbei und durften uns eine Kugel aussuchen. Als alle fertig gegessen hatten, gingen wir zum Bahnhof. Schließlich kamen wir übermüdet am Bahnhof in Lübeck an und unsere Eltern begrüßten uns freudig. Wir haben uns auf der Klassenfahrt viel besser kennengelernt und sind zu einer guten Klassengemeinschaft geworden.

Anna und Sophie, 5d