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Borgwedel oder Sylt – die Klassenfahrten der 8. Klassen 2021

Klassenfahrt der 8a und 8b nach Borgwedel

Unsere Anreise war sehr entspannt – größtenteils. Wir trafen uns um 9.00 Uhr am Hauptbahnhof, um noch genug Zeit für Verabschiedungen, wichtige Zettel und Ansagen zu haben. Als alles geschehen war, was geschehen musste, gingen wir mit den zwei weiteren Parallelklassen zum Gleis 6, wo unser Zug schon zum Abfahren bereitstand. Als alle einen Platz gefunden hatten – ob Sitz- oder Stehplatz – fuhr der Zug um 9.28 Uhr los. In einem Zug, der voller Kinder in großer Aufregung war, konnte man sich schon vorher denken, dass es laut sein wird. Dieser Gedanke traf dann auch ins Schwarze. Nach einer einstündigen Zugfahrt sind wir am Kieler Hauptbahnhof angekommen und hatten genau fünf Minuten Zeit, von Gleis 1 zu Gleis 6 zum Anschlusszug zu laufen. Völlig außer Atem kamen wir dort an; da dieser Zug aber nur halb so lang war wie unser vorheriger, trennte sich der Weg der vier Klassen. Ab da hieß es „Borgwedel oder Sylt“. Alle saßen eingequetscht im Zug. Die Schüler:innen der 8a und b waren überall im Zug verstreut zu finden. Nach weiteren 90 Minuten kamen wir am Bahnhof in Schleswig an. Dort mussten wir erst einmal auf den Bus warten; die Wartezeit verging aber wie im Flug. Nach weiteren dreißig Minuten Fahrzeit bei der Jugendherberge angekommen, konnten wir gleich zum Mittagessen durchgehen. Anschließend teilten wir die Zimmer auf, was sich als große Herausforderung herausstellte. Doch als dann alle halbwegs zufrieden waren, konnten wir unsere Räume beziehen, in denen wir nun für fünf Tage leben würden. Sie lagen für jede Klasse in einer eigenen Baracke. Nach etwas Freizeit ging das Programm richtig los. Wir haben die Gegend mit Hilfe einer Rallye erkundet – die Jugendherberge ist direkt an einem Wäldchen und an der Schlei gelegen. Das nutzten die Ersten für ein abendliches Bad. Nach dem Abendessen haben wir in unseren Gruppenräumen klassenweise „Werwolf“ gespielt, bis wir in die Betten mussten.

Die 8b startete ihre Tage jeweils mit Frühsport und lief unterschiedlich lange Runden durch die Umgebung der Jugendherberge. Anschließend kühlten sich alle in der Schlei wieder ab.

Am Dienstagmorgen hat die 8a zunächst eine von Herrn Kaffka vorbereitete Waldrallye veranstaltet. Dabei musste man z.B. „Waldgeister“ finden oder acht verschieden farbige Blätter suchen. Die 8b hat begonnen, ein Tischtennis-, Fuß- und Basketball-Turnier zu veranstalten, das sich über mehrere Tage zog. Mittags ging es für beide Klassen zusammen in den Kletterwald. Nach einer kurzen Fahrt waren wir auch schon da. Als wir unter den Kletterparcours standen, bekamen wir durchaus etwas Respekt vor der Höhe – selbst wenn man eigentlich keine Höhenangst hat. Nach einer kurzen Wartezeit im Regen sollten wir uns in kleinen Gruppen finden, um unsere Sicherheitsgurte und eine Einweisung zu bekommen; der Regen hatte zum Glück schon wieder aufgehört. Eine größere Gruppe begann anschließend mit dem Parcours Nr. 3, da uns die blauen Parcours als Einstieg empfohlen worden waren. Der Parcours enthielt eine Seilrutsche, was auch der Hauptgrund für unsere Entscheidung war. Es kostete ein wenig Überwindung, sich fallen zu lassen, was dann allerdings nicht sonderlich schwer war, sondern recht spaßig. Viele entschieden sich daher, gleich in die höheren Abteile zu gehen, während andere im unteren Bereich blieben. Herr Schrader versprach dann jedem, der sich an Parcours 8 wagt, ein Eis auszugeben, denn diese Tour war sehr hoch und endete mit einem tiefen Fall. Auch wenn alle davon ausgingen, dass der „freie Fall“ die größte Herausforderung war, so waren es letztlich doch andere Hindernisse, die uns an unsere Grenzen brachten. Leider wurde schon bald der letzte Aufstieg ausgerufen, da der Hochseilgarten schloss, und einige bereuten es etwas, nicht in die höheren Parcours geklettert zu sein, aber es war für alle ein gelungenes Erlebnis!

Am Mittwoch setzte die 8b zunächst ihr Turnier fort. Gegen Mittag holte uns dann der Bus und brachte uns nach Haithabu. Dort haben wir eine eineinhalb Stunden-Führung bekommen, bei der wir viel über die Wikinger und deren Leben erfahren haben. In den sieben nachgestellten Hütten, die wir uns selbstverständlich auch angesehen haben, wurden uns viele interessante Geschichten erzählt und die damalige Lebensweise an Gegenständen erläutert. Danach kam der Rückweg. Wir sind die 8 km zurück zur Jugendherberge zu Fuß gelaufen, was nach dem langen Tag recht anstrengend war. Immerhin bekamen wir unterwegs ein Eis spendiert. Am Abend haben wir es uns gemütlich gemacht. Die eine Hälfte der Gruppe hat draußen Fußball, die andere drinnen wieder „Werwolf“ gespielt. Donnerstagmorgen ging es dann für die 8a nach Haithabu.

Die 8a wurde am Mittwoch nämlich um halb zehn von Rudi und weiteren Projektleitern begrüßt, um anschließend ein Kennenlernspiel sowie das „magische Tor“ zu spielen, bei dem alle durch ein Seil hindurchlaufen mussten, was unseren Teamgeist stärken sollte. Natürlich hat keiner das Seil berührt, sodass wir den Schwierigkeitsgrad steigern konnten. Es war sehr lustig und fröhlich. Anschließend wurden die Teams für das Floßbauen spielerisch festgelegt. Jedes Team verfasste eine Teamentstehungsgeschichte, gab seinem Floß einen Namen und legte den Schlachtruf fest. Zu guter Letzt holten wir Seile, Tonnen, Balken und Bretter, um ein Floß zu bauen. Voller Tatendrang zurrten wir mit vereinten Kräften Tonnen und Bretter zusammen, sodass wir den anschließenden TÜV-Check bestanden. Unsere Flöße konnten zu Wasser gelassen werden; ausgestattet mit Schwimmweste und Paddel fuhren wir mit „Vollgas“ davon und holten Frau Kreibig und Herrn Kaffka vom Steg ab – sie kamen trockenen Fußes auf unsere Flöße. Nach einer ausgiebigen Wasserschlacht bauten wir alles wieder auseinander und legten es für die 8b bereit, die dieses Programm am nächsten Tag durchlaufen sollte. Mit einer Abschlussrunde über unsere Eindrücke und Erlebnisse verabschiedeten wir uns von unseren Projektleitern.

Der letzte gemeinsame Abend wurde natürlich besonders begangen. Zunächst grillten wir gemeinsam. Anschließend versammelten sich alle klassenweise in ihrem jeweiligen Tagesraum. In der 8a sollte jeder etwas vorführen. Als Erstes tanzten die Jungs, dann spielten wir „Ekelrunde“ (das Gewinnerteam erhielt Süßigkeiten), danach war „Reise nach Jerusalem“ dran. Dann führten zwei Mädchen vor, wie schnell sie deklinieren konnten. Zuletzt wurde noch ein selbstgeschriebenes Gedicht vorgetragen. Mitten in der Nacht sind wir dann noch einmal nach draußen gegangen, um Sternschnuppen zu beobachten. Viele von uns haben zum ersten Mal Sternschnuppen gesehen, einige sogar gleich fünf Schnuppen! Das war wirklich etwas Besonderes. – Die 8b hatte am ersten Tag Zettel mit Stichwörtern wie „Klassenarbeit“ oder „Klassenfahrt“ gezogen. Zu diesem Wort musste sich jedes Zimmer etwas ausdenken, z.B. ein Gedicht oder einen Sketch. Das erste Zimmer führte einen Sketch zum Thema „Unterricht“ vor, der sehr lustig war. Das zweite schrieb ein gelungenes Gedicht zu dem Wort „Klassenarbeit“. Das dritte Zimmer machte ein kurzes Quiz, die weiteren Zimmer stellten pantomimisch die Wörter „große Pause“ und „Klassenfahrt“ dar. Zu unserer Überraschung hatte Frau Müschen auch noch ein Gedicht über die Klassenfahrt geschrieben. Nachdem alles vorgetragen war, verteilten wir die Preise für das Sportturnier, das bestaufgeräumte Jungszimmer und das Mörderspiel. Nach einer abschließenden „Werwolf“-Runde gingen wir in unsere Zimmer und fingen schon einmal mit dem Kofferpacken an. Doch schon nach kurzer Zeit waren alle so müde, dass wir ins Bett fielen.

Nachdem wir am Freitag geweckt worden waren, gingen wir zum Frühstück. Danach machten wir die Zimmer fertig: Die Betten mussten abgezogen, die Schränke ausgeräumt und der Boden gefegt werden. Es kam eine Menge Sand zusammen! Dann wurde je ein Gruppenfoto auf dem Steg gemacht. Um 10 Uhr kam unser Bus, der uns zum Bahnhof fuhr. Von da aus ging es nach Kiel, wo wir umstiegen. Am Lübecker Bahnhof wurden wir schließlich von unseren Eltern in die Arme geschlossen. Es war eine tolle und erlebnisreiche Klassenfahrt!

Für die 8a: Chiara Abraham, Lotte Eidt und Carlotta Schäfer

Für die 8b: Amelie Mädler, Tamika Neitzke und Isa Sengül

Klassenfahrt der 8c nach Sylt

 

Nach dieser anstrengenden Coronazeit, waren wir alle froh endlich mal wieder auf Klassenfahrt zu fahren. Die große Vorfreude mischte sich mit Nervosität, als wir am Sonntag morgen alle einen Coronatest machten, doch schließlich stiegen wir am Montag früh alle negativ getestet in den ersten Zug. Die Fahrt verlief sehr entspannt bis auf einen längeren Zwischenstopp in Kiel, wo wir auf den nächsten Zug warten mussten. Nach 3 Zügen und einer Busfahrt waren wir in List auf Sylt angekommen. Wir genossen die Tage dort sehr, vor allem die abendlichen Strandspaziergänge und das Baden in den hohen Wellen war besonders beliebt. Auf dem Klettergerüst im Hof sah man eigentlich jeden Tag ein paar aus unser Klasse spielen, klettern und reden. Auch viele von uns begeisterten sich am gemeinsamen Merkball spielen. Neben der Freizeit hatten unsere Klassenlehrerinnen Frau Matlok und Frau Stolzenberg jeden Tag einen spannenden Ausflug geplant. Gleich am Dienstag starteten wir mit einer Wattführung, bei der wir viel neues über Tiere, Pflanzen und das Wattenmeer allgemein lernten. Am 2. Tag ging unser Ausflug nach dem Frühstück los zum Museum Naturgewalten in List.  Wir erfuhren viel Neues beim Erforschen der verschiedenen Räume über z.B. das Watt, Robben, Vögel und besonders über Sturmfluten. Wir sahen uns viele zusammengeschnittene Filme an und konnten bei Hörstationen noch Weiteres erfahren. Wir hatten viel Spaß dabei und nach einem länger als geplantem Aufenthalt auf dem Spielplatz daneben, freuten wir uns, alle zusammen zum Strand zu gehen, wo wir die Möglichkeit hatten im flachen Wasser schwimmen zu gehen. Am letzten Tag unser Klassenfahrt machten wir einen Ganztagsausflug nach Hooge. Erst fuhren wir mit dem Bus quer durch Sylt, bei dem viele später beteuerten, dass es herrlich war nach dem vielen Laufen endlich mal die Füße hochzulegen, bis wir dann am Hafen angekommen waren, wo wir mit einem Schiff zur Hallig fuhren. Dort lud uns Frau Stolzenberg ins Sturmfluten Kino ein, zu einem Film über die Sturmfluten auf Hallig Hooge. Direkt danach spendierte Frau Matlok auch noch jedem von uns ein Eis. Wieder zurück in der Jugendherberge machten wir uns ans Koffer packen und aufräumen der Zimmer. Am Abend machten wir dann alle noch einen letzten Strandspaziergang. Am Tag der Abreise packten wir unsere Lunchpakete für die Fahrt und wussten noch nicht so recht ob wir glücklich waren wieder nach Hause zu kommen oder traurig über die Abreise waren. Die Rückfahrt verlief ebenfalls sehr entspannt bis auf einen Zug, den wir leider verpassten und einen überfüllten Zug bei dem es sehr eng für uns wurde. Nach 4 Stunden Fahrt, erreichten wir endlich den Lübecker Bahnhof und wurden von erfreuten Eltern, Geschwistern und Haustieren empfangen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die diese Klassenfahrt möglich gemacht haben! Ins besondere natürlich bei Frau Matlok und Frau Stolzenberg, die diese Klassenfahrt ganz toll organisiert haben!

Für die 8c: Lillian Langhans & Stine Scholvin

Klassenfahrt der 8d nach Sylt

Juhu, Klassenfahrt! Nach einer Woche Schule fuhren wir, die 8d, auf Klassenfahrt. Es ging nach Sylt.

Wir waren alle schon ziemlich aufgeregt. In der Schule fingen wir schon an, Pläne zu schmieden: Wer kommt mit wem in ein Zimmer und was nehmen wir alles mit. Dann wurden auch  schon die ersten Vorbereitungen getroffen, indem wir uns den Sonntag vor der Abfahrt nochmal testeten. Am Montag den 09.08.2021  ging es endlich los.

Mit unseren vollbepackten Koffern trafen wir uns am Lübecker Hauptbahnhof. Als dann Frau Böhm und Herr Belaya eintrafen, bewegten wir uns in Richtung Gleis. Wir hatten Mühe, alle in den Zug zu passen, denn der Zug war sehr klein und viel zu überfüllt. Manche von uns hatten Glück und haben einen Sitzplatz ergattert, doch alle übrig Gebliebenen mussten stehen oder auf dem Koffer/Boden sitzen. Uns stand eine lange Fahrt bevor, aber wir überbrückten die Zeit mit Reden, Spiele spielen und natürlich Essen.

Es war ein richtiges Abenteuer, den nächsten Zug zu bekommen, denn wir hatten immer ca. 5-7 Minuten Umsteigezeit. Zum Glück kam die komplette Klasse heil auf Sylt an. Ein Bus brachte uns dann von Westerland nach List, wo die  Jugendherberge lag. Dort angekommen bekamen wir eine Einweisung und bezogen die Zimmer. Danach wollten wir uns einmal den Strand ansehen. Auf dem Weg dorthin fanden wir eine Aussichtsplattform, auf der wir das Klassenfoto schossen. Am Strand badeten wir dann einmal mit den Füßen im Meer. Am Abend spielten wir noch eine Runde Werwolf und danach fielen wir alle kaputt von der Reise ins Bett.

Am nächsten Tag waren wir früh auf den Beinen, denn es ging zum Erlebniszentrum in List. Dort mussten wir Aufgaben auf Zetteln ausfüllen. Wir forschten viel nach und waren am Ende alle ein wenig schlauer. Danach besichtigten wir List. Wir kauften Souvenirs und gingen dann den selben Weg, den wir gekommen waren wieder zurück. Wir freuten uns alle auf den nächsten Tag, denn es stand die Wattwanderung an.

Am Mittwoch hatten wir Glück mit dem Wetter und fanden spannende Tiere im Watt. Als erstes fanden wir einen Krebs, dann eine riesige tote Qualle und einen Seestern. Mit einer Schaufel gruben wir ein Loch ins Watt und entdeckten zwei Wattwürmer. Es war richtig cool, denn wir durften alles, was wir fanden, auch anfassen. Wir liefen wieder zurück zur Jugendherberge und von da aus ging es an den Strand. Wir durften unter Aufsicht von Rettungsschwimmern in der Nordsee baden. Zum Aufwärmen spielten wir Volleyball und Fußball.

Am Donnerstag fuhren wir dann mit dem Boot zur Hallig Hooge. Dort angekommen hatten wir nur eine Stunde Aufenthalt. Wir besichtigten die Kirchwarft und kauften auf einer anderen Warft in einem kleinen Edeka Süßigkeiten für den bevorstehenden Abend, den wir am Strand verbringen wollten, weil  Sternschnuppennacht war. Bis es dunkel wurde haben wir noch Volleyball gespielt. Unterm Sternenhimmel haben wir dann getanzt. Es war ein wunderschöner Abend, wir haben viel gelacht und wollten noch ein paar Tage länger bleiben, aber das ging leider nicht.

Am nächsten Morgen ging es dann zurück nach Lübeck. Am Hauptbahnhof wurden wir alle abgeholt und kamen erschöpft zu Hause an. Wir hatten viel Schlaf nachzuholen. Aber wir waren alle der Meinung, dass es eine wunderbare Klassenfahrt war.

Für die 8d: Hanna Stein