logo

Die große Frage nach den Antikörpern

Am 23.6.2020 liefen vier Personen mit FFP3-Masken, Gesichtsschirmen, Handschuhen und grünen Kitteln durch die Schule. Was auf den ersten Blick vielleicht wie übermäßige Vorsicht wirkte, verfolgte jedoch einen Sinn:

Das UKSH Lübeck testete freiwillige Schüler:innen der 11. Klassen auf Corona-Antikörper. Jeder, der teilnahm, bekam statt des Namens eine Nummer, um die Anonymität zu wahren. Nach einer kurzen Einführung eines  Mediziners wurden die jeweiligen Schüler:innen auf SARS-CoV-2 Antikörper getestet. Aus hygienischen Gründen bekam jeder Freiwillige einen Plastikbeutel mit den benötigten Utensilien, sodass nur die Blutabnahme von einem der Externen durchgeführt werden musste. Der Test war schnell erledigt: ein kleiner Stich in den Finger, Abnahme einiger Tropfen Blut und eine Speichelprobe. Die Proben wurden eingesammelt und werden nun ausgewertet.

Am Donnerstag nach den Sommerferien wurden die neuen 12. Klässler ein zweites Mal auf Antikörper getestet. Die teilnehmenden Schüler*innen waren schon routinierter bei der Abnahme des Blutes und der Speichelprobe und deshalb lief der Test zügig, parallel zum Unterricht, ab.

Bei der Untersuchung im Juni (siehe beispielhaft das Bild oben) hatte sich herausgestellt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit niemand von den getestet ehemaligen 11.-Klässlern Antikörper hatte. Nun ist besonders spannend zu sehen, ob sich das nach den Sommerferien geändert hat.

 

Redaktion des Website-Teams